KomBER fördert AfD160316

BER Chaos das Förderprogramm für die AfD

Wer 10 Jahre nach der unseligen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes (4. Senat) den BER zu genehmigen die Frage stellt: Wohin hat die Entscheidung, die Verrechtlichung von Unsinn, einen Großflughafen am falschen Standort zu bauen geführt, der kann nur bestätigen: Es geht um Folgen die weit über Fluglärm, Verschleuderung von Steuergeldern, verlogener Politik und verarsche der Intelligenz der Bürger hinaus geht. So wie die Politik rücksichtslos einen Flughafen will, der schon bei irgendwann Inbetriebnahme am Ende ist, neugeplant werden muss, so ist sicher, dass das Urteil und das Bau – Desaster der größte Beitrag zum Glaubwürdigkeitsverlust in Rechtsprechung und Politik ist. Die Saat von politischer Machtarroganz geht unwiderruflich auf. Der BER wird zu einem Symbol für ein Förderprogramm für die AfD. SPD, Linke, CDU und Grüne bekommen demnächst auch in Berlin eine Antwort der Wähler. In Brandenburg gibt es sie schon, mit wachsender Zustimmung.

Jetzt haben die Berliner bei einer Umfrage (http://www.tvtoday.de/programm/?format=sendung&sid=107089300410 )

zu den größten „Aufregern“ politischen Versagens, das BER – Desaster an 1. Stelle auserkoren. Die Standortfehlentscheidung und das Versagen des Bundesverwaltungsgerichtes zur Weitsicht der Folgen seiner Entscheidung, tragen jetzt Früchte. Gerade für die Betroffenen dieser Folgen, auch durch das vom Urteil provozierten Verlust an Glaubwürdigkeit in Rechtsstaat, Gerichtsbarkeit, Parteien und Regierungen, ist das Entscheidungsdatum des Gerichtes der damals noch undefinierte Beginn von Pegida – und AfD Denke. Was sich nun bei den Landtagswahlen 2016 entwickelt hat, wird sich, insbesondere in der Flughafenregion Berlin Brandenburg, fortsetzen. Die AfD, mit 12,2% und 11 Sitzen im Landtag von Brandenburg ist der Anfang des Protestes gegen die Parteien die ihre Glaubwürdigkeit verloren haben. Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus Berlin im Herbst diesen Jahres, wird die AfD die Piraten ablösen und mit einem dicken zweistelligen Ergebnis der Wahlsieger sein. Dann wird sich auch zeigen wie die Wähler im Osten – Südosten Berlins die Hinwendung zur AfD finden, dank BER-Desaster.

Die AfD speist sich aus vielen Quellen

Für Wähler der AfD bei den Landtagswahlen in Baden Württemberg, Rheinland Pfalz und Sachsen Anhalt gab es viele Gründe AfD zu wählen und den „Alt Parteien“ den Rücken zu kehren. Sie haben ihre Politik mit ihren Versprechen, Ansprüchen, Parolen und Parteiprogrammen selber verstümmelt, mit Lügen gestraft und ihren parteipolitischen Zielen gegen Bürgerwillen und Bürgerrechte untergeordnet. Unabhängig davon, dass auch über Jahre enttäuschte Nichtwähler nun die Chance wahrgenommen haben dieser Politik ihre rote Karte zu zeigen, ist die Abwendung von ehemaligen Mitgliedern der abgestraften Parteien, die Stimmabgabe bei der AfD, das Ergebnis von Enttäuschung und totalem Verlust der Glaubwürdigkeit der Politik von CDU/CSU, SPD, Linke und Grüne. Jeder „der Abtrünnigen“ hat seine Gründe für die Stimmabgabe zu Gunsten der AfD. Nur die Ursache ist unstrittig.

Sie wollten sich die Arroganz, die Ignoranz und die politischen Rücksichtslosigkeiten konzeptionsloser Politik nicht mehr bieten lassen. Es ist eine kühne Behauptung nach der der Umgang mit einer Flüchtlingsproblematik die alles entscheidende Ursache für das Wahlergebnis sei. Die von inhaltlicher Kakophonie begleitete Auseinandersetzung, die Rücksichtslosigkeit mit der übergangen würde das Menschen in Not, unschuldige Kinder, an Stacheldrahtzäunen aufgehalten werden oder ersaufen, in LKWs von Schleppern umgebracht werden, zeigt den moralischen Verfall so genannter Verantwortungsträger in der Politik. Nicht zu übersehen, das mit „das Boot ist voll“, auch noch alle niedrigen Instinkte bedient werden die aus Menschen Egoisten machen. Wer sein Gehör und seine Stimme beim Wähler hat konnte erfahren, das berechtigte und vorgeschobene Ängste und Sorgen der Folgen der Zuwanderung von Flüchtlingen, das Fass über noch viele andere, auch regionale Probleme, Gründe der Abwendung von Parteien zum überlaufen gebracht hat.

AfD wird nach Brandenburg auch in Berlin die Macht der Arroganz erschüttern

Für viele Berliner und Brandenburger, die direkt von den Folgen des BER Chaos Betroffenen, reicht schon die politische Verantwortungslosigkeit von SPD, CDU, Linke und Grüne, um Anlass zu haben, über eine Stimmabgabe für die AfD nicht nur nachzudenken. Es gibt wohl kein politisch zu verantwortendes Projekt in der Bundesrepublik das wie den BER über 20 Jahre, getragen von sachlicher Unfähigkeit, Lügen, Vertuschen, Ignoranz gegenüber Sorgen und Ängste der Bürger und der Verschwendung von Milliarden Euro die Bürger belastet. Dieser BER, nach 16 Jahren Planung, 10 Jahren Bauzeit, ist immer noch unvollendet. Seine Inbetriebnahme wurde viermal zugesagt und jeweils mit Lügen über die Verschiebungsgründe belastet. Anstatt das angerichtete Desaster zu zugeben, anzukündigen das neu nachgedacht werden muss über die Zukunft eines Flughafens, soll mit politischer Brachialgewalt ein Fluchhafen in Betrieb gehen, der über Generationen ein Protestpotential beinhaltet, über das sich die AfD freuen kann. Dies wird so kommen obwohl sich die AfD in Berlin und Brandenburg zum BER Desaster noch nicht sortiert hat.

Die politisch Begleitmusik zum BER Desaster garantiert die Chancen für die AfD

Die politische „Begleitmusik“ des Versagens ist gekennzeichnet durch Feigheit von Regierungsmitgliedern und Abgeordneten der Regierungsparteien. Mit unglaublicher Arroganz haben sie sich bis heute geweigert die Gründe für Fehlentscheidungen, die Gefahren für Gesundheit und Absturzrisiken den Betroffenen zu erklären. Zur Propaganda über einen Lärmschutz der nicht funktioniert, die Zerstörung der Lebensqualität durch Fluglärm für angestrebte 500 000 Überflüge/Jahr und die Folgen für die Kinder die schwerste Störungen ertragen müssen, kein Wort der Wahrheit, sondern vertuschen und beschönigen. Alleine dieses Versagen, der Verlust jeglicher Glaubwürdigkeit reicht zu einer Protesthaltung und zur Abwendung von den Parteien die dieses Desaster, die Belastungen für Generationen verantworten müssen. Wer will bestreiten, dass dieses Ergebnis ein Förderprogramm für Protest, deine Stimme für die AfD ist?
Redaktion

Neue Aktion (NA)


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KomChinesenher12.03.16

FBB Aufsichtsräte, Frühstücksdirektor ab in die Wüste, ersetzen durch Chinesen

Für 12 Milliarden Euro bauen die Chinesen in Peking einen Großflughafen. Mit dem Bau wurde Ende September 2015 begonnen. Gebaut wird dort der größte Flughafen der Welt. Geplante Bauzeit 40 Monate. Es wird im Eiltempo gebaut.
Am 15. Juni 2019 beginnt der Flugbetrieb mit einer Anfangskapazität von 45 Mio. Passagieren/Jahr die bis 2025 auf 72 Mio. Passagiere ertüchtigt wird. Auf einer Fläche von der Größe von 40 Fußballfeldern wird der Flughafen gebaut und gleichzeitig werden Erweiterungsflächen gesichert. Verantwortlich für Architektur und Planung sind die englische Architektin Zaha Hadid und der französische Flugzeugentwickler ADP, berichtet „Die Welt“ vom 12.03.2016
(
http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article153217567/Peking-zeigt-den-Deutschen-wie-ein-Grossflughafen-geht.html)

Bei dieser Leistung der Chinesen ist das Chaos um den BER Fluchhafen, dessen Planungen lange vor 2000 begannen, der Mitte 2006 seine Grundsteinlegung hatte, nur noch als das Produkt von verantwortungslosen Vollidioten zu bewerten.
Wer deren Schwafelei, Unfähigkeit, Vertuschungspraxis seit Jahren erleben muss, kann nur noch fordern: die Müllers, Woidkes, unfähige Aufsichtsräte und Geschäftsführer sofort ab in die Wüste. Wer diese Versager weiter wurschteln lässt, sich von Aufsichtsratssitzung zu Aufsichtsratssitzung anhören muss, dass man „Genaues“ nicht weiß, der kommt sich vor wie im Irrenhaus.
Darum Chinesen her, die unterstützt von der Architektin Zaha Hadid und französischen Flugzeugplanern sofort mit Planung zum Neubau in Sperenberg beginnen. Dort gibt es die Flächen für einen Großflughafen, der hauptstadtwürdig und dem Deutschem Image dienend eine zukunftsfähige Perspektive für eine deutsche Beteiligung am wachsenden internationalen Flugverkehr wäre.

Stattdessen soll am Chaosflughafen BER festgehalten werden, an dem weder die Passagierkapazitäten noch eine vertretbare Verkehrsanbindung gesichert sind. Auch bei der Standortwahl müssen die hiesigen Versager von den Chinesen lernen. Der neue Flughafen von Peking ist mehr als 50 km vom Stadtzentrum entfernt. Von wegen Standortvorteil Stadt-nah, wie den Bürgern als Standortlösung BER aufgeschwätzt wurde.
In Peking werden die Passagiere mit Hochgeschwindigkeitszügen, Stadt– und U–Bahnen den neuen Airport problemlos unterirdisch erreichen. Was zur deutschen Totalblamage noch fehlt, wäre der Hochgeschwindigkeitszug als Magnetschwebahn.

Eine solche Verkehrsanbindung hätte man für den Standort Sperenberg längst haben können. Für den BER gibt es irgendwann einen Shuttle als Bummelzug und ein Verkehrschaos auf den Zubringerstraßen 1000/113 und 96a.
Das passt zum Posemuckeldenken von Berlin–Brandenburger Politikern. Die können, sie wollen nicht denken, handeln und entscheiden wie Chinesen. Die passen in die Wüste, um dort ihrem Intellektniveau angepasst Sandkörner zu zählen. Den Neubau eines Großflughafens, der seinen Namen verdient, wird dann durch Chinesen, einer Engländerin und mit Franzosen umgesetzt.

Redaktion
Neue Aktion (NA)



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KomFehlTerm050316


BER Planung für die zwangsläufige Kapazitätserweiterung ist nur noch Verzweiflung

Wer immer wieder neue, widersprüchliche und unlogische Informationen der Fluchhafengesellschaft (FBB) zur Behebung der Kapazitätsprobleme und der Terminalfehlplanung über sich ergehen lassen muss, der analysiert nur noch Verzweiflung und Ahnungslosigkeit.
Dazu ist dann aber auch die Frage erlaubt, warum die FBB jeden sachlichen Unfug der Flughafenplanung, der Ergänzungsplanungen zur Beseitigung von Fehlplanung und Baupfusch, ohne öffentlichen Aufstand, ohne den notwendigen Verriss in Medien seit Jahren verkünden darf.

Dies, obwohl selbst mit oberflächlicher Recherche schnell zu ermitteln ist, woher der Unsinn, die Fehlinformationen und Vertuschungsversuche kommen. Man muss nicht unbedingt lesen, was Flughafenplaner wie Faulenbach da Costa (FdC), schon seit Jahren in Gutachten für unterschiedlichste Auftraggeber belegen. Selbst durch einfache Internetrecherche auf Links der FBB kann man ermitteln, wie groß die Verzweiflung sein muss und was herauskommt, wenn ignorant und ohne Sachkenntnis Fehler immer neue Fehler und immer höhere Kosten zur Welt bringen.

Neues LCC Terminal als Fortsetzung der Fehlplanungen

Mit großem Tamtam wird seit Monaten verkündet: Mit einem neuen Terminal für die Abfertigung von 8 Mio. Billigflieger-Passgieren (LCC) lösen wir bis 2020 die Probleme des zu klein und zu teuer geplanten BER. Praktisch als Pierverlängerung/Nord schaffen wir für Kosten von 200 Mio. € eine zusätzliche Kapazität für die Abfertigung von 8 Millionen Billigfliegern/Jahr. Auf notwenigen 5 Stockwerken in diesem Terminal gibt es dann eine Betriebsfläche, ausgehend von der Grundfläche von 9000 m², von 45000 m². Schon ein Terminal mit mehr als 3 Stockwerken ist wegen Unfunktionalität ein Unfug, der sicher als solcher Weltruhm erlangt. Üblich sind auf funktionierenden Flughäfen im EU - Raum, die auch Umsteiger bewältigen müssen, Terminalgebäude mit 3 Ebenen (Schengen An-/Abflug, Non-Schengen Abflug und Non-Schengen Ankunft).

In einem LCC-Terminal gibt es aber nur Abflug und Ankunft. Da keine Passagierbrücken vorgesehen sind, sollte die Abfertigung unter 8 Mio. Passagieren ebenerdig und über 8 Mio. auf zwei Ebenen erfolgen und nicht auf 5 Ebenen. Ein Billigfliegerterminal kennt keine Umsteiger. Das nächste Fragezeichen sind die Kosten. Wer die Angaben der Kosten nachrechnet (200 Mio. €) darf fassungslos sein. Zunächst sei daran noch daran erinnert, dass bei Planung des Terminals, der Kathedrale des 21. Jahrhunderts, die Kosten mit 2.200 € je m² kalkuliert waren. Jetzt, bei einem Billigflieger Terminal mit der Architektur einer „Zigarrenkiste“ sollen die Kosten je m² bei 4.400 € liegen. Diese wunderbare Kostensteigerung, schon in der Kalkulation, beweist entweder gigantischen Selbstbetrug oder aber totale Ahnungslosigkeit über Baukosten zu einem Billigterminal.

BER-LCC Terminal ein Projekt von Staus und Verspätungen

Fehlende Check- in Counter und Gepäckbänder im Hauptterminal sind ebenso Staugaranten wie zu klein dimensionierte Sicherheits- und Passkontrollen und zu wenige Flugzeugpositionen. Gemeinsam garantieren sie Staus und Verspätungen. NA hat diese Tatsache schon 2013 öffentlich gemacht. Bis vor einigen Monaten wurde die Fehlplanung bestritten oder verheimlicht. (Kommentar vom 28.03.2013
Die Wahrheit ist: BER „haben fertig“ – es will nur keiner zugeben). An dieser Fehlplanung ändert auch das geplante LCC Terminal nichts.

LCC Terminalneubau ist nur Verschlimmbesserung

Es ist noch schlimmer mit der Verzweiflung. Bei einer geplanten Kapazität des LCC Terminals zur Abfertigung von 8 Mio. Passagieren/Jahr müsste die Vorfahrt zum Terminal zwei Ebenen, eine für Abflug und eine für Ankunft haben. Es wird aber nur eine Ebene geben, weil die notwendig zweite Ebene am Terminalstandort nicht mehr unterzubringen ist. Darum, so die Erkenntnis, gibt es zu diesem neuen Terminal keine privaten PKW Zufahrten für Passagiere. Weil diese Passagiere billig fliegen, sollen sie dann viel Geld für Taxi–Nutzung ausgeben. Taxis bekommen die Zufahrtsrechte und dürfen sich über Exklusivrechte freuen, die ihre Kunden bezahlen, weil sie billig fliegen wollen. Halt, wer nicht mit teurem Taxi anfahren will, kann die Schiene nutzen. Schließlich gibt es unter dem Hauptterminal diesen gigantischen Bahnhof an dem auch IC´s halten könnten. Die fahren aber nicht dorthin. Also Anfahrt mit Bummelzug. Nach Ankunft ist dann Kondition gefragt.

Vom Terminalbahnhof zum Billigflieger-Terminal sind 850m. Treppauf, treppab, Straßen überquerend, mit Koffern, Kinderwagen, nörgelnden Kindern, darf man sich zu Fuß über diese Strecke quälen. Man darf sich gar nicht ausmalen, wie es älteren und behinderten Passagieren da ergehen mag. Wer dieses Trauma gemeistert hat, darf dann eine völlig überfüllte „Kathedrale“ betreten. Da kommt es dann noch schlimmer. Sicher kann man Gepäck für 10,00 - 15,00 € Gepäckmännern in Obhut geben, die als Teil des Job–Motors, den Flughafenkunden beglücken. Die noch nicht geplante Möglichkeit wären Sonderparklätze als Haltepunkte für Privat–PKW. Von da dann ein Shuttle–Dienst, der die Passagiere zum Billigfliegerterminal transportiert.

Noch nicht ausgemacht sind die Bedingungen, wie die Passagiere überhaupt zum BER oder Schönefeld–Alt (SFX) kommen sollen. Immerhin, so die Gigantomanen der Politik, soll dieser Flughafenstandort schnell eine Kapazität für 50 Mio. Passagiere/Jahr bekommen. Angefahren werden kann dieses Fluchhafenunikum über drei Wege. Einmal über die 3 spurige Autobahn 100/113 als Zufahrt für alle Passagiere aus dem Norden, Nordwesten, Mitte. Für die Anfahrt aus dem Westen und Osten gibt es die unterdimensionierte Bundesstraße 96. Die Schienenanfahrt fällt praktisch aus. Ein Schienenverkehr der zu einer Entlastung der Straße führt, ist vor 2025 nicht zu erwarten. Erst danach, so die Planungen, soll die „Dresdner Bahn“ für einen Shuttle- Betrieb im 15-Minutentakt ertüchtigt sein. Wie, in welcher Zeit, mit wie langen Staus in den Spitzenzeiten des Flugplans, über diese Anbindung Tausende PKW in den „Flaschenhals“ der direkten Flughafenzufahrt kommen sollen, ist ein ungelüftetes Geheimnis.

Fazit

Der Unfug BER kann und wird keinen Ewigkeitswert haben. Denn schon 2030 ist die Kapazitätsenge nicht mehr korrigierbar. Für danach haben die Gesellschafter und die Politik kein Konzept. Sie weigern sich mit „rattenhafter Wut“, eine Neuplanung einzuleiten.
Es ist eine Schande und der Deutschen Hauptstadt unwürdig einen Flughafen zu betreiben, der für alle Zukunft ein Projekt für die „Spaßmacher der Republik“ ist. Wer bestreitet, dass es mit der Projektstudie
„Zentralflughafen für Deutschland“ (Autor Ferdi Breidbach) eine Alternative mit Zukunftsperspektive gibt, sich für diese oder andere Alternativen nicht entscheidet, will der Zukunft einen BER hinterlassen, der über 4 Genrationen nur problembehaftet ist und Menschen krank macht.

Politische Größe besitzt, wer zur Beseitigung von Fehlentscheidungen bereit und in der Lage ist. Wer hier passt, bleibt „Posemuckel“, politischer Versager und Schädling für Zukunftsentwicklung.


Redaktion NA

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KomNeumblid040316

Da schreibt ein Peter Neumann in der „Berliner Zeitung“ (03.0315) einen Bericht „Warum es richtig ist, dass Tegel schließen muss“.

Er beginnt seine zweifelhafte Argumentation zur Abstützung seiner Behauptung in gleich im zweiten Satz seinen Auslassungen: „Eigentlich ist die Sache ganz einfach: In dicht besiedelten Stadtgebieten haben Flughäfen nichts zu suchen. Sie sind der falsche Standort für Anlagen, die im weiten Umkreis Menschen gesundheitsgefährdend mit Lärm belasten und ein stets latentes Katastrophenrisiko darstellen. Deshalb ist es richtig, dass der Senat daran festhält, dass der Flughafen Tegel stillgelegt wird - sechs Monate nach der Freigabe der BER-Startbahnen, voraussichtlich im Herbst 2018“…..

Mit dieser Einführung, zu seinem Beitrag für den Leser nicht erkennbar als „Meinungskommentar“ veröffentlicht, hat Neumann zunächst bewiesen: Er will dem Leser verschweigen welche Folgen die Schließung von Tegel auch hat. Er negiert einfach, dass diese wiedergegeben Erkenntnis für jeden Flughafenstandort, so auch für Schönefeld, gilt der rücksichtslos in Nähe dicht besiedelter Regionen betrieben wird. Das ist die Methode wie Leser durch Unterlassung von Fakten für dumm verkauft werden. Wenn sie es merken rufen Leser dann auch „Lügenpresse“.

Neumann kann doch zu seiner Entschuldigung nicht behaupten, ich kenne Berlin und das Umland nicht. Sonst hätte er gewusst dass die Verlagerung des Flugbetriebs von Tegel auf den BER in Schönefeld auch eine Verlagerung des Flugbetriebs in dichtbesiedeltes Gebiet ist. Von der jetzt selbst vom RegBM Müller zugegebene Standortfehlentscheidung hat er nicht s gehört. Schlimmer noch. Die Zahl der Überflüge über die Region Süd/ Ost Berlin, den Speckgürtel in Brandenburg Zukunft sein sollen ist ihm nicht gegenwärtig. Die Überflüge werden sich gegenüber Tegel schnell verdoppeln weil das Passagieraufkommen am BER bei angekündigter Inbetriebnahme in 2017nicht etwa wie in Tegel 20 Mio./Jahr sondern gleich 32 Mio./Jahr bewältigt werden muss. Bewältigen heißt dann am BER 320 000 Überflüge/Jahr am Anfang. In der Planung nach 2020 geht es dann auf die 400 000 zu. Für diese Menschen gibt es dann nach Neumann keine Gesundheitsgefährdung durch Fluglärm oder eine Belastung durch latentes Katstrophenrisiko.

Dafür, das hat Neumann in seiner Einfalt, in seiner halbwaren und halbgaren Berichterstattung bewiesen, ist doch auch der Berliner Senat zuständig. Da vergisst Neumann dann einfach im Stil einer Hofberichterstattung die bei Hofe nicht mit unangenehmen Wahrheiten auffallen will, dass eben dieser Senat für das ganze BER – Desaster die Hauptverantwortung trägt. Sicher, mit solchen Lobgesängen darüber was der Senat richtig macht erwirbt man eben Ansehen bei Hofe.

Neumanns Lobgesänge sind ignorante Missachtung der Zivilgesellschaft

Im Übrigen ist Neumanns Lobgesang auch noch eine ignorante Missachtung von Rechten und Pflichten der Zivilgesellschaft. Zitat:… „Zum Glück stehen die Chancen gut, dass auch das Volksbegehren zum Weiterbetrieb des Flughafens nichts daran ändern wird“. Denn es gibt viele Berliner, die Tegel trotz der Enge, der veralteten Technik und des von Touristen oft kritisierten Durcheinanders lieben - zum Beispiel, weil er in ihrem Leben als West-Berliner eine wichtige Rolle gespielt hat, oder weil ihnen die Fahrt nach Schönefeld zuwider ist“...schreibt Hofberichterstatter Neumann. Da betätigt er gleichzeitig sich als Glücksverkünder und Klugscheisser der Berlinern unterstellt, dass „ihnen die Fahrt nach Schönefeld zuwider ist“.

Hämisch verkündet er dann den Betreibern des Volksbegehrens, u. a. der FDP:
..“Doch es ist ein Unterschied, ob man 20.000 oder (wie in der nächsten Stufe des Plebiszits) 175.000 gültige Unterschriften im Kasten haben muss. Ein existenzielles Thema ist Tegel nicht“….


Keine Achtung vor Leser und Handwerk

Wieder die praktizierte Masche der Wiedergabe von Glaube und Meinung ohne den Leser seriös darauf aufmerksam zu machen, dass nichts berichtet, sondern „gemeint“ wird. Da ist jetzt der Zeitpunkt gekommen Neumann auf Regeln aufmersam zu machen, die er verletzt hat. Glaube und persönliche Meinung haben in einem Bericht nichts zu suchen. Das gehört in einen, ausdrücklich als Meinungskommentar veröffentlichen Beitrag. Berichte müssen sich auf Fakten beziehen die es dem Leser ermöglichen eine eigene Meinung zu bilden. Warum Neumann einen Bericht nutzt um niederzuschreiben was in einen Meinungskommentar gehört liegt sicher auch an der inneren Verfasstheit der Redaktionsarbeit.

Seine Meinung, seine Behauptung, nach der Tegel kein
„existentielles Thema“ sei ist zudem sachlich äußerst gewagt. Da gibt es vor dem Hintergrund der auch für die Zukunft ungelösten Kapazitätsproblem des fehlgeplanten BER Experten Meinungen die auch stützen was der vormalige Flughafenchef, Mehdorn, als unumgänglich bezeichnet hat: Tegel muss offen bleiben.
Neumann muss wissen, dass er keine Sachkenntnis hat um die BER/Tegel Zukunft vorher zusagen. Da sollte er sich auf Chronistenpflicht beschränken oder Meinungssenf wie in diesem Bericht zum Besten gegeben in einem Meinungskommentar verpacken.



Redaktion NA

Warum es richtig ist, dass Tegel schließen muss     Von    Peter Neumann     03.03.16, 10:23 Uhr
Der Flughafen Tegel - die einen lieben ihn, die anderen finden er sollte weg. Eigentlich ist die Sache ganz einfach: In dicht besiedelten Stadtgebieten haben Flughäfen nichts zu suchen. Sie sind der falsche Standort für Anlagen, die im weiten Umkreis Menschen gesundheitsgefährdend mit Lärm belasten und ein stets latentes Katastrophenrisiko darstellen. Deshalb ist es richtig, dass der Senat daran festhält, dass der Flughafen Tegel stillgelegt wird - sechs Monate nach der Freigabe der BER-Startbahnen, voraussichtlich im Herbst 2018.
Zum Glück stehen die Chancen gut, dass auch das Volksbegehren zum Weiterbetrieb des Flughafens nichts daran ändern wird. Zwar kommen die FDP und ihre Mitstreiter mit der Unterschriftensammlung gut voran. Denn es gibt viele Berliner, die Tegel trotz der Enge, der veralteten Technik und des von Touristen oft kritisierten Durcheinanders lieben - zum Beispiel, weil er in ihrem Leben als West-Berliner eine wichtige Rolle gespielt hat, oder weil ihnen die Fahrt nach Schönefeld zuwider ist.
Doch es ist ein Unterschied, ob man 20.000 oder (wie in der nächsten Stufe des Plebiszits) 175.000 gültige Unterschriften im Kasten haben muss. Ein existenzielles Thema ist Tegel nicht.
Von anderen Parteien als der FDP haben die Tegel-Fans keine Unterstützung zu erwarten, auch nicht von der CDU. Dass die Debatte möglicherweise trotzdem noch einmal aufflammen wird, wird nur an anderen Akteuren liegen. Anders als beim Land Berlin gibt es bei den anderen Flughafengesellschaftern leise Skepsis, ob es richtig wäre, Tegel für alle Nutzungen zu schließen.
Man hört von Überlegungen, Business Jets und Regierungsflugzeuge dort weiterhin starten zu lassen - damit der BER entlastet wird. Und manch einem im Protokollbereich des Bundes graust offenbar davor, Staatsgäste auf überlasteten Straßen viele Kilometer weit nach Schönefeld zu leiten. Doch wird das den Flughafen Tegel retten? Wohl nicht. Gewöhnen wir uns daran, dass es ihn künftig nicht mehr geben wird.