Aktueller Kommentar der "Neuen Aktion"



Kom MastWahr010719

Lütke Daldrups (ELD) BER Planung: die Wahrheit – 4 Pisten im Endausbau

Wer die Absichten und offiziellen Planungen zum Zukunftsausbau des BER durchrechnet, entdeckt die verschwiegene Wahrheit. Entgegen den Ansagen des „Flughafenchefs“ Lütke Daldrup (ELD, SPD), nach denen die Kapazität seiner Masterplan–Malerei im Endausbau bis zu 60 Mio. Passagiere/Jahr (Pax/a) betragen soll, ist es tatsächlich möglich, 92 Mio. Passagiere/Jahr (Pax/a) mit den gemalten Terminals abzufertigen.

Unabhängig davon hat es ELD unterlassen, seinen Masterplan mit einer 3. und 4. Start– und Landebahn vollständig zu machen, um diese Kapazität luftseitig tatsächlich abfertigen zu können. Denn ein Masterplan, der tatsächlich Auskunft über die Ausbauabsichten gäbe, alles Lügen straft, was den bisherigen Verzicht selbst auf eine 3. Piste begründet. Der Masterplan ist darum ein Produkt vorauseilenden Gehorsams gegenüber dem Diktum von SPD und Linken: Eine 3. Piste am BER wird es nicht geben. Gleichzeitig wurde der Masterplan insgesamt wegen falscher Angaben über den tatsächlich geplanten Kapazitätsausbau so klein gerechnet wie notwendig, um über die wahren Absichten zu täuschen. Ziel: Über mittelfristige Salamitaktik, einschließlich dem Bau zwei weiterer Pisten, Öffentlichkeit und Betroffene zu täuschen.

Die Aufrechnung zum Ergebnis 92 Mio.Paxe/a

Die Addition der einzelnen Terminalkapazitäten (T) nach Angaben der Flughafengesellschaft (FBB) bzw. nach ELD Masterplan:
T1                    27,0 Mio. Pax/a
T2                    06,0 Mio. Pax/a
T3                    18,0 Mio. Pax/a
T4                    12,0 Mio. Pax/a
 
Für die  Satelliten nach Masterplan wird eine jeweilige Kapazität von nur 3,5 Mio. Pax/a angegeben. Wer die tatsächlich mögliche Kapazität der Satelliten berechnet, kommt auf die wahre Größe.
Tatsächlich hat jeder Satellit eine Kapazität von 14,5 Mio. Pax/a
 
Satellit 1           14,5 Mio. Pax/a
Satellit 2           14,5 Mio. Pax/a
 
Total                92,0 Mio. Pax/a
die vom ausgebauten BER in allen Terminals abgefertigt werden können.

Was fehlt denn noch zur Wahrheit

Wie üblich, wenn die Wahrheit verschwiegen wird, gibt es zu diesen Kapazitätsmöglichkeiten der Terminals keine Aussagen über die Zahl der notwendigen Flugzeugabstellflächen, die prognostizierte Zahl von Flugbewegungen, die die Abfertigung von bis zu 92 Mio. Pax zur Folge hat. Dazu passt dann auch die Schweigespirale über die Bewältigung von An– und Abfahrten, der total unterdimensionierten Verkehrsinfrastruktur, zu einem Großflughafen der planerisch/rechtlich von mittelgroß (360 000 Flugbewegungen/a und 30 Mio. Pax/a) planfestgestellt ist und nun klammheimlich auf 92 Mio. Pax/a ausgebaut werden soll.

Es geht nicht um Recht, sondern um Macht

Geübte Rechtsbrecher interessiert nicht das Recht. Sie praktizieren Macht, auch wenn sie mit Salamitaktik und Täuschung durchgesetzt werden muss. Die für das BER Chaos verantwortlichen FBB Geschäftsführungen, ihre politischen Auftraggeber, mögen zwar dumm sein, nur arglos sind sie nicht.
Die SPD geführten, durch Linke postengesicherten
Landesregierungen in Berlin und Brandenburg wissen genau, wenn die Ausbauten/Masterpläne nicht umgesetzt werden, müssen sie erklären und verantworten: Spätestens 2030 ist Schluss mit dem Wachstum am BER, Abweisungen von Nachfrage nach Flugrechten ist die Folge. Spätestens dann wäre die Wahrheit unausweichlich: Mit dem als stadtnah gepriesenen Standort Schönefeld haben sie nicht nur betroffenen Anwohnern schweren Schaden zugefügt. Sie haben demonstriert, wie man die Bundeshauptstadt, Brandenburg, für Generationen zur internationalen Lachnummer für Flugmobilität macht. Den Grünen kann das gefallen. Sie hätten durch Dummheit und Versagen eine Flugbegrenzung bekommen die sie wollten.
 
Redaktion NA



______________________________________________________________



Aus gegebenen Anlaß wollen wir auf einen Kommentar aus dem Dezember 2012 !! verweisen, in dem bereits vorgerechnet wurde, daß der BER als Singleairport niemals die Passagierzahlen bewältigen kann, die bereits damals abzusehen waren. Jetzt tun alle Verantwortlichen "überrascht". Mehr Verlogenheit geht nicht. Tegel wird offenbleiben müssen, SFX ( Schönefeld -alt ) ebenso. Damit ist die gesamte BER-Planung grandios gescheitert - wie vorausgesagt.

Von Anfang an - bereits mit der völlig falschen Standortwahl - waren alle heute bekannten Probleme vorprogrammiert.
Dazu gesellte sich eine bunte Schar an hilf-und ahnungslosen Politikern, die während ihres "Wirkens" am BER sämtlich die Lage nur verschlimmerten, dafür aber niemals auch nur den Hauch einer Verantwortung bei sich sahen. Die ebenso zahlreich wechselnden Chefs am BER passten sich den jeweils ahnungslosen Politikern an - mit dem Unterschied das alle bisherigen Chefversager mit dicken Abfindungen das Weite suchten.

Hier nun der Kommentar aus dem
Dezember 2012

Gehen Sie bis zum Ende der Liste und rufen Sie das PDF-File "zu klein-zu teuer" auf