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16. Mai 2013 KomFolgen3Airports160513

Ohne Rücksicht auf Verluste
Ist Mehdorn noch bei Trost?

Unabhängig davon, dass Mehdorn in seiner seit Jahrzehnten bekannten Manier seine Lieblingsrolle „Anecken um jeden Preis“ auch als letzter Hoffnungsträger für den BER und seine Inbetriebnahme spielt, stellt sich nun aber die Frage, ob der Mann noch bei Trost ist. Er „sprintet“ von Fettnapf zu Fettnapf. Ohne Rücksicht auf Rechtslagen, rechtskräftige Planfestellungsbeschlüsse, Gerichtsurteile und politische Interessen seiner Aufsichtsräte chaotisiert er das schon total verkorkste BER-Projekt bis zur Lächerlichkeit. Seine Forderungen nach Offenhaltung von Tegel, die daraus sich ergebende Folge eines Betriebs von 3 Flughäfen - besser gesagt: einem fertigen mit Tegel und zwei halben in Schönefeld - sind rechtlich mehr als fragwürdig und betriebswirtschaftlich-organisatorischer Unfug.

Folgen für diese Verrücktheiten
Zu Recht weist Flughafenplaner Faulenbach da Costa (PM vom 16.05.13) darauf hin, welche Folgen dieser Unfug alleine für die Sicherheit, d.h. für den Einsatz der Flughafenfeuerwehren hat. Es geht um zusätzliche Millionenaufwendungen für:
den Weiterbetrieb der Feuerwehr am Flughafen Tegel, denn: ohne Feuerwehr kann der Flughafen nicht betrieben werden.
Gleichzeitig muss die Feuerwehr für die Flughäfen Schönefeld Alt (SFX) und Schönefeld Neu (BER) zur Verfügung stehen.
Welche Feuerwehr für den unterirdischen Bahnhof am BER zuständig ist, bedarf noch der Klärung. Bildet sich Mehdorn ein, dass hier die freiwilligen Feierabendwehren von Schönefeld und Umgebung im Brand- und Katastrophenfall für Rettungsmaßnahmen personell und technisch dazu in der Lage sind?
Dass dafür erhebliche Millionen Euro für diese Verrücktheiten zur Verfügung gestellt werden müssen und die Frage nach einer kurzfristig notwendigen Ausbildung und Rekrutierung von wenigstens 50 Feuerwehrleuten beantwortet werden muss, interessiert Mehdorn ebenso wenig wie deren Weiterverwendung, wenn - irgendwann - der BER als Single-Airport mit einer einzigen Flughafenfeuerwehr auskommt.
Es kommt noch schlimmer, wenn der Gesamtumfang der Folgen Mehdornscher Verrücktheiten betrachtet wird, wie Faulenbach da Costa dies genüsslich macht. Da zählt er auf:
Das gesamte Bodengerät (von der Treppe über den Gepäckwagen, die Schlepper, Wintergeräte, Wasserwagen, Vorfeldbusse, etc.) von TXL kann in BER nicht genutzt werden und muss deshalb für BER neu angeschafft werden.
Altes Gerät, dies gilt auch für die Feuerwehr, ist aber nur noch zu einem Bruchteil des Neuwertes zu verkaufen.
Bei einem Umzug in einer Nacht könnte aber das gesamte Gerät noch für die übliche Nutzungsdauer im Gebrauch bleiben.
Die am Flughafen Tegel ausgebildeten Brückenfahrer (Passagierbrücken) werden weiterhin in TXL benötigt. Gleichzeitig werden am neuen Flughafen BER neu einzustellende Brückenfahrer benötigt.
Was passiert mit den Brückenfahrern von TXL nach der Schließung des Flughafens Tegel?
Dieselbe Frage stellt sich in Bezug auf das andere Bodenpersonal am Flughafen TXL. Wird nicht in einer Nacht umgezogen, fehlt dieses Personal am Flughafen BER und ist nach der Schließung des Flughafens TXL überflüssig.

Findet Mehdorn Verrückte, die das mitmachen, was er will?
Unabhängig von diesen Probleme steht die Frage im Raum, welche Fluggesellschaften bereit sind, vorzeitig von Tegel nach BER - auf einen „halben Flughafen“ - zu ziehen. Glaubt Mehdorn, dass Air Berlin oder Lufthansa auf Tegel pfeifen, wenn sie ihr Geschäft im halbfertigen BER betreiben sollen?
Wie soll die Sicherheit auf einem halben BER geregelt werden? Sollen die Abfertigung der Passagiere, die Sicherheitskontrollen, das Check-in und die Gepäckbeförderung bei Nutzung nur eines Piers durch das Hauptterminal erfolgen? Sollen diese Passagiere schon den Supermarktteil des BER nutzen, und was sagen potentielle Pächter, wenn sie nur mit Einnahmen aus einem Betrieb rechnen können, der Bruchteile der Passagierzahlen umfasst, mit denen sie bei ordentlicher Inbetriebnahme rechnen konnten.
Wie wird die Bahn reagieren, wenn sie auch lediglich mit einem Bruchteil von Fahrgästen rechnen kann, weil der BER nur im Teilbetreib ist?
Man kann nun mutmaßen, dass Mehdorn weiß, was das bedeutet und was das kostet. Das Geld will er sich wohl dadurch beschaffen, dass er über die Erpressung von Platzeck den Planfeststellungsbeschluss in seinem gerichtlich bestätigten Lärmschutzteil ändern will. Im Klartext:
Weniger Geld für Lärmschutz, damit diese Verrücktheiten finanziert werden können.

Wann kommt es zum Showdown zwischen Platzeck und Mehdorn?
Das Thema, das sich nun nicht mehr von der Tagesordnung streichen lässt, heißt darum Mehdorn oder Platzeck. Einer muss weichen: Platzeck, weil er als Vorsitzender des Aufsichtsrates alle Verrücktheiten von Mehdorn stützen muss, oder Mehdorn, weil Platzeck seine Verrücktheiten nicht stützt.
Was bleibt: Weil der ebenfalls wohl verrückte Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft seit Jahren versucht, mit allen verrückten Mitteln in Schönefeld einen BER in Betrieb zu bekommen - und er auch mit Mehdorn eine von vielen Fehlentscheidungen bei der personellen Besetzung von Entscheidungspositionen getroffen hat - steht die Welt vor einem
Irrenhaus mit der Bezeichnung BER.

Redaktion „Neue Aktion“ NA

Anlage: der im Text angesprochene Brief von D. Faulenbach da Costa

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich Bitte um Beachtung und Veröffentlichung der beigefügten Pressemeldung.
Welche zusätzlichen Aufwendungen wären bei einem zeitlich befristeten Parallelbetrieb notwendig?
       Personal und Ausrüstung der der Feuerwache TXL zieht nicht um. Dafür muss in BER die zweite Feuerwache mit neuem Gerät ausgerüstet und neues Personal ausgebildet und eingestellt werden.
       Ohne zweite Feuerwache kann BER nicht betrieben werden.
       TXL kann aber auch nicht ohne Feuerwehr betrieben werden.
       Es entstehen erhebliche Kosten für neues Gerät und zusätzliches Personal (ich schätze etwa 50 Feuerwehrleute) bei der Feuerwehr in BER.
       Was passiert mit dem Gerät von TXL nach der Schließung?
       Was passiert mit dem Personal von TXL nach dessen Schließung?
       Woher kommen die kurzfristig gut ausgebildeten 50 Flughafenfeuerwehrleute für die zweite Wache?
       Das gesamte Bodengerät (von der Treppe, über den Gepäckwagen, Schlepper, Wintergeräte, Wasserwagen, Vorfeldbusse, etc.) von TXL kann in BER nicht genutzt werden und muss deshalb für BER neu angeschafft werden.
       Altes Gerät, dies gilt auch für die Feuerwehr, ist aber nur noch zu einem Bruchteil des Neuwertes zu verkaufen.
       Bei einem Umzug in einer Nacht könnte aber das gesamte Gerät noch für die übliche Nutzungsdauer genutzt werden.
       Dam Flughafen Tegel ausgebildeten Brückenfahrer (Passagierbrücken) werden weiterhin TXL benötigt. Gleichzeit werden am neuen Flughafen BER neue Brückenfahrer benötigt.
       Was passiert mit den Brückenfahren von TXL nach der Schließung des Flughafens TXL?
       Ebenso geht es mit dem weiteren Bodenpersonal am Flughafen TXL. Wird nicht in einer Nacht umgezogen, fehlt dieses Personal am Flughafen  BER und ist nach der Schließung des Flughafens TXL überflüssig.
Mit besten Grüßen
Dieter Faulenbach
fdc Airport Consulting


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"Kunkelei als Volksverdummung - Ein PR - Konzept dass als Drehbuch zur Steuerung von Medien, Politikern und gutgläubigen Menschen gedacht ist.
So stellt sich die FBB/BER die neue heile Welt, das Vergessen machen des Flughafendebakels, vor. Alle Protagonisten dieses Pleiten Projekts dürfen sich jetzt in Kenntnis von Kunkels-Welt in vorauseilendem Gehorsam als Propagandatrottel betätigen.

Wenn sie sich an Kunkels Drehbuch halten können sie vor Hofe keinen Fehler machen.
"Neue Aktion" wird darauf achten, wer alles auf Kunkels Spuren und BER Bauchredner die Öffentlichkeit besabbelt"

45 Seiten ( Achtung, insgesamt etwa 19 MB) , auf denen am Schluss pflichtgemäß alle Bürger, die unsinnigen, falschen Großprojekten kritisch gegenüberstehen pauschal als Wutbürger und Egoisten hingestellt werden, die diese Republik selbstredend in die Sackgasse führen.
Jeder, der nicht beim Anblick des BER-Baumurkses Glory, Glory Halleluja anstimmt, ist in der kruden Welt eines Kunkels also ein Egoist, der nur an seine Vorgartenidylle denkt und nebenbei die Wirtschaft ruiniert.
Da fragt man sich unwillkürlich was die am BER in der Pressestelle eigentlich rauchen.

Immer wenn wir denken dümmer geht es nicht, belehrt uns irgendein Kunkel eines besseren. Wenigstens darauf ist Verlass.

Hier der wirklich lesenswerte Download:
Microsoft PowerPoint - 01_2013-02-27 Krisenkommunikation_BER_Kunkel [Kompatibilitätsmodus] - 01_Kunkel

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Zum Beitrag "Kunkel 2013" passen die Fundstücke der Woche, "Kunkel, Meinhorst 2010

Fundstück der Woche:

Aus dem Jahre 2010 stammen zwei Präsentationen die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
Wolkenkuckucksheim, Größenwahn, Tagträumer, egal was Sie für eine Bezeichnung wählen - alle sind richtig.
Reich an Beweihräucherung der eigenen "Leistung" hat man am Ende der beiden Präsentationen vor Lachen echte
Zwerchfellprobleme - leider bleibt einem das Lachen dann im Halse stecken, wenn man sich vor Augen führt, was diese Laientruppe
an Steuergeld verbraten hat und es immer noch tut.
Hier geht's zu den Fundstücken