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Das finanzielle Desaster am BER war schon 2003 absehbar - die Politiker blieben blind - bis heute hat sich daran nichts geändert
Nach fachlicher Beurteilung stand schon 2003 fest:

Der BER wird ein Faß ohne Boden - zu Lasten der Steuerzahler.

Der Politik war das schon immer egal.Sie hätte wissen können, was sie mit dem BER anrichtet. In unglaublicher Machtarroganz hat sie den Verstand ausgeschaltet und eine Propagandamaschine in Bewegung gesetzt an der sich Gutgläubige nicht nur in Berlin und Brandenburg berauscht haben. Dieser BER sollte eben eine sich selbsterfüllende Investition der Superlative werden. Die bekannte Standortfehlentscheidung und  der Bau am falschen Standort, eine Heldentat politischer Dummköpfe.
Wer wissen wollte wo der BER 2012 landet, musste nur lesen, was man 2003 schon über die Bruchlandung des Pleiten- Pech - und Pannenprojektes schreiben konnte.

Der BVBB Ehrenvorsitzende, Ferdi Breidbach. hat in seiner damaligen Funktion als BVBB Vorsitzender dem für die Planfeststellung in 2003 zuständigem  brandenburgischen Verkehrsminister, Meyer (SPD), nach Anhörung des Bauantrages der Flughafengesellschaft  und dem  Scheitern der Privatisierung den folgenden Brief geschrieben. Wenn dem Inhalt nicht harte Fakten zu Grunde lägen könnte man annehmen, es sei eine Prophezeiung oder dumme Spekulation gewesen - mitnichten. Heute ist der Brief aktueller als jemals zuvor.
Der Brief endet mit einem eindringlichen Apell! Wie er begründet ist entnehmen Sie dem ganzen Text.


Die Redaktion
der NA (Neuen Aktion )

030215_Brief_an_Minister_Meyer

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Ein positives Beispiel, wie selbst Politiker, die an der aktuellen Regierung beteiligt
sind sensibel für die Belange der durch Fluglärm betroffenen Bevölkerung zur Seite
stehen. ( in diesem Fall geht es um das Rhein/Main Gebiet )
Tolles Beispiel - so würden wir uns das hier auch wünschen.
Regionalbüro Tabea Rößner MdB

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Verzweiflungsakt zur Rettung der Finanzlage am BER

Wie hoch muss die Verzweifelung der Gesellschafter sein? Sie wollen ( müssen) mit einer Patronatserklärung die angestrebten Kredite absichern.

Das bedeutet nichts anderes als alle Risiken, die sich aus einer gescheiterten Kreditbedienung ergeben in voller Höhe auf den Steuerzahler abzuwälzen. Es ist davon auszugehen, das hier die harte Form der Patronatserklärung zum Zuge kommt und damit verbindlich erklärt wird alle finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.
Das kann für den Steuerzahler ein Desaster ersten Ranges werden, denn es ist nicht davon auszugehen, dass der Flughafen aus Umsatzmitteln jemals in der Lage ist die Kredite zu bedienen.
Gleichzeitig bedeutet das, dass alle Privatisierungsträume endgültig aufgegeben werden müssen, der Steuerzahler hat die Finanzruine BER auf alle Zeit an der Backe.
Seit Wochen werden EU Beamte ins Gebet genommen um die nötige Zusage zu diesem BER - Finanzkonstrukt zu bekommen. Welche Deals da notwendig werden wird sicher auch noch zu spüren sein - zum Nachteil Deutschlands.
Der BER ist ein Fass ohne Boden und er wird es für sehr lange Zeit auch bleiben.

Werner Gerhardt

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Ein FBB-Controllingbericht als Offenbarung für Unwillen, Vertuschungspraxis und Unfähigkeit.
FBB Controllingbericht
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Die NA informiert:
Der Betrug mit dem Lärmschutz geht weiter. Es wird alles versucht den Lärm "klein zu rechnen". Prof. Augustin hat entlarvt, dass die Datenerfassung unbrauchbar ist.
Datenerfassung unbrauchbar

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Typisch die Aussagen des FDP Landesvorsitzenden im Landtag - Andreas Büttner.
Ws soll man von den Politikstatisten auch anderes erwarten?
Zumindest weiß jeder der diese menschenverachtenden Aussagen liest, warum
diese Partei demnächst unter "Sonstige" geführt wird.
Die Redaktion


Büttner gegen übertriebenen Schallschutz am Flughafen

Potsdam (dpa/bb) - Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Andreas Büttner,
hat sich gegen einen übertriebenen Schallschutz am neuen Hauptstadtflughafen BER
ausgesprochen. Die Maßnahmen, um jegliche Überschreitung des Grenzwertes von 55
Dezibel in geschlossenen Räumen zu verhindern, würden 400 Millionen Euro extra
kosten, sagte Büttner dem «Uckermark Kurier» (Donnerstag). Das Geld fehle für
Infrastrukturmaßnahmen, Bildung, Wirtschaft - insbesondere in den Randregionen.

Zwar bräuchten die Menschen im Umfeld des Airports einen vernünftigen Schutz,
betonte Büttner. Die jetzige Regelung, wonach der Grenzwert durchschnittlich
weniger als einmal täglich überschritten werden darf, sei aber ausreichend. «Das
ist im Vergleich mit anderen Flughäfen ein hervorragender Schallschutz und im
Rahmen des Landeshaushaltes finanzpolitisch verantwortbar.»

In diesem Zusammenhang fragte Büttner an die Adresse von CDU-Generalsekretär
Dieter Dombrowski, woher dieser das Geld für seine Forderungen nach mehr
Schallschutz hernehmen wolle. «Ich halte Dombrowskis Aussage, dass die
Haushaltsfragen des Landes in dieser Frage zurückstehen müssen, für geradezu
abenteuerlich.» Die Landesregierung hat für einen erweiterten Schallschutz am
Flughafen in Schönefeld 222 Millionen Euro in den Haushalt des nächsten Jahres
eingestellt.

Der Planfeststellungsbeschluss für den Flughafen regelt, dass der Fluglärm in
Häusern nicht lauter sein darf als normale Gespräche - etwa 55 Dezibel. Es gibt
aber unterschiedliche Auffassungen, ob und wie oft am Tag dieser Grenzwert
überschritten werden darf. Die Flughafengesellschaft hat deshalb beim
brandenburgischen Verkehrsministerium einen Klarstellungsantrag gestellt. Sie
will erreichen, dass eine bis zu sechsmalige Überschreitung als zulässig gilt.
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Stellungnahme der Katholischen jungen gemeinde Limburg - lesenswert!

KjG LM Stellungnahme

Super Stellungnahme von den jungen Leuten.
So muss das gehen.
Immer mehr Menschen erkennen, dass grenzenloses Wachstum im Flugverkehr auch grenzenlosen Lärm bedeutet
und im Anschluss grenzenlos ansteigende Krankenzahlen und damit Kosten, die der Allgemeinheit für den,
trotz aller Subventionen nicht mal realisierbaren, Profit auferlegt werden.
Aktuell tummelt sich Air Berlin bei einem Aktienkurs von 1,65 EUR und das trotz Hochsaison und
höchstmögliche Auslastung aller Flieger.
Vor wenigen Wochen waren sie noch bei 1,81 EUR, der Kurs beim Einstieg von Etihad Airlines war bei 2,31 EUR

Die LH ist hoch verschuldet, entlässt mehrere tausend Leute.
Wenn endlich die Fliegerei wieder das wird was sie ist - nämlich Luxus und entsprechend teuer - dann können vielleicht
einige Airlines auch mal Gewinn machen und zwar im Luxussegment, wo die Fliegerei auch hingehört.

Billigflieger gehören nicht in ein Transportkonzept, wo die Allgemeinheit die Kosten zu tragen hat, sowohl über Steuergeld ( Subvention),
wie auch über die stetig steigenden Krankheitskosten durch Lärm und Kerosinrückstände, Feinstaub etc.

12 Milliarden Subventionen allein in Deutschland jedes Jahr ( netto 11 Milliarden, da die Luftverkehrssteuer etwa 1 Milliarde bringt ) und
das Verkehrsmittel Flugzeug ist immer noch alles andere als konkurrenzfähig.
Dazu kommen die Co2 Zertifikate - die Luftfahrt muss lediglich für 15% ihres Gesamtausstosses an Co2 Zertifikate erwerben - die Bahn für 100%
Von den Autofahrern will ich gar nicht reden - jeder der tanken muss, weiß was da gezahlt werden muss.

Fairer Wettbewerb unter Transportunternehmen - und nichts anderes ist eine Airline - sieht anders aus - ganz anders.

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Ob die Summe von bis zu 591 Millionen Euro in voller Höhe zu zahlen ist, steht aber wegen weiterer juristischer Prüfungen noch nicht fest.
Diese Ankündigung von Wowereit ist eine Kriegserklärung gegen die Schwerbetroffenen am BER.
Natürlich weiß er genau, dass bisher nur minderwertiges Zeug eingebaut wurde und nicht das was lautPlanfeststellungsverfahren
eingebaut werden muss.

Schon der "Klarstellungsantrag" sollte den Schallschutz drastisch nach unten korrigieren und somit die Billiglösungen absegnen.
Das hat das Gericht nicht zugelassen, sondern darauf verwiesen, dass genau das eingebaut werden muss, was auch vorher geplant war.
Es ist mitnichten so, dass das Gericht eine "andere Dimension" an Schallschutz verlangt hat, sondern lediglich darauf bestanden hat sich
an eigene Vorgaben zu halten.

Es ist schäbig und zynisch jetzt ( mit unserem Steuergeld ), dagegen zu klagen.  
Man will wieder einmal am falschen Ende sparen und die Kosten der eigenen Unfähigkeit dort zusammen streichen wo es am wenigsten angebracht ist.
Wowereit und Platzek gehören entsorgt, so schnell wie möglich - Wir werden uns zusammen mit der "NA" entsprechend positionieren.

AM BER haben sie einen neuen Technikchef - Horst Amman - Spitzname der Bulldozer. Wahrscheinlich weil er im Geld niederwalzen super ist und damit zu den Versagern am BER bestens passt.

Hier einige Fakten zu Amman:
Horst Amman hat in Frankfurt vor der Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest durch fehlerhafte Ausschreibung und fehlerhafte Planung etwa 1 Mrd. Euro in den Sand gesetzt. 
Weiterhin hat er seinen Terminplan um 5 ½ Jahre verpasst. Erstens hat er eine Ausschreibung gemacht, in der der Planfeststellungsantrag innerhalb von 6 Monaten erarbeitet werden sollte. 
Clevere Planungsbüros haben dies zum Selbstkostenpreis angeboten und danach die Planung zu teuren Tagessätzen weiter geführt. Geschätzte Mehrkosten etwa 150 Mio. €. Horst Amman hat als Chefplaner die Hindernissituation des Chemiewerks Ticona übersehen. 
Erst auf dem Erörterungstermin zum Raumordnungsverfahren haben Frankfurter Einwender auf dieses Hindernis hingewiesen. Ein teures, vom Land bezahltes Sicherheitsgutachten, brachte keine Lösung. 
Schließlich musste Fraport die Firma Ticona für 670 Mio. € kaufen, nebenbei gingen auch Arbeitsplätze bei dieser Firma dadurch verloren. Weiterhin hat Herr Amman bis 2004 Terminpläne vorgelegt, nach denen die 
neue Landebahn und das Terminal 3 vor der Fußball WM 2006 in Betrieb gehen würde bzw. gehen müsste. Ohne diese Infrastruktur in Frankfurt könne die Fußball WM in Deutschland nicht ordentlich durchgeführt werden. 
Die Landebahn Nordwest ging am 21. Oktober 2011 in Betrieb. Die Inbetriebnahme des Terminals 3 ist derzeit nicht absehbar. Horst Amman ist ein Bulldozer. Horst Amman ist weder ein kosteneffizienter Planer noch ein Planer, der verkündete Termine einhält. 
Außerdem ist Herr Amman, trotz der Jahre bei Fraport, mit Sicherheit kein Funktionsplaner für ein Terminal. Genau an dieser fehlenden Kenntnis aber ist die bisherige Planungs-Crew am BER gescheitert. 
Das Passagierterminal ist nicht auf der Luftseite (Wartebereich) zu klein, sondern auf der Landseite. Erweiterung des Terminals auf der Luftseite verschärfen die Probleme. 
Gleichzeitig sind aber auch die Flugbetriebsflächen schon mit der Eröffnung zu klein. Insgesamt kann man sagen, dass der „moderne“ Flughafen BER keinen besseren Servicestandard haben wird, als der Flughafen BER gegenwärtig; der aber ist unterirdisch.
Wowereit sagte, die vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg verlangten Schallschutzmaßnahmen erreichten eine ganz andere Dimension als eingeplant.