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Willkommen auf den Informationsseiten zum BER der
NEUEN AKTION ( NA )

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Aktuelle Pressemeldung der "Neuen Aktion" .
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Alles zum BER sowie Untersuchungsausschuss von den PIRATEN
BER-Watch - Umfangreiche Seite der Piratenfraktion - lesenswert _______________________________________________________________________
Hier ist der Zwischenbericht des BER-Untersuchungsausschuss.
Die Piratenfraktion stellt den Bericht
"Unten bleiben" zur Verfügung.
Unbedingt lesen!
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Kom CDUVolksintiative160415

Brandenburger CDU will 3. Piste - Wie der Wurmfortsatz der SPD die Volksinitiative abmeiert

Wer glaubt, dass die CDU Brandenburg eine eigenständige Oppositionspartei mit Zukunftskonzepten sei, der lernt am Beispiel ihres der Landesregierung höfischen Nachlaufens: diese Partei ist Wurmfortsatz der SPD. Ergebenst giert sie nach den Brosamen, die vom Tisch der SPD abfallen. Sie liefert einen erneuten Beweis für ihre sklavische Abhängigkeit, diesmal durch ihr „Ja“ zur Ablehnung der Volksinitiative gegen die 3. Start – und Landebahn für den BER. Auf der 5. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Landesplanung am 14.04.2015 präsentiert sie einen Antrag, der an Peinlichkeit für Oppositionspolitik nicht zu überbieten ist.
Opposition überlässt sie, was noch peinlicher ist, der „Alternative für Deutschland“ (AfD), die sich eindeutig im Sinne des Wollens der Volksinitiative positioniert hat. Getreu dem politischen „Dumm-Motto“: Wir waren immer für den BER, darum müssen wir auch für den Ausbau sein. Aus Fehlern darf man nicht lernen, weil es sich mit Fehlern so schön politisch überleben lässt.

Der Hintergrund

Wer aus Erfahrung weiß, wie Landesregierungen aller Länder, auch durch Rechtmanipulation, immer willig sind, alle Wünsche von Flughafengesellschaften zu erfüllen, der fragt: Warum haben Bürgerinitiativen (BIs) in Brandenburg und Berlin eine Volksinitiative zur Kapazitätsbegrenzung des BER auf nur 2 Start – und Landebahnen (Pisten) veranstaltet. Irgendwie müsste sich selbst bei einfältigen BIs herum gesprochen haben, dass alle Versuche, auch an anderen deutschen Flughäfen, den Bau von weiteren Pisten zu verhindern jämmerlich gescheitert sind. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen haben die Wichtigtuer als Aktivisten der Volksinitiative wieder Hoffnungen geweckt und ihre politmasochistischen Anwandlungen bestätigt, nach denen sie sich nur wohlfühlen, wenn sie sich an selbsteingebrockten Niederlagen laben können. In ihrer Verblendung vermittelten sie tatsächlich, dass der Erfolg der Sammlung von 29 000 Unterschriften die Landesregierung von Brandenburg (Rot/Rot) und die Mehrheit des Landtages auf alle Zeiten hindern würde, die 3. Piste zu bauen und so die Kapazität auf 360 000 Flugbewegungen/Jahr festschreiben würde.

Diese abstrusen Hoffnungen sahen die BIs auch gestützt durch die Koalitionsvereinbarung der rot roten Landesregierung. Die Landesregierung hatte einer 3. Piste schon im Koalitionsvertrag eine klare Absage erteilt. Pläne zu ihrem Bau gibt es bislang auch nicht. Wie viel Dummheit ist aber erforderlich, um zu glauben, dass sich ausgerechnet die Rot/Rote Landesregierung nach „Volkes Willen richtet?
Einmal weiß Rot/Rot natürlich um die Tatsache, dass praktisch alle ihre Entscheidungen, die Entscheidungen des Landesparlaments, dem Diskontinuitätsprinzip unterliegen. D. h.; schon die folgende Landesregierung, der Landtag der nächsten Legislaturperiode, ist an diese Koalitionsvereinbarung nicht mehr gebunden. Hinzu kommt, dass jeder Landtag jederzeit vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse und Entwicklungen als Gesetzgeber frei darüber entscheiden kann, ob morgen noch gelten soll, was heute richtig ist. Dabei ist die Selbstüberschätzung, nach der Ergebnisse von Volksinitiativen als Bindung für Parlamente bestehen blieben, nur Ausdruck von Unkenntnis der Grundlagen der parlamentarischen Demokratie und dem Recht auf Entscheidungsfreiheit von Volksvertretern in Parlamenten.

Brandenburger CDU: Mögen täten sie wohl – nur können wollen sie nicht

Wer die Begründung des CDU-Abgeordneten Genilke, Sprecher für Infrastruktur- und Verkehrspolitik der CDU-Fraktion, in der Ausschusssitzung zum Antrag seiner Fraktion gehört hat, der kann sich des Urteils der Eierei: „Mögen täten wir wohl – nur können wollen wir nicht“ nicht entziehen. Denn, aus der Tatsache der Standortfehlentscheidung kommt auch bei der CDU nicht mehr heraus wie: weiter machen!

Ausgerechnet die CDU-Opposition im Landtag von Brandenburg sah sich in der Pflicht, den Vertretern der Volksinitiative per Antrag ins Stammbuch zu schreiben, dass ihre Initiative nichts als Makulatur ist. Gleichzeitig wollen die devoten Abgeordneten der CDU-Fraktion sich erneut der SPD andienen, um doch noch irgendwann der geliebte Koalitionspartner zu werden. Da werden sich die Genossen wieder auf die Schenkel geschlagen haben, als sie lesen durften, dass diese CDU für die Fluglärmbetroffenen und Aktivisten der Volksinitiativemit kein alternatives Angebot zur Rot/Rot machen will. Immerhin kann Rot/Rot mit einer verlogenen Ablehnung der 3. Piste im Koalitionsvertrag aufwarten. Präziser: Die Begründung des CDU-Antrags ist das politische Scheunentor, die Bresche, für die kommende 3. Piste und eine Kapazität des BER von 50 Mio. Passagieren/Jahr, bis zu 500 000 Flugbewegungen/Jahr.

Auch die sich christlich nennende Partei hat für Fluglärmbetroffene kein gutes Wort.

Was auch die CDU verschweigt, sind die Folgen einer 3. Piste, insbesondere für Menschen des Landes Brandenburg. Weil die 3. Piste nicht nördlich des Terminals gebaut wird, damit Berlin, konkret der Süden von West – Berlin vom Fluglärm verschont wird, wird diese neue Piste südlich der jetzigen Südbahn ihren Platz bekommen. Die Folgen aus dieser Lage sind aber dramatisch. Rangsdorf, Zossen, Potsdam bis Havelseen werden so neues Fluglärmgebiet, damit Berlin geschont wird. Die Position im CDU-Antrag bedeutet die Öffnung für ein neues Fluglärmgebiet für Brandenburg. Für die Potsdamer, die noch nicht begriffen haben, wird es ein böses Erwachen geben. Klar ist dann, dass Brandenburg zum zweiten Mal für seine Dummheit bestraft wird, dem Standort Schönefeld für den BER zugestimmt zu haben.. Es gehörte darum zur Ehrlichkeit und Redlichkeit, auf diese Fakten zumindest in der Begründung zum Antrag aufmerksam zu machen.

Weil es rechtlich möglich ist nach einer 3. Piste, wie an anderen Standorten bewiesen, auch noch eine 4. Piste durchzusetzen darf kein Rangsdorfer, Zossener, Potsdamer oder Brandenburger diesem Antrag zustimmen. Eine kommende 3. Piste und eine weitere Verlärmung, auch der Region Potsdam, ist nur verhinderbar, wenn der Standort BER auf Sicht aufgegeben wird und eine neuer Flughafen an einem raumverträglichen Standort gebaut wird. So wäre die CDU aus der Haftung für den BER ausgestiegen.

Der Antrag müsste darum eine andere politische Zielrichtung haben. Aus der nicht zu verhindernden Möglichkeit einer 3. Piste, mit den dargestellten Folgen, muss die Konsequenz gezogen werden, den Standort als nur temporär und nicht als ausbaufähig zu betreiben. Es ist ein Unding, dass sich eine Opposition für eine Entwicklung in Haftung nehmen lässt, die durch die Korrektur der Standortfehlentscheidung verhindert werden kann. In diesem Sinn müsste der Antrag formuliert werden.

Tenor: Weil eine 3 Piste nicht verhindert werden kann, muss eine Korrektur der Ursache vorgenommen werden. Aber die CDU will eben keine eigenständige Politik. Die SPD soll unverbrüchlich daran glauben, dass die CDU ihre politische Berechtigung in der Wurmfortsatz-Position am Körper der SPD weiter betreiben will. Darum dieser Antrag, der an politischer Idiotie unübertroffen ist. Mit diesem Antrag beweist die CDU erneut, dass sie aus der Standortfehlentscheidung BER und deren Folgen nichts gelernt hat und an ihrer sklavischen Anhänglichkeit an der verfehlten Flughafenpolitik von Rot/Rot auch in Zukunft festhalten will. Anstatt eine Alternative zu entwickeln, wie es Oppositionsparteien die sich als solche verstehen, immer tun, übt sie sich im „weiter so“ ihrer sklavischen Abhängigkeit von der SPD, die bisher nicht mal was gebracht hat.
Wie ein treuer Vasall macht sie jeden Fehler mit, den SPD und Linke in der BER-Politik machen und verteidigt diese. Anstatt von Merkel zu lernen, die gnadenlos über Bord wirft, was nach politischem Untergang riecht, will die Brandenburger CDU untergehen, damit die SPD weiter über Wasser bleibt.

Denn: Wäre die CDU, im ungewollten Gefolge mit der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Rot/Rot in der Frage der 3. Piste nicht zu Kreuze gekrochen, das wäre eine politische Demonstration für den Willen der Volksinitiative.


In der Sucht nach Regierungspöstchen verrät die CDU die Verfassung und das sie verpflichtende „C“
Die Positionsfestlegung der CDU, nach SPD-Willen, ist nicht nur dumm sondern auch noch grundsatzlos. Einmal verleugnet diese Partei ihre Verpflichtung aus dem „C“ und gleichzeitig ihre Verfassungstreue. Eigentlich ist eine „C“ Partei, die den Anspruch erhebt Politik aus christlicher Verantwortung zu betreiben, wie folgt verpflichtet:


Sie muss anerkennen und akzeptieren, dass die Volksinitiative mit einem Verbot der 3. Piste das höchste Rechtsgut nach Grundgesetz (GG) vertritt, weil ihr Ziel der Schutz des Menschen ist der ohne Zweifel durch Fluglärm nicht sichergestellt werden kann.

Der Bau einer 3. Piste ist dagegen die Sicherstellung wirtschaftlicher Interessen ohne eigenen Schutz nach GG.

D. h.: Mit einer 3. Piste werden zusätzliche Betroffene bewusst krank gemacht.

In der Konsequenz ist darum die 3. Piste ein Verstoß gegen Art. 2 Abs.2 GG.

Wer der 3. Piste seine Zustimmung erteilt oder den Weg für den Bau frei macht, missachtet das GG und macht sich ohne jeden Zweifel zum Verfassungsfeind.


Für Politiker mit dem Anspruch, Politik aus christlicher Verantwortung zu betreiben, ist der Art. 2 überhöht durch den unumstößlichen Grundsatz des Schutzes des Menschen in seiner Ebenbildlichkeit zu Gott. Christliche Politiker, die diese Überhöhung nicht akzeptieren, haben den Anspruch verloren sich auf christliche Grundsätze zu berufen. Sie sollten daran erinnert werden, dass Christus spricht: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“. (Mt. 25,40b).

Diese Brandenburger CDU verleugnet auch mit ihrer Position zum BER ihre Verpflichtung aus dem „C“, nach der sie sich im Sinne der christlichen Soziallehre bei einem politischen Zielkonflikt an die Lehrsätze zu halten hat, die die evangelische Sozialethik und die katholische Soziallehre insbesondere politischen Entscheidungsträgern auferlegt. Im Zielkonflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen mit den Grundrechten oder den Grundsätzen der christlichen Lehre gibt es also zwingend nur die Alternative, die die Schutzposition des Menschen sichert.
Die CDU hatte die Chance einer SPD unabhängigen Entscheidung und hätte damit nicht nur den Fluglärmbetroffenen demonstrieren können, dass sie nicht mehr bereit ist, einer Flughafenpolitik den Weg zu ebnen, die antichristlich und verfassungswidrig ist, u. a. weil sie Menschen bewusst krank macht.

Sie hätte mit einem „Ja“ zur fälligen Neuplanung eines BER mit Zukunft, ohne Fluglärm für 200 000 Betroffene beweisen können, dass sie nicht für den Judaslohn von Ministerposten alle Grundsätze verleugnet, die das Gesetz ausmachen, für das sie sich öffentlich hergibt.

Die CDU Brandenburg ist so ein genauso hoffnungsloser Fall wie der BER in Schönefeld, dem sie ewige Treue schwört. Sie wird (das ist Fortsetzung folgt) auch alle Betrügereien zur Finanzierung im Schlepptau von Rot/Rot mitmachen. Das wird der nächste Vassallenakt.


Redaktion
Neue Aktion (NA)


Landtag Brandenburg Drucksache 6/
6. Wahlperiode
Antrag
der Fraktion der CDU
an den Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung
zur Beratung am 14.04.2015
Volksinitiative gegen eine Erweiterung der Kapazität und gegen den Bau einer 3. Start- und Landebahn am Verkehrsflughafen Berlin-Brandenburg BER

Der Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung empfiehlt dem Hauptausschuss die Volksinitiative gegen eine Erweiterung der Kapazität und gegen den Bau einer 3. Start- und Landebahn am Verkehrsflughafen Berlin-Brandenburg BER abzulehnen und folgenden Beschluss zu fassen:

Der Landtag stellt fest:
Die Ziele der Volksinitiative betreffen nicht die Raumordnung, sondern vielmehr Aspekte der luftrechtlichen Fachplanung. Da die Landesplanung keine Aufgaben der Fachplanung übernehmen darf, ist die Volksinitiative abzulehnen.
Der Volksinitiative stehen ebenso verfassungsrechtliche Bedenken entgegen, welche sich auf die gegebenenfalls erforderliche Kündigung des Landesplanungsvertrages beziehen. Die Volksinitiative ist auch deshalb abzulehnen, weil das ausgegebene Ziel der Kündigung von Staatsverträgen verfassungswidrig wäre.
Beim Flughafenstandort Schönefeld als einzigen Flughafen für die Metropolregion handelt es sich um den erklärten Willen der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg. Der Flughafenbau ist das größte Infrastrukturvorhaben für das Land Brandenburg auf absehbare Zeit. Nach derzeitigem Stand und beim Festhalten am Single Airport Konzept ist der dauerhafte Ausschluss jeglicher Erweiterung des Flughafenstandorts keine tragfähige Handlungsoption, wenn man eine glaubwürdige, verantwortungsvolle und an den Interessen der Brandenburgerinnen und Brandenburger orientierte Politik verfolgt.

Die zukünftige Entwicklung des Flughafenstandorts erfordert eine ehrliche und öffentliche Debatte. Dabei müssen die Belange der betroffenen Anwohner, beispielweise im Hinblick auf die Verwirklichung des versprochenen umfassenden Schallschutzes, ebenso Berücksichtigung finden, wie die Interessen der zahlreichen
mittelständischen Unternehmen im Umfeld des Flughafens. Ein offener Dialog auf Augenhöhe zwischen allen Beteiligten ist Grundvoraussetzung für die langfristige Akzeptanz des Flughafenstandorts.

Begründung:
Aus der Anhörung von Sachverständigen im Hinblick auf die rechtlichen Konsequenzen der Volksinitiative haben sich wesentliche Einwände ergeben, welche eine Zustimmung zur Volksinitiative unmöglich machen.

Die Forderungen der Volksinitiative zielen auf die luftrechtliche Fachplanung ab und fallen nicht in den Bereich der Raumordnung. Standortausweisungen für raumbedeutsame Infrastrukturvorhaben, wie offensichtlich beim Verkehrsflughafen Berlin-Brandenburg der Fall, sind eine klassische Aufgabe der Raumordnung. Der Forderungstext der Volksinitiative stellt darauf ab, eine Ausdehnung des Flughafens über die derzeit landesplanerisch gesicherte Flughafenfläche auszuschließen und eine Kapazitätsbegrenzung einzuführen. Dabei handelt es sich um luftrechtliche Fachplanung und nicht um im Wege der Landesplanung zu bearbeitende Raumordnung.
Weiterhin bestehen schwerwiegende verfassungsrechtliche Bedenken gegenüber der Volksinitiative. Es mangelt auf Seiten des Landtages an der erforderlichen Organkompetenz um die geforderte Kündigung des Landesplanungsvertrages umzusetzen. Der Landtag ist nicht der richtige Adressat für die Kündigung von Staatsverträgen, dafür ist der Ministerpräsident zuständig. Die Volksinitiative ist somit auch deshalb abzulehnen, weil das ausgegebene Ziel der Kündigung von Staatsverträgen verfassungswidrig wäre.
Der Landtag hat sich in der 5. Wahlperiode mehrheitlich und wiederholt für das Single Airport Konzept am Standort Schönefeld ausgesprochen. Durch diesen Beschluss, aber auch durch den Planfeststellungsbeschluss des Jahres 2004, besteht keine Alternative zu einer bedarfsorientierten Erweiterung des Flughafenstandorts Schönefeld. Ein weitreichender Ausschluss sämtlicher Erweiterungsoptionen wäre unehrlich gegenüber den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und außerdem ein einmaliger Vorgang in der Geschichte deutscher Flughäfen. Eine Begrenzung der Kapazitäten wäre darüber hinaus wirtschaftlich unverantwortlich und einer positiven Entwicklung der Metropolregion Berlin-Brandenburg insgesamt abträglich.

Rainer Genilke Steeven Bretz
für die CDU-Fraktion für die CDU-Fraktion


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Zwischen Pirourettendreherei und Gesundbeterei
Wer den Bericht: „Welche Flughäfen brauchen wir morgen?“ aus dem Tagesspiegel (12.04.2015) liest, bekommt eine akzeptable Information zum Desaster deutscher Luftverkehrspolitik im allgemeinen und der katastrophalen Fehlplanung BER im besonderen. Von seinen Korrespondenten ließ der Tagesspiegel über aktuellen Status und Planungen der Flughäfen in London, Istanbul, Dubai, Peking und Mexiko berichten. Was dann über den BER zu lesen ist, ist eine Mischung aus geübter Pirouettendreherei und Gesundbeten als Vertuschung über die Bedeutungslosigkeit des BER

Im Einzelnen

Zu London ist zu lesen: Die Flughafenzukunft, mit notwendig neuen Landebahnen, ist von Träumen begleitet, die auch Alpträume sind. London hat sechs Flughäfen deren Kapazität nach Erkenntnissen der zuständigen Regierungskommission 2030 am Ende ist. London „Heathrow“ operiert mit einer Auslastung von 98% seiner Kapazität schon heute am Limit. Vor diesem Hintergrund sollen nun im Sommer 2015 endgültige Entscheidungen über die Zukunft für den Londoner Flugbetrieb getroffen werden. Es geht um den Standort und das Projekt der Träume, den schon geplanten Mega-Flughafen in der Themsebucht, 45 km von London entfernt. Dieser Standort ist das Tor für alle Möglichkeiten eines 24 Stundenflugbetriebs, mit zunächst vier Landebahnen bei einer Kapazität von 150 Mio. Passagieren/Jahr.

Über
Istanbul klärt der Korrespondent auf: Mit Volldampf, anders als beim BER, soll schon 2017 die erste Phase des neuen Flughafens mit einer Kapazität von 90 Mio. Passagieren/Jahr, in Betrieb gehen. Bis 2023 wird dann der Kapazitätsaufbau auf 150 Mio. Passagiere/Jahr beendet sein. Strategisches Ziel der Türkei ist ein privat finanzierter und privat betriebener Mega-Airport von Weltrang, der im Wettbewerb mit den anderen Mega-Flughäfen wie London, Hongkong oder New York in gleicher Liga spielt.

Was über das Drehkreuz
Dubai berichtet wird, lässt den Atem stocken. Dubai heute, mit einer Nutzung durch 71 Mio. Passagiere ist am Ende seiner Möglichkeiten. Darum die konkrete Neuplanung von Terminal–Planungen die in 5 Jahren zusätzlich die Kapazität für weitere 120 Mio. Passagiere sicherstellt. Gleichzeitig können dann 400 Flugzeuge an den Fluggastbrücken andocken, davon 200 „die Riesenvögel“ A 380.

Dann
Peking: 2013 hinter Atlanta (USA) zum zeitgrößten Flughafen der Welt aufgestiegen. Abgefertigt wurden fast 84 Mio. Passagiere/Jahr. Weil Pekings „Capital International“ am Ende der Kapazität ist bauen die Chinesen nun im Süden der Metropole zusätzlich einen neuen Mega - Flughafen. Es soll nach Fläche der größte Flughafen der Welt werden und seinen Betrieb 2018 mit eine Kapazität von 45 Mio. Passagieren/Jahr aufnehmen. 2025 sollen dann schon 70 Mio. Passagiere/Jahrabgefertigt werden Geplant sind danach weitere Ausbaustufen auf 100 Mio. Passagiere.

In problematischer Höhe von 2200 m soll
Mexiko einen von Stararchitekt Norman Forster (England) geplanten Flughafen bekommen, der 2020 eingeweiht werden soll. Noch werden Bau und die Finanzierung durch sachfremde Interessen gestört. Klar ist auch noch nicht, wer, mit welcher Kapazität den Airport fertigstellen wird. Immerhin lassen drei geplante Pisten auf eine Kapazität von zunächst über 75 Mio. Passagiere/Jahr schließen.

Es ist selbstverständlich, dass diese 5 Mega–Airports über eine perfekte Infrastruktur mit modernster Schienenanbindung zu ihren Hauptaufkommensgebieten verfügen und alle wegen ihrer Raumverträglichkeit einen 24 - Stunden – Flugbetrieb gestatten. Fluglärm als Betroffenheit ist da kein Problem, auch für den weiteren Ausbau dieser Flughäfen.

Dann kommt Berlin, der BER

Wer die Berichterstattung auch des Tagesspiegel zu Planung, Bau, Desaster des BER „genießen“ durfte, der hat ein Urteil. Nicht nur die Berichterstattung in diesem angesehenen Blatt ist eine Melange unterschiedlicher Pirouetten zu jeweils aktuellen Ereignissen, die das Projekt seit 15 Jahren begleitet. Je nach politischer Großwetterlage wurden die Pirouetten ergänzt durch „Kunkelei“ und Gesundbeterei. Da sollte der Leser glauben, Berlin bekäme den modernsten Flughafen Europas und würde mit diesem Flughafen im Luftverkehr der Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Liest man im Zusammenhang mit der Berichterstattung zu den kommenden Mega–Airports den Bericht mit der Bedeutungsdarstellung des BER, erkennt: Gefragt ist aktuell, nach aller Pleitenberichterstattung, wieder die Gesundbeterei. Der Versuch, das durch eine gigantische Standortfehlplanung verursachte Pleitenprojekt in ein angenehmes Verhältnis zur internationalen Flughafenplanung der Mega–Projekte zu schreiben, ist nur peinlich.

Der Autor, Gerd Appenzeller, beschreibt mit annehmbaren Fakten den internationalen Status des Flugbetriebs zwischen Nordamerika, Südamerika, Europa, Nah–Ost und Asien. Seine Perspektive zur Entwicklung des internationalen Flugverkehrs ist zumindest nachvollziehbar. Die Einordnung der Bedeutung der Mega–Airports ist ebenso unumstritten wie die Bedeutung von Fluggerät und Wirtschaftlichkeit von Flugzeugen, die auch Langstrecke mit zwei Düsen befliegen.

Wie der Autor vor diesen Hintergründen die Kurve zur herbei geschriebenen Bedeutung des BER konstruiert, ist atemberaubend und vermischt wie immer, wenn es um den BER geht, Pirouetten und Gesundbeterei. Zunächst belegt er, wie auch die Berichte zu den Mega–Airports die Bedeutungslosigkeit, die sich schon alleine aus der maximal 50 Mio. Kapazität des BER im Vergleich ergibt. Dann kommt die Kurve zum Gesundbeten. Appenzeller schreibt: “….
Auch wenn es die Flughafengegner in Brandenburg nicht gerne hören: Die Chancen, dass sich der neue BER zu einem Hub entwickelt, stehen gar nicht schlecht. Das wäre durchaus vereinbar mit einer Nachtruhe zwischen Mitternacht und morgens um sechs Uhr…“

Richtig vermittelt er dann die Erkenntnis, dass man den Nachtflug weder für die Mittel– und Kurzstrecke, erst recht nicht für die Langstrecke braucht – eine Tatsache, die von der Politik in Berlin und Brandenburg in Frage gestellt wird. Appenzeller schreibt so konkret: “…Intensiv geflogen wird im Kurz – und Mittelstreckenbereich zwischen Sonnenauf– und Sonnenuntergang. Langstrecken beginnen am Abend und enden am Morgen“…Dass sollten die Berliner Nachtflugforderer, die so genannte Wirtschaft, die Nachtflug Propagandisten der Flughafengesellschaft (FBB) und ihre Lautsprecher in der Politik zweimal lesen. Appenzeller widerlegt den Unfug, dass vom Nachtflugbetrieb die wirtschaftliche Existenz des BER abhängen würde.

Diese richtigen Aussagen zum Nachtflug sind der Anlauf für eine pittoreske Appenzeller–Pirouette zur Begründung der zukünftigen Bedeutung des BER. Diese Bedeutung liege im günstigen Standort des BER, weil der BER die Flugzeiten aus Asien nach Europa gegenüber anderen Standorten um eine Stunde verkürzt und weil Frankfurt und München Kapazitätsengpässe haben. Daran ändere auch eine vierte Piste in Frankfurt nichts, weil für diese Piste ein Nachtflugverbot zwischen 23:00 und 5:00 Uhr besteht und auch weil Wohngebiete überflogen werden. In München, so erkennt Appenzeller richtig, gibt es große Probleme für den Bau einer dritten Piste weil die Bevölkerung von München sich in einer Volkabstimmung gegen den Bau einer dritten Piste entschieden.

An der Realität vorbei

Man ist platt, dass man diese Begründungen als Vorteil für den BER Standort schlucken soll. Da soll doch der Leser des Tagesspiegels an der Tatsache vorbeigeschrieben werden, dass die Gründe, die für die Standorte Frankfurt und München als Endstation beschrieben sind, am BER nicht Gegenstand wären. Dabei wissen zwischenzeitlich auch unbedarfte Leser, dass der BER Standort die ursächliche Fehlentscheidung ist. Da erklärt selbst der neue Regierende Bürgermeister Müller, dass es ein riesen Fehler war, den BER nicht in Sperenberg gebaut zu haben. Richtig hat er erkannt, dass dort heute schon ein Flughafen in Betrieb wäre, der in seinen Wachstumsmöglichkeiten, seinem Standortvorteil gegenüber Wettbewerbsstandorten auch in Europa, den Ansprüchen gerecht würde, die heute Istanbul, Dubai, London, Peking oder Mexiko für ihre Standortentscheidungen und Kapazitätsgrößen zum Maßstab machen.
Ernsthaft wird niemand bestreiten können, dass der Standort Sperenberg als
„Zentralflughafen für Deutschland“, wie in der Projektplanung bewiesen auch die nationale Flughafenpolitik vor der internationalen Blamage bewahrt hätte, die sich der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg mit dem Debakel BER eingehandelt haben. Es gehört so zur Charakterschwäche der Verantwortlichen für die BER–Pleite, dass sie bis heute alles ignorieren, was ein gelungener Ausweg aus dem Desaster wäre.

Fakt ist die Schlussfolgerung des Berichtes im Tagesspiegel: Die Exportnation Deutschland hat sich von der Entwicklung des internationalen Flugverkehrs abgehängt. Das ist das Ergebnis von großen Sprüchen aus dem Munde von Verantwortlichen, die im Posemuckel–Denken verhaftet sind und dabei unfähig zur Reflexion über eigene Fehler, die ihre einzige Handlungsmöglichkeit im „weiter so“ sehen. Doch an Visionen fehlts im Revier.

Natürlich hat Appenzeller diese Schlussfolgerung nicht gezogen, obwohl er im Sinne einer solchen geschrieben hat. Darum darf darüber spekuliert werden, ob die Intension seines Beitrags zur Abteilung Pirouetten oder Gesundbeterei gehört. Lesenswert waren auf jeden Fall die Berichte der Korrespondenten, die deutlich gemacht haben, wie unbedeutend der BER sein wird, falls er wird.

Redaktion
Neue Aktion (NA)



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Offener Brief

Irreführung und Hofberichterstattung der MAZ zu Hochstapelei


Mit der Schlagzeile „Mehr Dialog, weniger Säbel“ berichtete die MAZ Zossen (24.03.15) über eine Veranstaltung des BVBB auf der Neuwahlen für den Vorstand stattgefunden haben.

Der Berichterstatter offenbart in diesem Bericht den Unterschied zwischen einem Schreiberling und einem Journalisten. Ohne auch nur den Versuch zu machen zu den Behauptungen, die er verbreitet zu recherchieren, Fakten zu überprüfen die ihm seine Exklusiv-Informanten in den Block diktiert haben, stellt er sich und die für solche Methoden bekannte MAZ Zossen, als Hof – und Bauchschreiber zur Verfügung. Wer geglaubt hatte mit dem sanglosen Abgang von 0.Baiers Hofberichterstatterin, Höhne, würde sich ihr Nachfolger an journalistischen Standards orientieren, wird eines besseren belehrt.


Zunächst, so als Auftakt für seine folgende Geschichte behauptet er, in persönlicher Wertung, das der BVBB über viele Jahre eine kompromisslose und radikale Linie, personifiziert durch Ferdi Breidbach und Mattias Stefke vertreten haben.
Ihre Liebe, so der Schreiberling, war das Austeilen und das Nutzen jeder Chance die Verantwortlichen von Politik und Flughafengesellschaft mit deftigen Worten zu kritisieren.
Diese klugscheisserische Ausbeute seiner Erkenntnisse zeigt, wes Geistes Kind hinter solcher Schreiberei steckt.
Dieser Mann hatte wohl, wie auch andere Hofberichterstatter, Harmonie – und Politikgläubige, erhofft, dass man Lügner und Täuscher, Verfassungsfeinde, die Menschen bewusst krank machen, ihr Eigentum entwerten, Kindern schwere gesundheitliche Schäden zufügen und Erholungsgebiete zerstören, mit Nettigkeiten, mit Dialogen entgegentreten muss.

Dass es sich um einen Kampf gegen die Politiker handelt, die mit der Standortentscheidung BER existentielle Fragen für die Fluglärmbetroffenen ausgelöst haben, dazu natürlich in der Hofberichterstattung kein Wort. Da gilt bei dieser Art von Berichterstattung nicht:  Wie die Politik in den Wald gerufen hat, so kam das Echo. Da sollten die Betroffenen schön brav bleiben, so die Intention des Schreiberlings. Dafür aber die Feststellung, dass seit dem Wochenende ein anderer Wind weht beim BVBB.

Da reichen als Beweisführung für diese Behauptung hohle Worte, hinter denen noch keine entsprechende Erfahrung, keine Leistung, keine Ziele, keine Problemlösungen stehen, die den anderen Wind belegen könnten. Darum ist nur ein laues Lüftchen von diesem neuen Vorstand zu erwarten. Gewissermaßen die Fortsetzung von warmer Luft!

Weil eine Frau Dorn die Nachfolge von M.Stefke angetreten hat, soll der andere Wind schon wehen. Die Dame beschreibt dann ihre Windmaschine als Eigenlobmaschine: „Ich rede mit jedem. Das ist mein Markenzeichen“. Eine Persönlichkeit mit Führungsverantwortung weiß, nicht jeder, der sich zum Plausch anbietet, ist es wert, das man mit ihm redet.
Es ist auch hochnäsig, Vorgängern mit großen Verdiensten in die Sache, einen konfrontativen Führungsstil vorzuwerfen, wenn man selbst nichts vorweisen kann.

Wie kommt diese Besserwisserin dazu Führungsstile zu beurteilen? Wo hat sie je bewiesen wie richtig geführt wird? Im VuV etwa, mit einer Hand voll Mitgliedern? Von beruflicher Führungserfahrung ist auch nichts bekannt. Aus eigenem erleben, z. B. durch langjährige Mitgliedschaft im BVBB, kann sie auch nicht urteilen. Also, ihre Bewertung zum Führungsstil ihrer Vorgänger ist dumme Hochstapelei.

Vom BVBB hat sich Frau Dorn über ein Jahrzehnt ferngehalten, ihn bis vor ca. 2 Jahren noch bekämpft. Nun legt sie auf ihren „BVBB – Einstand“ noch eines drauf: „Durch die Polemik in der Vergangenheit wurde der BVBB oft ignoriert“, so klärt sie auf.

Polemik als Grund für Ignoranz? Wer so etwas behauptet zeigt nur, dass er von Funktion des allseits geübten Stil – und Motivationsmittels Polemik nichts versteht. Sie wollen, unpolitisch wie sie sind, sich und anderen weiß machen, dass Auseinandersetzungen mit existentiellen Hintergrund durch nette Sachdiskussionen gewonnen werden können.
Das, so darf man lesen hat die Dame als Vorstand des VuV, gemeinsam mit 0. Baier, gelernt.

Insbesondere kennt sie die Probleme des Schallschutzes, so wird berichtet. Das qualifiziert dann zum Vorsitz des BVBB - das ist lächerlich!

Nun, der VuV wurde auch von Frau Dorn und dem unseligen O. Baier als Anti – BVBB – Club gegründet. Laut Satzung hat er auch nichts gegen den Standort des BER.

O. Baier, der immer gegen den Standort war, weil er gleichzeitig dafür war, von dem man nur als politische Skandalnudel und „Abwesenheits – Bürgermeister“ hört, ist nun froh, weil Dorns Vorgänger von der Bühne des BVBB verschwunden ist.
Der hat ihm als Oppositioneller ein bißchen auf die Pfoten geklopft. Das war dann Majestätssbeleidigung für O. Baier, der in Blankenfelde-Mahlow Chaos hinterlässt.
Das passt: Ein froher O.Baier und eine ihm in inniger Verbundenheit ergebene Dorn, haben sich wieder gesucht, gefunden und gemeinsam eine Suppe angerührt, die sie wohl “Dialog-Politik ohne Polemik” nennen möchten.

Anstatt, das wäre Stil gewesen, sich bei ihren Vorgängern/in, den bis 2011 über 15 Jahre treu geblieben BVBB – und Vorstandsmitgliedern zu bedanken, für deren ehrenamtliche und finanzielle Opferbereitschaft, die sicher an die 500 000 Euro geht, der unglaublichen Arbeit in 2001/2002 eine 3 monatige Anhörung mit Bravour gemeistert zu haben, eine Klage mit fast 4000 Klägern vor dem Bundesverwaltungsgericht finanziert und organisiert haben, Protestdemonstrationen mit bis zu 10 000 Teilnehmern organisierten – kommt nun eine Vorsitzende, die an dieser Arbeit keinen Anteil hatte.

Zumindest bei Herrn Stefke, der die Klamotten, wie andere Vorstandsmitglieder, wohl hingeworfen hat, hätte sie sich dafür bedanken können, dass diese ihren Vorsitz möglich gemacht haben. Sie haben von einer Wiederwahl Abstand genommen weil sie wohl der Auffassung waren, dass ein Übergewicht der Vorstandsmitglieder aus Müggelheim, einer „bedeutenden“ Ortsgruppe, als Familienbetrieb und mit unbeleckten Mitgliedern auch aus Blankenfelde Mahlow nun eine neue Zeit eingeläutet ist, in die sie nicht mehr passen.

Vielleicht war auch ihr Versagen so groß, dass sie fürchten mussten abgestraft zu werden. Da verzichtet man dann lieber auf eine erneute Kandidatur selbst, wenn das den Eindruck erweckt ein sinkendes Schiff zu verlassen.
Mal sehen, wie sie und ihre neue Gefolgschaft z. B. mit dem Mitgliederschwund fertig werden, den ihr Vorgänger und sein „allwissender“ Pressesprecher hinterlassen hat.
Es sollte ja alles besser werden, so die kühnen Behauptungen, wie unter dem Vorsitz von Frau Bothe und meinem Ehrenvorsitz. Das glatte Gegenteil ist eingetreten. Auch, ob die nun angegebene Mitgliederzahl von 2500 der Wahrheit entspricht wäre zu beweisen. Ein Mitgliederverlust von nur 500 in zwei Jahren wäre nach der chaotischen Vorstandsarbeit der letzten Jahre nahezu ein Wunder.

Für Frau Dorn ist hier die erste Baustelle. Wenn sie besser machen will, mit ihrem Markenzeichen, als ihre Vorgänger, dann heißt die Marke 5000 Mitglieder wie unter meinem Vorsitz. Motivation auch durch Polemik, hohe Mitgliederzahl und Geld in der Kasse beeindrucken den Gegner mehr als Rederei mit jedem und sind Substanz für die Aufgaben des BVBB.

Man darf die Dame, andere Klugscheisser und Besserwisser auch daran erinnern, dass es ihre Vorgänger/in alleine die „Erfolge“ für die Betroffenen durchgesetzt haben die zählen. Ob das, z. B. unzureichende Nachtflugverbot zwischen 0:00 Uhr und 5:00 Uhr (die Politik wollte den 24 Stundenbetrieb), die Lärmschutzregelung  – die sich heute als Finanzlast der FBB ebenso darstellt wie deren Unfähigkeit, sie umzusetzen, die Entschädigungsregelung von 30% des Verkehrswertes einer nicht mehr zu schützenden Immobilie, alles „Erfolge“ eines Urteils des Bundesverwaltungsgrichtes (2006) dass von BVBB – Klägern erstritten wurde.
Es ist nicht bekannt, ob Frau Dorn zumindest bei den Klägern war. Dagegen sind alle, auch ihre, Versuche gescheitert mit Jammerei und sinnlosen Aktionen mehr im Sinne von Hilfe für die Betroffenen durchzusetzen.

Alle Versuche mehr für die Betroffenen heraus zu holen, an denen sich auch Dorn, der VuV und der unselige O. Baier beteiligt haben, sind klar gescheitert.
Alle Versuche sind gescheitert, trotz großem Tamtam mit Volksbegehren, Dialogen mit Politikern eine bessere Nachtflugregelung zu bekommen, über andere Flugrouten den Fluglärm abschieben zu wollen, die Wachstumsentwicklung des Flughafens durch Betriebsbeschränkungen einzudämmen.
Der noch laufende Versuch durch Verhinderung einer dritten Start- und Landebahn eine Verschlimmbesserung gegen Fluglärm zu bekommen, wird ebenfalls scheitern.
Zurück geblieben sind resignierte Betroffene, frustrierte Aktivisten von Bürgerinitiativen und Hüllen von Bürgerinitiativen, die z. B. als unter „“Mahlower Schriftstellerviertel“ eine one woman show aber keine Bewegung sind, haben das Markenzeichen „außer Spesen“ für die Betroffenen nichts gewesen.

Seit 2010 sind die Betroffenen auch von Dorn und O. Baier, benutzt worden, um mit sinnlosen Aktionen Hoffnungen aufrecht zu erhalten. Es wurde der Eindruck erweckt, dass man mit Nettigkeiten, Plakaten und Redereien, Samthandschuhen, das Problem des Fluglärms mit der Politik lösen könne.

Die Versager bildeten sich ein, mit „Sachargumenten“ und Rederei politische Machtpositionen verändern zu können. Dieser naive, unpolitische Glaube beseitigt das Problem des Fluglärms und aller Auswirkungen des BER am falschen Standort nicht. Wer sich und den Betroffenen weiß machen will, dass man ihr Schicksal durch Lärmschutz positiv drehen kann, der täuscht und ignoriert, wie sich der BER nach machtpolitischen Vorstellungen entwickeln soll.
Das geht dann im Laufe von 15 bis 20 Jahren von 300 000 Flugbewegungen/Jahr auf 500 000/Jahr. Vor diesem Hintergrund an Lärmschutzregelungen zu basteln, eine dritte Start – und Landebahn zu verhindern um diese Entwicklung aufzuhalten, ist Selbstbetrug und Betrug an den Betroffenen.

Den Betroffenen muss endlich ehrlich gesagt werden, Lärmschutz, nur für den Innenbereich, ist nur in Immobilien möglich – die mit Ihrer Bausubstanz Schutz gewährleisten. Zu dieser Klarheit gehört dann auch welche Folgen dieser Lärmschutz für die Schlaf – und Lebensqualität hat.
Wahrheit ist auch, dass „lärmgeschützte Immobilien bis zur Unverkäuflichkeit entwertet sind. Für alle Objekte die nicht geschützt werden , das heißt für die Betroffenen in Regionen unter 55 dBA gibt es überhaupt keinen Lärmschutz.

Deutlicher: für sicher 80%, 150 000 Betroffene, gibt es keinen Lärmschutz, weder im Innen – noch im Außenbereich.


Wer Fluglärm, wer die BER–Entwicklung nicht will, wer den verfassungswidrigen, weil gesundheitsgefährdenden Fluglärm bekämpfen möchte –  muss eine Bürgerbewegung organisieren, die in ihrer Kraft an die Zeiten von vor 2006 anschließt oder sich auf den Tag X vorbereitet, wenn durch BER Betrieb das Elend in Praxis erlebt wird.

Es geht um einen neuen Standort. Das Konzept liegt beim BVBB, von mir erarbeitet, vor. Betonen will ich aber, dass Frau Dorn an diesem Konzept keinen Anteil hat.
Empfehlen darf ich aber, dass diese Standortalternative, dass einzige Zukunftskonzept ist, das offensiv positioniert ist.
Das Konzept :“Zentralflughafen für Deutschland….“ ist die einzige Alternative gegen Fluglärm und gegen die allseits anerkannte Fehlentscheidung „BER–Schönefeld“.
Wer dazu noch das auf der BVBB Webseite von mir veröffentlichte „Memorandum 2003“ als politisches „Juckpulver“ einbringt, hat ein Konzept jenseits von Unverbindlichkeit und Beliebigkeit durch Rederei mit jedem.


Ferdi Breidbach


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Der Nächste bitte…….

Mühlenfelds erste Sätze als neuer BER-Chef sprechen für sich - und gegen ihn!

Nach den öffentlich verlautbarten Sätzen des neuen Sprechers der Flughafengesellschaft (FBB), Karsten Mühlenfeld, an seinem ersten Arbeitstag, muss die Frage erlaubt sein: Ist er bescheuert oder ahnungslos?
Arbeitsbeginn im neuen Job war der Auftritt von K. Mühlenfeld vor dem „BER Sonderausschuss“ des brandenburgischen Landtags.

Auf Befragen von Abgeordneten startete er mit der Plattitüde: „Das wichtigste für mich ist, den Flughafen ans Netz zu bringen“.
Da hätte man sofort denken können, wichtig für Mühlenfeld? Ist da nun nach Mehdorn ein weiterer Egomane gekommen, der das Projekt, seinen Job, als Angelegenheit von Selbstbefriedigung versteht?

Immerhin ist dieser Satz eine Aussage. Was dann aber kam, ist entweder bescheuert oder von größter Ahnungslosigkeit und Unsicherheit bestimmt. „Wir sind ziemlich sicher, dass das Zeitfenster (gemeint war das „Terminbandzur Inbetriebnahme des BER) hoffentlich realistisch ist“, so die Fortsetzung der Einlassungen von Mühlenfeld. Mit diesem Satz , dem „ziemlich sicher“, gibt M. zu erkennen, dass er an ein "bisschen Schwangerschaft" glaubt.
Mit „hoffentlich“ beschreibt er, dass er, der Manager, vom Glauben an die Hoffnung lebt aber nicht vom Wissen um seinen Auftrag.

Nach Zeitungsberichten erläutert er dann nach der Sitzung auf Fragen nach seiner Kenntnis zu Detailplänen: „ Es sieht auf den ersten Blick realistisch aus“.

Da kann man nur sagen: Oh hättest Du lieber geschwiegen, nicht von Erkenntnissen des „ersten Blicks“ geschwafelt. Jetzt muss er bald unter Bezug auf den „ersten Blick“ die Erkenntnisse des zweiten Blicks erläutern. Mal gespannt, ob er bei seinem „ersten Blick“ die rosarote Brille aufhatte.

Lieber Herr Mühlenfeld, was Sie hier erklärt haben ist identisch mit Aussagen wie: „Nachts ist es kälter als draußen“ oder „Hinten ist länger als vorne kurz“. Diese geistlosen Feststellungen sind genauso peinlich wie „ziemlich sicher“ das „hoffentlich realistisch ist“.

Immerhin verspricht dieser Anfang einen hohen Unterhaltungswert und die Erwartung weiterer "sprachlicher Perlen" aus dem Mund Mühlenhaupts.

Redaktion Neue Aktion
NA
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BER

Synonym für Betrug, Mafiastruktur, Verantwortungslosigkeit, Unfähigkeit

Der Versuch seit Beginn der Planung in den 90er Jahren und nach der Grundsteinlegung in 2006, den Großflughafen BER zu bauen, ist ein Debakel. Der Versuch demonstriert die Unfähigkeit der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg, die Kneiferei des Bundes, ein Projekt umzusetzen, das frei von Betrug, Bestechung und Abzockerei wäre. Das Gegenteil ist Realität! Zu dieser Realität gehören nicht nur Kostensteigerungen von 1,8 Mrd. € bis aktuell sicher 6,5 Mrd. €. Realität ist auch die praktizierte Verfassungsfeindlichkeit, die mit der Tatsache belegt wird, dass der Fluglärm die Gesundheit von 100 000-en Menschen mehrerer Generationen aufs Spiel setzt und das Eigentum an privaten Immobilien enteignet. Für diese Verfassungsfeinde zählt die körperliche Unversehrtheit ebenso wenig wie der Schutz des Eigentums, beides hat aber nach Grundgesetz Anspruch auf Schutz.


Nicht nachvollziehbar ist, dass die Verfassungsfeindlichkeit, Gesundheitsgefährdung und Eigentumsvernichtung als Ergebnis der politischen Willkür-Standortfehlentscheidung in der öffentlichen Diskussion und Publizistik kaum eine Rolle spielen. Offensichtlich ist die vorherrschende Meinung, dass es einen Schutz der Grundrechte nicht geben muss, weil sich die Grundrechte dem Investitionsprojekt BER unterordnen müssten. Diese Meinung ist Ausdruck einer Verkommenheit, die wirtschaftliche Zwecke, für die es keinen Grundrechtsschutz gibt, den Grundrechten überordnet.

Wer will bestreiten oder widerlegen, dass die Verantwortlichen der Politik, festgemacht an Woidke (SPD) und Müller (SPD), die Verfassung grob missachten, in Bezug auf ihren Eid meineidig sind, weil sie die Missachtung der Grundrechte bewusst in Kauf nehmen.


Die Besudelung von Willi Brand

Das alles läuft unter dem Namen Willi Brand (SPD), dem Namensgeber des Desasters. Angezettelt ist die Besudelung dieses Mannes von SPD, CDU, Linken und Grünen. Wer wertet, was unter dem Namen des verstorbenen Staatsmannes an Betrug, Verantwortungslosigkeit gegenüber Steuerzahlern und Fluglärmbetroffenen heraus kommt, der muss im Namen von Willi Brand, seinem Ruf, als erstes die unverzügliche Endwidmung seines Namens vom Skandalprojekt fordern. Was unter seinem Namen am BER stattfindet, ist Totenbeleidigung der schlimmsten Art.
Im Klartext: Nun sind SPD Mitglieder mit Charakter aufgefordert, gegen die Totenbeleidigung einzuschreiten und dem Reg. BGM Müller (SPD) und dem Ministerpräsidenten Woidke (SPD) auf die weitere Nutzung des Namens und das Ansehens von Willi Brand sofort zu verzichten.


Niemand kann bestreiten, dass mit dem BER Debakel der große Namen eines großen Staatsmanns durch den Dreck gezogen wird. Niemand kann aber auch erwarten, dass der Besudelung ein Ende gesetzt wird. Die Besudeler wissen: Tote können sich nicht mehr wehren.


BER Verantwortliche sind Verfassungsfeinde

Weil im Wertekanon der Grundrechte der Schutz der körperlichen Unversehrtheit (Art. 2 GG) ein Menschenrecht ist, Woidke und Müller auf das Grundgesetz einen Diensteid geschworen haben und Politik die Grundrechte mit allen Mitteln schützen muss, ist zu bewerten ob, mit welchen Mitteln, die „Müllers“ und „Woidkes“ den garantierten Schutz, die Grundrechte, sicherstellen und nicht meineidig werden. Ausgangspunkt zur Beurteilung des Umgangs mit dem Grundgesetz ist der im Bauantrag festgelegte und durch Gerichtsentscheidungen bestätigte Lärmschutz (0x55DbA) in Wohn – und Schlafräumen der Fluglärmbetroffenen und der Schallschutz in sensiblen Einrichtungen wie Horten, KITAS, Schulen, Senioreneinrichtungen. Eigentümern von Immobilien und Nutzern der sensiblen Einrichtungen wird angedient, dass mit Schallschutzmaßnahmen, von Schallschutzfenstern bis neuen Dächern, der Schallschutz sichergestellt werden kann.

Mit Lüftern in Schlafräumen oder Schulklassen kann/soll die Schallschutzfunktion das Atmen von Frischluft ermöglichen, die durch geschlossene Fenster nicht in Räume gelangt.
Im Klartext ist diese Maßnahme der Versuch, durch entsprechende Baumaßnahmen die Objekte in einen künstlich belüfteten Akustikkäfig umzufunktionieren. Mit unmenschlichen Lebensbedingungen in geschlossenen Räumen soll so das Recht auf körperliche Unversehrtheit sichergestellt werden.

Die Außenbereiche, Kinderspielplätze, Sportanlagen oder Erholungsgebiete werden nicht geschützt und so ihre Funktion vernichtet. Dies ist ebenfalls unmenschlich und gesundheitsgefährdend, weil der gesundheitsgefährdende Fluglärm (zwischen 50 dBA und 90 dBA) ungebremst jeden Menschen trifft der sich im Außenbereich aufhält.
Im Klartext: Spiel und Unterweisung von Kindern ist auf Spielplätzen, Sportanlagen oder in Erholungsbereichen nur bei gesundheitlicher Gefährdung möglich.


Niemand wird bestreiten, oder in Frage stellen können, dass diese Folgen ein bewusster Verstoß gegen den Schutz der körperlichen Unversehrtheit ist und wegen der Unmenschlichkeit der aufgezwungenen Lebensbedingungen auch noch würdelos, mit Art. 1 Grundgesetz unvereinbar.


Lärmschutz ist Betrug und Ablenkung vom Lärmproblem

Bei den laufenden Versuchen eine Unmenschlichkeit, den Fluglärm, mit einer anderen Unmenschlichkeit, Lebenszwang in Akustikkäfigen mit gefährdender Nutzung selbst des eigenen Gartens, werden alle Risiken aus diesem Unsinn auf die Betroffenen abgeschoben. Über willkürliche, vom Verursacher, der Flughafengesellschaft (FBB), mit Duldung von Woidke und Müller, erstellte Gutachten werden Billiglösungen zu Gunsten der mauen Kassenlage der FBB den Betroffenen aufoktroyiert. Da wo die Kosten für einen Schallschutz 30% eines willkürlich ermittelten Verkehrswerts der Immobilie übersteigen, werden 30% des Verkehrswerts an den Eigentümer ausgezahlt.

Im Klartext: Gegen diese Methode sind die Betroffenen praktisch wehrlos, weil es gegenüber der Machtpolitik und der Durchsetzungsfähigkeit der FBB keine „Waffengleichheit“ für die Betroffenen gegen die Verursacher - FBB und Politik - gibt. Dort ist das große (Steuer)-Geld.

Niemand wird bestreiten können, dass die betroffenen Immobilien, sei „schallgeschützt“ oder mit 30% Entschädigung belastet, praktisch unverkäuflich, zumindest aber mit großen Wertverlusten behaftet, praktisch enteignet sind.


Wie bei Kommunisten – ein geschütztes Eigentumsrecht ist Theorie

Auf keinen Fall ist das Eigentum der Betroffenen, ihre Immobilie, wie das Grundgesetz verlangt (Art. 14 GG) gewährleistet. Um billig davon zu kommen, wurde mit der quasi–Enteignung, ein Betrug an den Eigentümern organisiert. Wenn, wie die Müllers und Woidkes immer behaupten, vom BER das Wohl und Wehe von Berlin und Brandenburg abhängt, dann hätten sie unter Berufung auf den BER-Bau als „zum Wohle der Allgemeinheit“ zwingend erforderlich, ebenfalls nach Grundgesetz (GG) die Immobilien der Betroffenen enteignen können. Für diese Enteignung wäre, falls die Eigentümer mit der Entschädigungshöhe nicht einverstanden wären, der Rechtsweg der Betroffenen offen und von der FBB zu finanzieren.
Weil aber bei Grundrechtskonformen Verhalten weit über 3 Mrd. an Entschädigungskosten, nicht aber wie bei der anstehenden Billiglösung 700 Mio.€ angefallen wären, haben sich die Verantwortlichen Müller und Woidke, ihre Vorgänger Platzeck (SPD) und Wowereit (SPD), gegen das Verfassungsrecht und für die Billiglösung, entschieden. Damit sind die betroffenen Menschen zur Krankheit verurteilt.

Im Klartext: Weil die Müllers und Woidkes wussten, dass sie keine Chance hatten, den Flughafen am Standort Schönefeld als “ zum Wohle der Allgemeinheit“ zu begründen, ihnen die Gerichte gesagt hätten Enteignung geht nicht, weil es andere Standorte gibt, haben sie sich für Tricksereien und Betrügereien entschieden, um billig davon zu kommen.

Niemand wird bestreiten können, dass nur über die Enteignung keine Betroffenen mehr zum Leben unter Gesundheitsgefahren gezwungen worden wäre und so gleichzeitig im Sinne des Grundrechtsschutzes gehandelt worden wäre. Das Problem der Gesundheitsgefährdung wäre durch Umplanung an einen anderen Standort hinfällig geworden.


Lärmschutz - ein willkommenes Manöver zur Ablenkung von der Ursache des Fluglärms und den Rechten aus dem Grundgesetz

Die nun seit Jahren andauernden Auseinandersetzungen um den richtigen Lärmschutz, das Hochjubeln jeweiliger Betrugslösungen zum exzellenten Lärmschutz, sind das strategische Mittel der Verantwortlichen in SPD, CDU, Linke und Grüne um von der Tatsachen abzulenken, dass es Schutz gegen Fluglärm nicht gibt, mit allen Maßnahmen des Lärmschutzes wird nur der Teufel mit dem Belzebuben ausgetrieben. Bewusst wurde auch in den Bürgerinitiativen verschwiegen, dass 180 000 Fluglärmbetroffene keinen rechtlichen Anspruch auf Lärmschutz haben. Bewusst wurden sie nicht aufgeklärt, dass auch sie nur vom Fluglärm befreit sind, wenn die Meistbetroffenen, die Rechtsanspruch auf passiven Lärmschutz haben, keinen Fluglärm mehr ertragen müssen.

Beide Gruppen der Betroffenheit sind siamesische Zwillinge sie an einen Standort verbunden sind. Mit der Diskussion und den Auseinandersetzungen um das „Für“ und „Wider“ von Lärmschutzmaßnahmen haben die BER Durchsetzer zudem das Instrument, um von der einzigen Ursache des Fluglärms abzulenken, der Lage der Start und Landebahnen.
Im Klartext: Wer als Heil gegen Fluglärm den Lärmschutz verkündet, den Betroffenen weiß macht, dass der Lärmschutz an ihrem Eigentum ihren Wohnstandort wegen der Nähe zur Lärmquelle, der Lage der Start– und Landebahnen, auch noch attraktiv wird, der ist Betrüger. Beim Lärmschutz geht es dem Lärmverursacher und dem Gesetzgeber aber auch darum, die Schutzrechte nach Gesetzen und Grundgesetz mit einer untauglichen Maßnahme auszuhebeln und in der nicht betroffenen Öffentlichkeit den Eindruck zu verfestigen, dass es bei Betroffenen keine Gesundheitsgefahren gäbe.


Niemand wird bestreiten können, dass die Auseinandersetzungen, die unsägliche Lärmschutzpropanda, nur zwei Ziele verfolgt: Erstens: der BER Standort Schönefeld muss bleiben weil die Verantwortlichen ihre Standortfehlentscheidung ohne jede Rücksicht auf Grundrechte durchsetzen wollen. Es geht um Demonstration von Machtpolitik gegen Bürgerrechte. Zum Zweiten soll die Propaganda vertuschen, dass Lärmschutz das Problem des Fluglärms nicht löst und den Betroffenen soll so zugemutet werden, dass sie auf Rechte aus dem Grundgesetz verzichten müssen.


Die Hilfstruppen

Um von der Ursache, der Lärmquelle, dem Standort, abzulenken, wird die Auseinandersetzung um den „richtigen“ Lärmschutz mit ständig neuen Tricks und betrügerischen Behauptungen angeheizt. Berufene und Unberufene verdummteufeln die Betroffenen mit immer neuen Behauptungen zum Einsatz eines exzellenten Lärmschutzes. Aus Absicht, weil „Gesandte“ oder als Wichtigtuer, zur Abarbeitung von Komplexen und Minderwertigkeitsgefühlen, treten sie als Vertreter der 5. Kolonne der BER-Gescheiterten aus der Politik an. Ohne Scham, Verantwortungsgefühl und gerichtsfester Sachkenntnis bieten sie sich als Berater an, die den Betroffenen vorgaukeln wie sie ihre Rechte durchsetzen können. Diese Hochstapler treten als Experten in Veranstaltungen für betrogene Lärmschutzberechtigte ebenso auf wie als Experten vor Parlamentsausschüssen. Dabei verschweigen sie, dass selbst ausgebuffte Rechtsanwälte und Bauingenieure bisher kein Mittel gefunden haben, um den Lärmschutzbetrug abzustellen.

Im Klartext: An ihrem Einsatz auch im Auftrag von Bürgerinitiativen wird klar, dass die Initiativen bis heute nicht erkennen wollen, wo auch sie versagt haben. Sie sind „Wölfen im Schafspelz“ nachgelaufen die sie nun nach getanem Werk verlassen haben. Wie nach einem Strohhalm wird nun alles mitgetragen, was Betroffenen vortäuscht wie immer noch für ihre Interessen gekämpft wird. Dabei vertuscht man so gleich die sinkende Bedeutungslosigkeit durch fehlende Strategie und Schwund der Kampagnenfähigkeit.


Niemand wird bestreiten können, dass die Träumereien vom Lärmschutz als Lösung des Fluglärmproblems eine Täuschung sind. Zumindest muss darüber in den Bürgerinitiativen, so weit noch existent, darüber nachgedacht werden, wohin die Diskussionen über Lärmschutz, Flugrouten, Nachtflugverbote und Forderungen nach Flugbeschränkungen geführt haben. Es müsste nachgedacht werden wo der BER heute wäre, wenn man nicht falschen Propheten nachgelaufen wäre und stattdessen mit aller Kraft die Ursache, den Standort, bekämpft hätte. Wer nicht bereit war, gegen den Standort zu kämpfen, der ist bis heute unglaubwürdig, wenn er den Betroffenen vormacht, dass Lärmschutz sie vom Fluglärmproblem befreite.

Fazit:
Es ist verständlich, wenn Betroffene mit laienhaften Kenntnissen und Erkenntnissen, in der Resignation vor dem “Unvermeidlichen“, auch nach dem „Strohhalm Lärmschutz“ greifen. Jeder sollte sich aber Fragen, ob er in der Vergangenheit für eine Lösung eingetreten ist, die nicht den Strohhalm erfordert. Jeder sollte auch wissen, dass es im Laufe der sicher 100jährigen Existenz des BER, mit 500 000 Flugbewegungen im Jahr, und mehr, immer schlimmer wird mit dem Fluglärm. Darum ist es richtig den passiven Lärmschutz als Verschlimmbesserung der Situation zu verstehen und dann den Kampf gegen den Standort erst recht aufzunehmen. Die Perspektive, den BER am Standort Schönefeld los zu werden hat Zukunft. Die Politik wird den BER Unsinn nicht über 100 Jahre durchhalten. Es sei denn, 100 000 Bürger in der Fluglärmregion werden abgesiedelt, um dann ungestörten Platz für Fluglärm zu haben.

Radaktion
Neue Aktion (NA)



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Letzte Zuckungen im BER-Desaster

Die mehrheitliche Wahl des FBB–Aufsichtsrates von C. Mühlenfeld als neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der FBB ist mit „letzten Zuckungen des Desasters“ richtig gewertet.
Es wurde für ein Jahresgehalt von sicher 750 000 Euro ein Manager bestellt, der nicht etwa für die Lösung der Katastrophe bezahlt wird.

Man mag es nicht glauben, Mühlenfeld wurde auserkoren, weil er in Funktion eines Frühstücksdirektors gute Stimmung in der Politik und der Öffentlichkeit machen soll. Ausdrücklich begründet wird seine Qualifikation mit „Heimatverbundenheit“, „Vernetzung in der Region“ und „Diplomatischen Fähigkeiten“.
Er brauche
keine Qualifikation, die für den Bau eines Großflughafens, die Sicherstellung seiner Funktionalität und die Aufnahme seines Betriebs notwendig wäre.

Diese Qualifikation sei durch einen Techniker namens Marks schon ausreichend vorhanden. Es passe doch: Marks für Murks und Mühlenfeld für die Stimmung. Dazu eine „Mannschaft“ deren Qualifikation und bisheriges Handeln ein sicherer Beitrag dafür war, wie das Projekt vor die Wand gefahren wurde. In diese Suppe von Unfähigkeit passt dann auch die Bereicherung von zig Unternehmen und Beratern, denen ein gesteigertes Interesse an der Inbetriebnahme nicht unterstellt werden kann. Denn: solange an der Fehlplanung gebastelt wird, so lange wird gezahlt und damit verdient. Wenn es nicht reicht, wird mit Korruption nachgeholfen.
Darum ist das BER Debakel nicht nur eine unerschöpfliche Quelle für Spaßmacher, sondern auch für Unternehmen und Berater, die auf welchen Wegen auch immer lukrative Honorierungen kassieren oder kassierten.


Es ist anzunehmen, dass der Öffentlichkeit, den Medien, den Kontrollorgane der Politik bis heute weder Ursachen noch der gesamte Umfang des Untergangs der BER–Blütenträume bekannt oder gegenwärtig ist. Es ist die Wissenslücke, die bis heute verhindert zu erkennen, dass das ganze BER–Projekt ein Sumpf ist, in dem das Recht, das Grundgesetz, die Verantwortung für Steuermilliarden abgesoffen sind. Die nackte Wahrheit heißt darum: Es ist kein Projekt in 100% Verantwortung der Politik, von CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke so vor die Wand gefahren worden, mit so viel Ignoranz und mangelnder Achtung vor dem Bürger und seinen Rechten, wie der Versuch, einen Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld zu bauen.

Unbestreitbar ist der mit Desaster umschrieben Status des Versuchs, einen Großflughafen BER betriebsbereit fertig zu bauen, eine Bankrotterklärung in sieben Positionen die nicht ausgeräumt werden können, selbst wenn die Propagandaaussagen irgendwann wahr würden und der BER in Betrieb ginge.

1.
Unfähigkeit der politisch Verantwortlichen in Berlin und Brandenburg in einem Zeitraum von 20 Jahren einen Aufsichtsrat so zu besetzen, dass dessen Qualifikation ausreicht, um normale Kontrollfunktionen eines Aufsichtsrates, die fachlich vertretbare Besetzung von Managerpositionen, wahrzunehmen und für die Umsetzung des Ziels an fachlich qualifizierte Berater zu binden

2.
Für Architekten, Ingenieure und Projektplaner, die nicht in der Lage waren die angekündigte „Kathedrale des 20. Jahrhunderts“, den angekündigten modernsten Flughafen Europas in der Komplexität seiner Funktionen, von Bauleistungen und Bauabläufen und seinen kapazitiven Anforderungen zu meistern, tragen die Gesellschafter (Berlin, Brandenburg und Bund) die volle Verantwortung.

3.
Eine unzureichende und manipulierten Kostenplanung, die einen wirtschaftlichen Erfolg des BER unmöglich macht und nie einen „Wiederverkaufswert“ des BER für private Inverstoren sichert und möglich macht, ist systemischer Bestandteil des Versagens von Aufsichtsrat und Geschäftsführung.

4.
Die Raumunverträglichkeit des BER, seine Jahr für Jahr wachsenden Folgen der Gesundheitsgefährdung und Störung der Nachtruhe, Zerstörung der Außenbereiche als Lebensbereiche, Zerstörung von Natur/Erholungsgebieten durch Fluglärm und Schadstoffe und die latente Katastrophengefahr ist ein nicht lösbares Problem, das den Flughafen zu einem aggressiven Dauerproblem für Betroffene, Gemeinden und Politik macht. Ursache aller Probleme des BER Desasters ist die Standortfehlentscheidung als Ergebnis politischer Ignoranz gegenüber Expertenrat und Arroganz gegenüber den Menschen, denen als Folge dieser Arroganz Lebensqualität und Lebensplanung zerstört wurde.

5.
Der nicht mögliche bauliche Lärmschutz von 10 000 Immobilien, unzureichender Lärmschutz von weiteren Tausenden Immobilien und damit ca. 80 000 Menschen im sog. Tagschutzgebiet, Horten, KITAS und Schulen bedeutet zum einen Enteignung von privatem Eigentum wegen Unverkäuflichkeit, zum anderen in Akustikkäfige umfunktionierte öffentliche Einrichtungen, die Unterweisung und Lernen unter natürlichen Bedingungen ebenso unmöglich machen wie Spiel und Aufenthalt von Kindern im Außenbereich.

6.
Die großflächige (zunächst 70x35km) Belästigung von anfangs ca. 180 000 Menschen, die die Folgen des Fluglärms wegen angeblich nicht vorhandener Auswirkungen auf die Gesundheit auch über Generationen ertragen sollen. Nachtruhe wird es für alle Betroffenen nie geben

7.
Jeder der für den Lärmschutz kämpft, kämpft für den Standort. Jeder der sich einschwätzen lässt, dass Lärmschutz den Fluglärm erträglich macht, verkennt die Tatsache, dass der Lärmschutz das Mittel ist, um den Standort zu sichern und den Widerstand der Menschen gegen Fluglärm zu brechen. Wer den Menschen nicht sagt, dass es zwischen Grünheide und Teltow nur Lärmschutz ohne BER in Schönefeld gibt, ist ein Wolf im Schafspelz.

Wie soll man die für das Versagen in den sieben Positionen Verantwortlichen nennen? Welches Etikett muss man Ihnen verpassen, um treffsicher ihre Verfehlungen aufzuzeigen? Diese Fragen stellen sich, wenn man das Wirken der BER Gesellschaftervertreter, Wowereit/Müller (SPD) Berlin, Platzeck/Woidke (SPD) Brandenburg, Dobrindt (CSU) von Behörden und Beamten ohne Charakter und Mut „vor dem Fürstenthron", dazu die zahlreichen Aufsichtsräte und die Abgeordneten in den Parlamenten die im Auftrag des Volkes verantwortlich sind für den schweren Schaden, der dem Volk zugefügt wird, festgemacht werden? Jeder der Verantwortung in der Geschäftsführung der FBB für den BER übernimmt, muss sich diesen Fragen unterwerfen. Die Antwort auf diese Fragen ist unwiderlegbar, wenn sie sich auf die Grundrechte nach Grundgesetzt stützt, am Urteil von Fachexperten orientiert, und nach ganz normalem Menschenverstand getroffen wird.

Fazit

Planungspfusch, Unfähigkeit Bauabläufe zu sichern, unzureichende Durchsetzung von Sicherheitsvorschriften beim Brandschutz oder der Haustechnik, katastrophales Kostenmanagement, Korruptionsvorgänge und Managementfehlentscheidungen kann man vielleicht noch als lässliche Sünde abtun, weil es bei allen Bau–Großprojekten solche Probleme gibt. Die lässliche Sünde hört aber genau da auf, wo systematisch und vorsätzlich Schutzrechte der Menschen missachtet werden.

Wer durch politische Entscheidung Menschen bewusst krank macht, privates Eigentum quasi enteignet, Kinder krank macht, um einen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen, der verstößt bewusst gegen eine Rechtsordnung, die das Wohl der Menschen sichern soll, und gegen Grundrechte, gegen die Verfassung. Wer, wie namentlich Woidke (SPD), Müller (SPD), Dobrindt (CSU) und die Abgeordneten der sie stützenden Parteien bewusst Menschen krank macht, ihr Eigentum der Enteignung preis gibt, ist Feind der Verfassung.

Nicht in der Theorie, wie Rechtsextreme und Linksextreme ohne politische Macht, sondern in der Praxis der Machtausübung. Für die Betroffenen Ihrer Politik, für nachdenkliche Zeitgenossen die Politik bewerten, sind sie es, die die Demokratie und den Rechtsstaat aushöhlen und Parteien nicht mehr wählbar machen.

Redaktion
Neue Aktion (NA)

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Kom MühleExellent210215

Der Neue – eine exzellente 2. Wahl als neuer BER Wundermann

Jetzt läuft die Propaganda-Elogen über den Nachfolger des gescheiterten und ebenfalls mit großem Tamtam installierten Flughafenchef (FBB) Mehdorn.
Wieder einmal erfindet ein überforderter Flughafen-Aufsichtsrat einen „Messias“ als Nachfolger von zig vorher schon gescheiterten Erlösern.
Wieder einmal Lobgesänge in Medien über einen Supermanager, der nun Karsten Mühlenfeld heißt und wegen seiner Herkunft als „Ein Rolls Royce für Schönefeld“ von den üblichen Hofberichterstattern gefeiert wird.

Diesem Hofgesang hat sich der Gesellschafter „Bund“ verweigert. Da hagelt es aus Berliner und Brandenburger Politik sowie den Medien Vorwürfe weil sich der Bund nicht den Gesellschaftern Berlin und Brandenburg unterworfen hat. Gleichzeitig das dumme, besser vergiftete Lob: Endlich haben es Müller (SPD) und Woidke (SPD) dem Dobrindt (CCSU) gezeigt.

Auf die Idee, dass der Bund sich der Personalauswahl verweigert hat, weil Berlin und Brandenburg in der Vergangenheit, hinreichend bewiesen haben, dass sie von der Auswahl von Verantwortlichem Fachkräften, „Spitzennmanagern“, so wenig verstehen wie von Projektkontrolle, Pflichten und Verantwortung von Aufsichtsräten und der Planung und dem Bau eines Großflughafens, darf der Bund eben nicht kommen.
Muss der Bund „Ja“ sagen, wenn in den Hinterzimmern von Müller (SPD) und Woidke (SPD) Mehdorn-Nachfolger ausgekungelt werden, an die zu Recht Fragezeichen gestellt werden können? Da steht doch zunächst die Frage, warum der ehemalige Vorstand des Weltunternehmens „Bombardier“, Clausnitzer, das Unternehmen verlassen musste? Im Zusammenhang mit diesem Namen muss doch akzepiert werden, dass der Bund in der Vergangenheit mit seinem Wirken praktische, wohl auch negative Erfahrungen gemacht hat. Ist es da nicht eine Zumutung an den Bund ihn mit dieser Personalie zu konfrontieren?

Fragen die gestellt werden mussten

Mit der nun am 20.02.15 von Bund und Brandenburg, gegen den Gesellschafter Bund, durchgesetzten Entscheidung Karsten Mühlenfeld berufen zu haben, stellen sich auch aus Sicht des Bundes ebenfalls profunde Fragen die Müller und Woidke wohl nicht zufriedenstellend beantwortet haben. Die Begründung von Schwätzern im Aufsichtsrat nach der Mühlenfeld 1. Wahl sei, weil er „ein Mann mit großer Erfahrung im Projektmanagement sei“, zeigt nur, dass Sie die Äpfel von Rolls Royce mit den Birnen des BER vergleichen.

“Warum nicht Clausnitzer sondern Mühlenfeld wäre die erste Frage. Warum einen Kandidaten der auch aus seinem Wirken bei „Rolls – Royce“ beim Bund keine „Nummer“ war.
Warum auch hier einen Kandidaten den sein „share holder“ in England als Verantwortlicher für sein deutsches Werk in Dahlewitz aber keine Zukunft sah, obwohl sein Lebensalter erst bei 51 Jahren ist?

Anzunehmen für die Ablehnung beider Kandidaten durch den Bund sind auch sehr gewichtige Sachgründe. Mehdorn, alle seine Vorgänger, selbst die Architekten die den Fluchhafen mit zu verantworten haben, entsprachen nicht dem Anforderungsprofil, dass auch durch Erfahrung sicherstellt, dass das verantwortliche Personal den Aufgaben gewachsen war die ein so komplexer Auftrag voraussetzt.
Von Aufsichtsräten die selber bar jeder Ahnung von den funktionalen Abläufen in einem Flughafen, der Funktionalität von Haustechnik, Sicherheitstechnik den Anforderungen der Investition zur Bewältigung eines in 15 Jahren kommenden Wachstums der Kapazitäten sind, kann man eben nur falsche Personalentscheidungen erwarten.
Damit glänzt die Vergangenheit des Aufsichtsrates und der Mehrheitsgesellschafter Berlin und Brandenburg.

Mühlenfeld, das ist die Wahrheit, fehlen gewichtige Voraussetzungen, er ist 2. Wahl.

Der „Neue“ hat unabhängig von Lobgesängen über Qualitäten, die selbstverständliche Voraussetzungen für Manager der 1. Wahl sind, die gleichen Makel wie seine Vorgänger. Ehrgeiz und Erfolgswillen können nie wett machen, was an der wichtigsten notwendigen Eigenschaft fehlt, wenn ein Projekt so am Boden liegt wie der BER.
Mühlenfeld hat noch nie einen Flughafen geleitet. Mühlenfeld hat
NULL Erfahrung mit der Komplexität aller funktionalen Abläufe die einen Großflughafen ausmachen.
Vermutlich hat er von diesen Abläufen lediglich die Kenntnis eines Viefliegers.

Mühlenfeld hat noch nie ein Großprojekt durchsetzen müssen. Ihm fehlt jegliche Erfahrung für ein Krisenmanagement, dass Voraussetzung für Entscheidungen ist die BER Krise bewältigen zu können.
Zu den Problemen die er lösen soll kommt er als Lehrling, als guter Mensch der beliebt sein will.
Darum ist er - und damit macht man ihn nicht schlecht - wirklich nur 2. Wahl.
Seine ersten öffentlichen Einlassungen und die Begründungen aus dem Aufsichtsrat zu seiner Person, zu Inhalten zur Lösung der BER Probleme lassen nichts Gutes ahnen.
Herausgestellt wird seine große Kenntnis der Region, sein Studium und Berufsweg in Verbindung mit Berlin.
Wie diese Eigenschaften als Problemlösung zu werten sind ist genau so zweifelhaft, wie seine Aussage, dass er mit vorhandener guter Mannschaft die Inbetriebnahme bewerkstelligen will.
Diese Aussage beweist allerdings, dass der Heimatverbundene, Mühlenfeld; in den letzten Jahren keine Regionalzeitung gelesen hat.

Darin wurde ja ständig darüber berichtet wie diese gute Mannschaft den BER vor die Wand gefahren hat. Zur Aussage über die Mannschaft gehört dann auch das Ziel den Schallschutz jetzt ganz schnell umzusetzen.
Wie muss man fragen; mit der guten Mannschaft die seit
2006 !! daran gescheitert ist?

Was Mühlenfeld schnell lernen muss

Mühlenfeld, wie alle seine Vorgänger, verantwortliche Manager für das Desaster, wird schnell lernen dürfen, dass sein Erfolg die Inbetriebnahme eines Flughafens sein kann, der entweder eine Baustelle bleibt um die Kapazität auf wenigstens 40 Mio. Passagier/Jahr aufzubohren.
Zusätzlich wird auch er darüber nachdenken wie er bei Offenhaltung von Tegel auch Flugverkehr nach Leipzig abzuschieben kann.
Diese Notwendigkeit erkannt zu haben darf man Dobrindt unterstellen als er Leipzig als Standort für die Lösung Berliner Kapazitätsprobleme, zur Entrüstung von ahnungslosen Berlinern auf die politische Bühne schob.

Dobrindt hat, was Fachleute von Anbeginn der BER Planung gesagt haben erkannt, dass das Single Airport-Konzept am Standort Schönefeld scheitern muss.
Berlin und Brandenburg sind so mit der „Leipzig-Eröffnung“ auch auf Die Dummheit hingewiesen worden nicht rechtzeitig den
Standort Neuhardenberg für die Billigflieger zu ertüchtigen.

Wir sind gespannt, welche Antworten hier Mühlenfeld einfallen.
Mehdorn hat ja schon frühzeitig auf den Schwachsinn Single Airport hingewiesen. Letztlich, was kein politischer Versager öffentlich zugeben wird, heißt Inbetriebnahme BER die Inbetriebnahme eines
Übergangsflughafens ohne Zukunft.

Gefragt werden muss darum nur: wann beginnt die Neuplanung für einen Großflughafen der befreit ist vom Posemuckel-Denken in Berlin und Brandenburg?

Mühlenfeld wäre wirklich ein „Großer“, wenn er diese Zukunft einleitet. Aber, er wird sehr bald zu spüren bekommen wem er dient.
Das wird nach den Erfahrungen mit seinen bisherigen Arbeitgebern eine bitter Erfahrung.

Im Übrigen hat Dobrindt der Personalie Mühlenfeld nicht zugestimmt. Das hat zur Folge das Brandenburg und Berlin jetzt allein die Verantwortung tragen für alles was unter Mühlenfeld am BER passiert.
Dobrindt kann damit durchaus schlau gehandelt haben - wir werden sehen.

Redaktion
Neue Aktion (NA)

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"Es ist nie zu spät - ein Neuanfang ist fällig!

Wer vorbehaltlos, mit der Fähigkeit  zu selbstkritischer Analyse, den Status des BER - Desasters ebenso prüft, wie den Status der Bürgerinitiativen, der kann Parallelen nicht übersehen. Wer auf einem Auge dazu nicht blind ist, der sieht  ein BER - Projekt im Überlebenskampf.

Gemessen mit dem gleichen Maßstab muss erkannt werden, dass die Bürgerinitiativen die angetreten sind Betroffenheiten aus dem Flugbetrieb zu verhindern auf bestem Weg sind, das gleiche Schicksal zu erleiden. Dabei ist nicht abzustreiten, dass Beide  in prekärer Situation sind, weil sie falschen Propheten nach gelaufen sind. Bürgerinitiativen wie auch die BER - Verantwortlichen sind Illusionen nach gelaufen.
Die Bürgerinitiativen, weil sie im Stil von St. Florian glaubten mit anderen Flugrouten, anderen Flugbetriebszeiten, auch ohne Nachtflug, nur zwei Start - und Landebahnen, Kapazitätsbeschränkungen (das Kernproblem), den Fluglärm, zu Lasten jeweils Anderer beseitigen zu können. Die BER - Verantwortlichen glaubten mit gegensätzlichen Positionen, Flugrouten die die Kapazität nicht einschränken, Flugbetriebszeiten, inklusive Nachtflug, die im 24 Stunden - Betrieb ein Wachstum sicherstellen, dass schon in absehbarer Zeit 40 - 50 Mio. Passagieren/Jahr An - und Abflug so wie die Wirtschaftlichkeit sichert.

Vor diesen Annahmen, diesem naiven Glauben, haben die BER - Verantwortlichen übersehen, dass es nicht auf eine schöne "Gerkan Architektur" an kommt um erfolgreich einen Flughafen zu bauen und zu betreiben.Ganz simpel haben sie ignoriert, dass ein erfolgreicher Flughafen ein Projekt ist, dass funktionale Ansprüche und  räumliche Möglichkeiten des Wachstums sicher stellen muss. Ahnungslos zu Problemen haben sie fehlende Kompetenz durch dumme Propaganda und bestreiten von Verantwortlichkeiten ersetzt. Die Bürgerinitiativen unterlagen den Sirengesängen nach denen sie ein Wachstum des BER durch politische Verbote, als Problemlösung gegen wachsenden Fluglärm, durchsetzen können.
Fatal, beide, Bürgerinitiativen und die BER - Verantwortlichen wurden in Wahrheit Opfer des gleichen Problems das sie einfach ignorierten. Auch bei Bürgerinitiativen war Sachkompetenz zweitrangig und störend. Wie im BER Projekt liefen sie mit angedienten Aktivitäten falschen Propheten hinter her.

Die Ursache dafür was die Bürgerinitiativen bekämpften und die BER - Verantwortlichen bis heute ignorieren, ist der
BER Standort. Seine Aufgabe, seine Nachnutzung, eine Neuplanung für einen anderen raumverträglichen Standort ist die Lösung. Beiden wäre geholfen, wenn nicht Ignoranz und Feigheit Fehler einzugestehen im Wege stünden. Beide müssen erkennen, dass Sie nur mit dem Bekenntnis zu Neuanfang auch eine neue Bedeutung und neuen Zuspruch für ihre Entscheidungen bekommen.

Weil die Hoffnung immer zuletzt stirbt, weil es immer Alternativen zu Fehlentscheidungen und Fehlentwicklungen gibt sind weder BER noch Bürgerinitiativen ein hoffnungsloser Fall. Beide haben die Chance zum Neuanfang, wenn sie zu Fehlern stehen, sich von dem Personal befreien, dass sie in die Irre geführt hat.

Bei richtigem Konzept, mit Mut und Wahrhaftigkeit ist der Neuanfang möglich wie NA schon im Kommentar „11.042014 - KomZwischenruf110414 und “
2. Dezember 2014 KomWoidkeRücktritt021214" ( weiter unten auf dieser Seite )auch zur Orientierung von Frustrierten und Enttäuschten belegt hat.


Wer an einem Neuanfang mitarbeiten will ist willkommen. NA plant ein workshop mit Diskussion zu einem neuen Konzept für den Widerstand gegen den Standort. Bitte Interesse melden unter Mail : astrid.bothe@gmx.de

11. April 2014 KomZwischenruf110414

Zwischenruf - zur Erinnerung und als Aufruf zu neuem Denken und Handeln


Die skurrile 13stündige Sitzung (11.04.14) des Komödienstadels namens Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft (FBB) hat zur letzten noch offenen Forderung der Bürgerinitiativen (BIs) um das „Aktionsbündnis Berlin Brandenburg“ (ABB) alle Illusionen in die Tonne geworfen.

Es gab keine Mehrheit - selbst dafür nicht, den Menschen für die Stunde zwischen 5:00 und 6:00 Uhr Ruhe zu gönnen. Dafür aber gab es den „Verschiebebahnhof“ der Entscheidung in die Gesellschafter-versammlung - zu Wowereit, Berlin, (SPD), den Vertretern des Bundes und zu Bretschneider (SPD), Brandenburg.

Es gibt also die letzte Entscheidung in dieser Versammlung. Sie lautet wie angekündigt: keine Nachtflugregelung, die eine Nachtruhe zwischen 22:00 und 6:00 Uhr sichert. Wer noch daran glaubt, dass diese Gesellschafter Volksentscheide und Volksbegehren akzeptieren, der werde selig!

Gelernt haben müssten aber die Verantwortlichen in den BIs, dass ein Volksbegehren als Waffe, um die Politik in die Knie zu zwingen, auch untauglich war. Was Woidke (SPD), die verlogene Linke und die Landtagsabgeordneten von SPD und Linke geboten haben, um über Monate so zu tun, als würden sie eine vom Planfeststellungsbeschluss abweichende Regelung gegen die Haltung der Bundesregierung (SPD/CDU/CSU) und Wowereits Truppen in der Berliner Rot-Schwarzen Koalition durchdrücken können, das war einfach nur verlogenes Schmierentheater.

Diese Komödianten haben gelogen, vertuscht und rücksichtlos alles getan, um den BER durchzusetzen. Sie haben mit der Gutgläubigkeit und der auch vorhandenen Naivität der Menschen erfolgreich spekuliert.

Ansonsten kann aus diesem Theater vermeldet werden: außer Spesen nichts gewesen. Mehdorn ist wirklich nur noch der „Dödel“, dem im Komödienstadel niemand mehr glaubt, dessen Forderung von weiteren 1,1 Mrd. Euro eine Luftnummer bleibt und eine Inbetriebnahme des BER im Nirwana verkommt.

Die Bürgerinitiativen müssen nun aus Fehlern lernen

Es ist nun an der Zeit für einen Rückblick - als Erinnerung und zur Selbsterkenntnis - auf Fehler, die letztendlich zu Erfolglosigkeit und Lähmung der BIs und zu unnützen Protesten und Geldausgeberei geführt haben. Die durch rücksichtlose Politik erzwungenen Niederlagen auf den Problemfeldern Flugrouten, Nachtflug und Forderungen nach Betriebsbeschränkungen (nur kleiner BER, kein Drehkreuz) müssen einen Erkenntnisprozess auslösen, wenn die BIs bei den Betroffenen, in der Öffentlichkeit und der Politik noch ernstgenommen werden wollen oder für Forderungen noch Öffentlichkeit finden möchten.

Es geht um die Akzeptanz der Erkenntnis, dass nur ein neuer Weg zur Selbsterhaltung und Vertretung von Problemlösungen und Forderungen die Interessen der Bürger bedient und die Probleme lösen kann, die vom falschen Standort „BER-Schönefeld“ ausgehen.

Es geht um die Akzeptanz des Faktums, dass mit sämtlichen bisherigen Aktionen und Forderungen kein Problem - an der Spitze der kommende Fluglärm und ein Verbot von Nachtflügen - gelöst werden konnte. Dazu dann die Erkenntnis, nach der schon an anderen Flughäfen (z.B. FRAPORT) alle Versuche der BIS gescheitert sind, mit Flugbetriebsregelungen, Versuchen der Verhinderung eines Ausbaus und des Baus weiterer Pisten den Fluglärm auch nur etwas erträglicher werden zu lassen.

Es geht um
Solidarität unter allen Betroffenen, dem Verzicht auf Vorurteile, die im Kern immer davon geprägt waren, dass das St. Florians-Prinzip (Flugrouten geradeaus) berechtigt und der Standort Schönefeld unverzichtbar und in Stein gemeißelt sei. Dazu dann die Erkenntnis, dass zuerst die Betroffenen Recht auf Schutz haben, deren Gesundheit durch Fluglärm Schaden erleiden und dass es der Schutz dieser Betroffenen ist, der alleine auch die Regionen vor dem Verfall schützt, die vom Fluglärm belästigt werden.

Es geht um
die „Größe“, anzuerkennen, dass es eben nicht „Rechthaberei“ und „unvermittelbarer Unsinn“ waren und sind, wenn als einzige Problemlösung Baustopp und Standortaufgabe gefordert wurden. Dazu dann auch die Beantwortung der Frage, wo der BER heute wäre und wie viel Schaden hätte abgewendet werden können, wenn es vor zwei Jahren den geforderten Baustopp gegeben hätte.

Es geht um
die Anerkennung, dass es unmöglich und dumm ist, das Rad zur Problemlösung neu erfinden zu wollen, nur weil man nicht akzeptieren will, dass schon seit Beginn der 90er Jahre alles Richtige zur Standortfehlentscheidung und zu Folgen und Lösungsmöglichkeiten gesagt wurde. Dazu dann die Erkenntnis, dass der Fluglärm in der Region mittelfristig hätte beseitigt werden können, wenn auf Grundlage des Projektkonzeptes „Zentralflughafen für Deutschland" mit einer Neuplanung begonnen worden wäre. Dazu ist es auch jetzt noch nicht zu spät, aber höchste Zeit.

Es geht um
Realismus in der Einschätzung der „Dialogprediger“, den Vertretern einer 5. Kolonne, die immer wieder Nebenkriegsschauplätze, eigene Wichtigkeit und Illusionen in die BIs einbringen, um diese durch Ablenkung von den Ursachen zu spalten. Dazu dann die Erkenntnis, all jenen Propheten zu misstrauen, die keine klaren Angaben über ihr berufliches Schaffen oder Motive für ihre Wichtigtuerei angeben wollen.

Es geht um
Verzicht auf die immer wieder ins Spiel gebrachte Illusion, nach der die BER- Folgen - von der Einschränkung der Lebensqualität durch Fluglärm bis zur Gesundheitsgefährdung - erfolgreich bekämpft werden, wenn man nur mit Vertretern der Landesregierungen, den Bürgermeistern und Gemeindevertretern redet, mit ihnen zusammen Lösungen anstrebt. Das hat in 15 Jahren nichts gebracht und wird auch in Zukunft nichts bringen, weil diese angeblichen Volksvertreter nur den Parteien verpflichtet sind, denen sie ihre Ämter und Mandate verdanken. Dazu dann die Erkenntnis, dass die sich so nennende Sch(m)utzgemeinschaft der Bürgermeister und Gemeindevertreter nie wirklich gegen den Standort war, sondern mit der Flughafengesellschaft und der Landespolitik offen und geheim gekungelt und sich immer dafür stark gemacht hat, dass die Bürger einen eventuellen Widerstand nur zu „Nebenkriegsschauplätzen“ entwickeln durften.

Es geht um
einen Neuanfang, der sich nur auf das eine Ziel konzentriert: Kampf gegen den BER-Standort bis die Politik aufgeben muss, um an einem raumverträglichen Standort den Großflughafen zu bauen, der dann auch eine Zukunft hat.

Dieser Neuanfang ist möglich und der einzige Weg, den Fluglärm hier wegzubekommen.

Dieser Neuanfang ist möglich, wenn einsichtige BI-Mitglieder sich dazu bereit erklären, die Vorgänge in der Vergangenheit, gemachte Fehler, den Glaube an Illusionen und die Politik zu analysieren und sich ohne Vorbedingungen und ohne sich in Vorwürfen zu ergehen zusammenfänden.

Dieser Neuanfang ist möglich, wenn die Bereitschaft besteht, die fälligen Konsequenzen zu ziehen, um sich so gegen weitere Versuche zu immunisieren, von der Politik und ihren Helfershelfern für Jahrzehnte verarschen zu lassen. Darum muss klar sein: Alle Mitglieder von SPD, CDU, Linke, Grüne oder FDP sind verantwortlich für den Standort und den Fluglärm. Sie haben es möglich gemacht, dass die Wowereits und Woidkes das Flughafendesaster ebenso anrichten konnten, wie sie auch damit für die Gesundheitsgefährdung der Menschen verantwortlich sind. Darum gilt es, diese Unterstützer zu diskreditieren. Sie haben kein Recht auf Schonung, weil sie Vertreter der Rücksichtslosigkeit in parteipolitischem Interesse sind.

Nicht bange machen lassen - ein Neuanfang hat eine unwiderlegbare Basis

Dass ein zielgerichteter Neuanfang möglich ist, welche Voraussetzungen und Konzepte dazu vorhanden sind, das ist auf dieser Webseite in Kommentaren oder den Ergebnissen von Fachtagungen der NA nachzulesen. Darum kommt es nur auf den guten Willen zur Umkehr an.

Ein „Weiter so“ garantiert drei bis vier der uns nachfolgenden Generationen Fluglärm und gesundheitliche Schäden, dazu den Diebstahl an Steuergeldern in Milliardenhöhe zur Finanzierung des Monstrums BER. Auch die Nachfolger von Wowereit, Woidke, Henkel (CDU) und Schierack (CDU) werden dafür sorgen, einen BER zu betreiben, der Produkt dieses unverantwortlichen und nicht begreifbaren Versagens der Politik ist.

Um dieses Versagen zu vertuschen, werden die Politiker alles tun, um ihren Unfug als alternativlos darzustellen. Sie werden Angst und Bange unter den Menschen verbreiten, mit steuergeldfinanzierter Propaganda das Unausweichliche der menschenunwürdigen Situation schönreden und sich für diese Verantwortungslosigkeit auch noch durch den Wahlakt in Amt und Würden bestätigen lassen.

Sie haben eben leider Erfahrung im Gelingen von Volksbetrügereien.


Redaktion Neue Aktion (NA)

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Wer will noch mal - wer hat noch nicht ?



Suche nach einem Verrückten, der den BER fliegen lassen soll

Wie immer, wenn der wegen seine Unfähigkeit längst nicht nur von Kabarettisten als verrückt dargestellte Aufsichtsrat wieder einen neuen, dann wohl auch wieder oberverrückten BER – Chef sucht, sind Spekulationen, wer es wohl werden soll, die Ouvertüre. Das ist immer das gleiche Ritual: Von Gesellschaftern, Aufsichtsräten, Berufenen und Unberufenen werden mit phantasievollen Begründungen Namen, Funktionen und „Verdienste“ von Persönlichkeiten durchgestochen, die dann medial vorgeführt werden. Immer sind es „Spitzenmanager“, die nicht nur ausschwitzen was ihre Vorgänger-Spitzenmanager hinterlassen haben. In Lobgesängen werden sie, allerdings nur für absehbare Zeit, gefeiert als die Kanonen, die den BER zum fliegen bringen.

Erneute Fortsetzung der Schmierenkomödie

Die Nachfolge von Mehdorn ist der nächste Akt der Schmierenkomödie: „Wer hat noch nicht – wer will noch mal“, Vorstandssprecher einer Flughafengesellschaft (FBB) werden, die unfähig ist, einen Flughafen fertig zu stellen, der selbst nach seiner Inbetriebnahme Zinsen und Tilgung vom gescheiterten BER Projekt nie verdienen werden wird. Jeder ist willkommen, sich für ein „Schmerzensgeld“ von sicher 750 000 Euro/Jahr öffentlich durch den Kakao ziehen zu lassen und von einem unfähigen Aufsichtsrat als Fußabstreifer benutzen zu lassen.
Darum sucht oder findet dieser Aufsichtsrat keine Managerpersönlichkeit, die ausgewiesen sichere Kenntnisse im Airport-Bau und über die funktionalen Anforderungen an einen Flughafen hat. Nein, gesucht und in der Vergangenheit verpflichtet, wurden ein Betriebswirt namens Schwarz, und in seiner Nachfolge ein Ingenieur namens Mehdorn. Beide wurden von unfähigen Aufsichtsräten und von Medien als non plus ultra Manager, als „weiße Ritter“ gefeiert, als sie das Licht des Aufsichtsrates erblickten. Beide waren zweite oder dritte Wahl, weil die erste Wahl zuvor auf dem Tablett öffentlicher Darstellung verschlissen wurde.

Immer Wiederholung der Fehler

Dieser Vorgang wiederholt sich nun in dramatischer Weise, nachdem ein gescheiteter Mehdorn von sich aus seine Konsequenzen gezogen hat. Von den Persönlichkeiten, die aktuell Opfer von Durchstechereien, Spekulationen und missbräuchlicher Nennung geworden sind, die Gegenstand von Wünschen und öffentlicher Spekulation geworden sind, wird sich keiner nötigen lassen. Einmal, weil diese Persönlichkeiten sich nicht für verrückt genug halten einem Aufsichtsrat zu dienen, der tatsächlich verrückt ist, weil er sich immer noch anmaßt, schuldlos am BER-Desaster zu sein und Schuld und Verantwortung den Managern zuschiebt, die er mit Tamtam immer wieder verpflichtet hat. Diese Methode schreckt nicht nur ab. Vor dem Hintergrund von Verantwortung im Amt, ist die Art und Weise, wie ein Manager zur Behebung des BER Desasters gesucht wird, verwerflich und abschreckend zu gleich.

Zum anderen sind die Genannten alles andere als die Manager, die gewonnen werden müssten. Ihre berufliche, fachliche und Managerqualifikation entspricht nicht dem Anforderungsprofil, das angefragt ist, um einen Flughafen zu bauen und seine Funktion sicherzustellen. Dafür, insbesondere vor dem Hintergrund des Desasters, reicht es nicht, wenn sich ihre berufliche Erfahrung auf Kenntnisse im Bau von Flugzeugantrieben, Erfahrungen im Transportwesen, Kenntnissen von Aufgaben von Fluggesellschaften oder gar auf Leitungsfunktionen in öffentlichen Verwaltungen beziehen.

Solange kein Manager gefunden wird, der sichere Kenntnisse in Airport-Bau und funktionalen Anforderungen an einen Flughafen hat, sollten die Aufsichtsräte aufhören, Personen auf die Bühne zu schieben, die ein Notstopfen, nicht aber eine Problemlösung sind.

Das Ende der Suche

Es wird wohl am Ende der verzweifelten Suche auch ein Verrückter heraus kommen, der den Job übernimmt, weil er, wie Körtgen, Schwarz, Mehdorn auch, keinen blassen Schimmer hat von den Folgen der Fehlplanung, beginnend mit dem falschen Standort und endend mit der Ahnungslosigkeiten von Architekten, die für nichts verantwortlich zeichnen.

Sie können suchen und suchen. Wer dann das Opfer wird, das den BER zum Fliegen bringen soll, ist eigentlich egal. Natürlich wird er glauben, von der Baubehörde irgendwann die Abnahme zu bekommen.
KO-Kriterien für eine Nichtzulassung wird ihm der Aufsichtsrat nicht benennen. Aber der Neue wird einen genehmigungsfähigen Projektstand bewerkstelligen müssen. Der Behörde des Landrates Loge in Lübben wird er dazu nachweisen müssen, dass die einst für 22 Mio. Passagiere geplanten und beantragten haustechnischen Anlagen, auch für die von Mehdorn genannte Zahl von 45 bis 50 Mio. Passagieren ausreichend dimensioniert wurden. Schließlich muss bei höheren Jahrespassagieren mit einem höheren Spitzenstundenaufkommen bei den Passagieren und mit mehr Mitarbeitern im Terminal gerechnet werden.


Der BER wird kein primärer Umsteigerflughafen mit hohen Umsteigeranteilen. 80 bis 90 Prozent aller Passagiere müssen selbst bei einem weiteren Ausbau mit dem luftseitigen Satelliten durch das Hauptterminal geschleust werden. Ob die haustechnischen Anlagen für dieses Aufkommen gerüstet sind, ist völlig ungewiss und muss bezweifelt werden.


Zuerst eine Grundsatzentscheidung, dann ein neues Management


NA bleibt dabei, dass es nur einen Weg aus dem Desaster und damit auch für ein ernst zu nehmendes Management gibt (Siehe Kommentar: 2. Dezember 2014 KomWoidkeRücktritt021214)

Ohne auf den Inhalt zahlreicher Veröffentlichungen/Kommentare auf dieser Webseite als Lesestoff zu verweisen, reichen folgende Stichworte, um einen Weg aufzuzeigen, wie die Hauptstadt durch eine mutige Entscheidung Brandenburger und Berliner Politiker doch noch zu einem Großflughafen kommen kann.
1.
Es wird für die nächsten 15 Jahre sichergestellt, dass Berlin/Brandenburg in der Lage ist, einen Flugbetrieb für bis zu 35 Mio. Passagiere/Jahr abzufertigen.

2.
Im Sinne dieser Sicherung bleibt Tegel (TXL) so lange offen, bis ein neuer Großflughafen alle Kapazitäten für die nächsten 50 - 75 Jahre bewältigen kann. Mit Nachrüstungsinvestitionen wird darum eine Abfertigungskapazität für 15 Mio. Passagiere für diesen Zeitraum sichergestellt. Hierzu werden die rechtlichen und planungsrechtlichen Voraussetzungen unverzüglich geschaffen.

3.
Der „Regierungsflughafen“ bleibt auf dem Gelände in Tegel.

4.
Ohne Kapazitätsausweitung wird der BER für eine Abfertigung von bis zu 17 Mio. Passagiere/Jahr in Betrieb genommen. Zunächst wird geprüft, ob das vor dem Hintergrund des Baupfusches überhaupt möglich ist, und wenn ja, ob es auch kurzfristig zu bewältigen ist.

5. Falls der BER nur noch einen Wert als Ruine oder zur Nachnutzung für andere Zwecke hat, wird Schönefeld-Alt (SXF) für die Abfertigung von 10 Mio. Passagieren ertüchtigt. Die Billigflieger werden auf den Flughafen Neuhardenberg verlegt. Hier wird eine Kapazität für bis zu 10 Mio. Passagiere/Jahr sichergestellt.

6. Mit jeder Variante muss eine Kapazität für über 30 Mio. Passagiere abgesichert werden. Bestandteil jeder Variante ist Schallschutz für die betroffene Bevölkerung oder Bar-Entschädigung als Ausgleich für die weitere temporäre Belastung durch Fluglärm.

Die Entscheidungen 1. - 6. bedeuten „gekaufte Zeit“ für Neuplanung und Neubau eines Großflughafens mit einer notwendigen Kapazität von bis zu über 100 Mio. Passagieren/Jahr. Die politischen Entscheidungsträger schreiben den Gesellschaftervertretern der FBB vor, dass sie in Form einer Aktiengesellschaft (AG) eine Gesellschaft gründen, die ausschließlich zuständig ist für die Entscheidung zu einem Flughafenstandort, für die Planung und Kontrolle eines privat zu finanzierenden und privat zu betreibenden Großflughafens. Diese AG kauft die Flächen für den neuen Großflughafen und stellt sie mit Auflagen im öffentlichen Interesse den Investoren zur Verfügung.

Die FBB sichert den Flugbetrieb bis zur Inbetriebnahme des neuen Großflughafens, danach Entschuldung und Auflösung der FBB.

Im Memorandum 2003 (siehe auf dieser Seite) sind weitere detaillierte Schritte benannt, die Voraussetzung für einen Neuanfang zu Planung und Bau eines zukunftsfähigen und wettbewerbsfähigen Großflughafens sind.




Redaktion
Neue Aktion (NA)


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26.01.2015 Kom TerminalSicherheit220125

Ist der BER noch zu retten? – das Glauben nur noch naive Zeitgenossen!

Wir schreiben heute den 967. Tag seit der ausgefallenen BER-Eröffnung am 2. Juni 2012. Geplant waren für die Bauphase vom 7.9.2006 – 22.10.2011 ursprünglich 1871 Tage; nach Verschiebung der Eröffnung auf den 3. Juni 2012 dann 2095 Tage.
Bis zur jetzt lautsprecherisch angepeilten Eröffnung Ende 2017 – im günstigsten Fall, wenn alle heutigen Wunschvorstellungen sich erfüllen – werden weitere 1070 Tage vergehen. Dann werden 4132 Tage seit Baubeginn vergangen sein.

Nach allem was Insider von der Baustelle berichten - und auch fundiert untermauern können – wird es eine Eröffnung 2017 nicht geben, zu gravierend und wesentlich der Baupfusch im Herzstück des BER, in den für einen Flughafen absolut notwendigen Funktionen. Dabei ist dies keine neue Erkenntnis, sondern war allen, die es wissen wollten, bereits vor der geplatzten Eröffnung bekannt.

Wer die beiden anhängenden Berichte (vom Febr.2012) liest, ist deswegen nicht nur fassungslos vor dem Hintergrund der Tatsachen und der Lügereien, mit denen der Öffentlichkeit weiß gemacht werden sollte, wie toll der BER angeblich schon funktioniere (was von Medien und Politik ohne Prüfung übernommen wurde). Nicht ohne Grund darf jeder, der die Wahrheit zur Kenntnis nimmt, sagen: Bürger, Betroffene von Fluglärm und Politiker sind von Lügnern umstellt, die Verantwortung für das BER Desaster tragen. Dazu gehört das totale Versagen von Aufsichtsräten, den Gesellschaftervertretern (in der betroffenen Zeit Wowereit, SPD, und Platzeck, SPD) die sich lieber belügen ließen anstatt ihre Kontrollfunktion wahrzunehmen.

Ob nach der grundsätzlichen Fehlplanung aller Funktionsabläufe im Terminal die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen noch in das zu kleine Terminal installiert werden können, ist nicht ausgemacht. Schon darum ist vor dem Hintergrund des heute bekannten Scheiterns aller Tests (2011) zu Sicherheit und Funktionsabläufen im Terminal, die Aussage schlüssig: Der BER ist nicht mehr zu retten.

Wer die Medienberichterstattung zu den angeblich tollen Ergebnissen des Probebetriebs mit tausenden Komparsen gelesen hat, der muss jetzt auch fassungslos darüber sein, wie er durch Hofberichterstattung in die Irre geführt wurde. Auf ganzen Zeitungsseiten und Sonderausgaben wurde berichtet, wie toll vom Check In bis zur Gepäckabfertigung die Tests verlaufen seien. Begeisterte Komparsen durften bestätigen, welch ein toller BER bald seinen Betrieb aufnimmt.

Im glasklaren Widerspruch zu diesen verlogenen Berichten  (siehe auch Anhang) stehen die Ergebnisse von Detailtests zu technischen Anlagen und Funktionsabläufen, durch die schon im Herbst 2011 erkannt war, dass der Inbetriebnahmetermin im Juni 2012 glatte Illusion war. Ab da ging es längst nur noch um Verschleierung der katastrophalen Testergebnisse und das Abschieben von Verantwortung.
Jetzt informieren "Insider" darüber, dass die Berichte/die Ergebnisse eine totale Lügengeschichte waren. Nach deren Information hat nicht ein einziger Testbereich belegt, dass Technik und alles was zu den Funktionsabläufen erforderlich ist, funktioniert. Von wegen die Abfertigung funktioniert, von wegen Belüftung und Brandschutz haben funktioniert. In Wahrheit waren die Test mit tausenden Komparsen ein Potemkinsches Dorf und somit eine nicht zu übertreffende Verantwortungslosigkeit. Man darf sich nicht vorstellen was passiert wäre, wenn während des Aufenthalts von Tausenden, die gutgläubig und zur Befriedigung der eigenen Neugier in das Terminal gelockt wurden, z. B. Feuer ausgebrochen wäre. Bewusst wurden von der verantwortungslosen FBB Führung Menschen einem Risiko ausgesetzt, einzig und allein um der Öffentlichkeit Lügengeschichten aufzutischen.

Nicht nur Schwarz soll gewusst haben, dass die Ergebnisse von Tests und Probebetrieb eine Katastrophe waren. Zusätzlich sollen wenigstens weitere 30 am BER–Bau verantwortliche Personen „im Bilde“ gewesen sein. Zunächst sei darum nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse entschieden worden, keine Abnahme, weder durch TÜV noch durch Landrat Loge (Bauaufsicht, Lübben) auf den Weg zu bringen. (Denn dann wäre der Schwindel notgedrungen aufgefallen). Es sei wegen der Ergebnisse auch zu diesem Zeitpunkt nicht nur Schwarz schon klar gewesen, dass der Inbetriebnahmetermin nicht einzuhalten sei.
Vor diesem Hintergrund habe es dann die Diskussion gegeben, wer für diese "Pleite" die Verantwortung trägt. Sie sollte Körtgen (geschasster Technikvorstand) zugeschoben werden. Körtgen hat dies aber zurückgewiesen, weil er nur für Bau und Baumängel verantwortlich gewesen sei. Beim Probebetrieb sei es aber um die Funktionalität des Terminals, Check In, Gepäck usw., der Sicherheitsanlagen, einschließlich Belüftung und Brandschutz gegangen. Dafür sei Schwarz verantwortlich gewesen.

Dieser Vorgang beweist, dass der Aufsichtsrat, besser Wowereit (SPD) und Platzeck (SPD), entweder im Tiefschlaf waren oder Schwarz, Körtgen und andere Beteiligte nicht nur die Öffentlichkeit belogen haben. In jedem Fall ist dies ein weiteres Beispiel für verlogene Öffentlichkeitsarbeit für die ein Gewisser „Kunkler“ die Verantwortung trägt. Auf jeden Fall ist es wiederum auch ein Lehrstück für Medienvertreter, die sich „verkunkeln“ lassen.

Die Zahl der nationalen und internationalen Experten, die nun darauf warten, dass der BER insgesamt nicht mehr zu retten ist, so nie in Betrieb geht, ist sicher nicht mehr an zwei Händen abzuzählen. Spekuliert wird in diesen Kreisen nur noch darüber, welcher Trottel sich fürstlich dafür bezahlen lässt, die BER Beerdigung zu organisieren.

Redaktion Neue Aktion ( NA )


Flughafen BER: Abschließende Bauarbeiten laufen auf Hochtouren

Flughafen BER: Abschließende Bauarbeiten laufen auf Hochtouren / Foto: (c) Marion Schmieding / Alexander Obst / Berliner Flughäfen

Noch 100 Tage bis zur Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg – Abschließende Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Seit dem ersten Spatenstich im Herbst 2006 laufen die Bauarbeiten für den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt seit genau 1.997 Tagen, und am heutigen Freitag, in genau 100 Tagen, ist es so weit: Der neue Flughafen für die Hauptstadtregion nimmt seinen Betrieb auf. Mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg wird das bestehende Flughafensystem abgelöst und der Flugverkehr am neuen Standort im Südosten Berlins konzentriert. Die Flughäfen Tegel und Schönefeld schließen am Abend des 2. Juni. Am Morgen des 3. Juni geht der neue Flughafen mit dem IATA-Code BER an den Start. Bis zur Eröffnung in 100 Tagen laufen die abschließenden Bauarbeiten, der Probebetrieb und der Mieterausbau.

Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt: Stand der Bauarbeiten

Flugbetriebsflächen und Betriebsgebäude sind fertiggestellt, ebenso die unterirdischen Anlagen, Bahnhof und Bahnanbindung und die Energiezentralen. Derzeit sind 5.000 Bauarbeiter mit den abschließenden Arbeiten auf der Baustelle des Flughafens Berlin Brandenburg beschäftigt. In den verbleibenden 100 Tagen stehen der weitere Innenausbau des Terminals an, der Ausbau der Mieterflächen und die Herstellung der Außenbereiche inklusive der Grünanlagen. Baustelleneinrichtungen werden zurückgebaut, die Endreinigung wird durchgeführt und die Gebäude möbliert.

BER-Probebetrieb

Halbzeit für den Probebetrieb am Flughafen Berlin Brandenburg: Im November 2011 haben die Probeläufe am BER begonnen. Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste, der Sicherheit, der Airlines und des Flughafens haben im so genannten Basisprobebetrieb an insgesamt 17 Tagen zunächst die Systeme getestet, Kofferbänder in Bewegung gesetzt und ihre neuen Arbeitsplätze kennengelernt. Seit Februar werden zusätzlich Komparsen beim Probebetrieb eingesetzt: 10.000 Berliner und Brandenburger testen als Passagiere ihren neuen Flughafen. Im Integrationsprobebetrieb werden an insgesamt 30 Tagen alle Abläufe des Flughafenbetriebs durchgespielt, vom Check-in über die Sicherheitskontrolle bis zum Boarding.

24. Februar 2012

Interview mit Roland Böhm, Leiter Projekte Aviation/BBI

Wie laufen denn die ersten Wochen des Basisprobebetriebs? Zurzeit sehr gut. Den ersten Tag hatten wir ja schon am 24. November vorigen Jahres. Das war der Tag, der uns zeigen sollte, ob wir die Baustelle zum Leben erwecken können oder nicht.

Und?
Ja, konnten wir. Mit vereinten Kräften hat das gut geklappt. Seitdem haben wir jeden Probebetriebstag erfolgreich durchziehen können.

Wie sieht für Sie ein gelungener Probebetriebstag aus?
Es beginnt damit, dass zunächst einmal morgens alle pünktlich und sicher zum Briefing erscheinen. Dann, dass um viertel nach zehn alle ihre Plätze einnehmen können. Na, und so geht das dann den ganzen Tag weiter. Das Ziel ist, dass wir einen Tag so durchspielen konnten, wie wir uns das vorher vorgenommen hatten.

Was nehmen Sie sich denn genau vor?
Für jeden Tag gibt es einen so genannten Tagesflugplan. Wir haben täglich zwischen acht und elf Flüge, die wir in zwei Wellen simulieren. Ein solcher Probeflug wird ganz normal in den einzelnen Abflugprozessen des Flughafens durchgespielt. Der erste Punkt ist, dass die Kollegen von der Flugplanung den Flug in die Systeme eingeben. Dann kommen die Damen und Herren vom Check-in und setzen sich an ihre Counter. Und dann geht der Check-in los, so wie das jeder Fluggast von seiner Reise kennt.

Im Basisprobebetrieb ging es darum, dass die Mitarbeiter ihren neuen Arbeitsplatz kennenlernen. Gibt es denn auch schon Passagiere?
Ja, die gibt es seit kurzem auch. Im Moment arbeiten wir täglich noch mit 100 bis 120 Komparsen. Die sind wie Passagiere mit Koffer und Ticket ausgestattet. Je weiter der Probebetrieb voranschreitet, desto mehr Komparsen sind an den einzelnen Tagen auch vor Ort. Und – desto komplexer werden die Abläufe, die getestet werden.

Läuft denn alles reibungslos?
Einerseits ja, denn die Simulationsumgebung, die wir geschaffen haben, übertrifft unsere sowieso schon hohen Erwartungen, die wir vorher hatten. Mitarbeiter und Passagiere fühlen sich so, als wenn sie schon in einem echten Flughafen sitzen. Anderseits nehmen wir, und dafür ist ein Probebetrieb ja vorgesehen, auch gezielte Störungen vor.

Zum Beispiel?
Zum Beispiel sorgen wir dafür, dass irgendwelche Dinge im Abflugprozess nicht rund laufen. Dann ist mal ein Passagier auf einen falschen Flug gebucht oder steht am falschen Gate. Solche Sachen. Jede erdenkliche Situation, die später passieren kann, wird durchgespielt.

Das heißt wenn jemand seinen Flug verpasst, wird es am Counter auch schon mal richtig laut?
Alle, die wir erleben, nehmen ihre Aufgabe sehr ernst und sind hoch motiviert. Natürlich befinden wir uns in einer gespielten Umgebung. In der Realität würden die Passagiere in manchen Situationen sicher etwas emotionaler reagieren. Aber der Effekt ist da.

Veröffentlicht am: 06.02.2012 von
gastautor in Flughafen BER

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25.01.2015 KomTegelLichterang200115

Böses Erwachen - es ist ausgeträumt - genug Lehrgeld ist gezahlt
Siehe auch das Plakat auf „Rund ums Thema“ hierzu.

Noch ist das Jahr erst keinen Monat alt. Auch darum macht die Frage Sinn: Wollen Fluglärmbetroffene in Tegel, der Region BER und Betroffene von Schienenlärm längs der Dresdener Bahn, insbesondere in Berlin Lichtenrade, in 2015 weiter träumen oder endlich begreifen, dass sie nur durch eine BERliga, eine gemeinsame solidarische Kampagne, eine Chance haben verantwortungslose Politik in die Schranken zu weisen?

Das dicke Ende für die ignorante Politik muss – BERliga sein!

Jetzt, nachdem wohl alle Bürgerinitiativen, Gott sei gedankt, gelernt haben, dass es nur eine Lösung gegen Fluglärm gibt: Der BER am Standort Schönefeld muss weg, eine
Nachnutzung muss her ist die Zeit gekommen, zu der alle Betroffenen, ob in Lichtenrade oder Tegel, am Müggelsee oder in BlankenfeldeMahlow sich zu diesem Ziel bekennen, muss ein Konzept zu solidarischem und gemeinsamen Handeln her. Eitelkeiten, Wichtigkeiten, Borniertheit haben keinen Platz mehr.
Es darf nur noch das eine Ziel die Solidarität bestimmen: Kampf gegen den Standort Schönefeld. Kampf gegen die Verfassungsfeinde, die im Zustand der Heuchelei Menschen bewusst krank machen, Kindern Zukunftschancen nehmen und 200 000 Betroffene ihrer Nachtruhe, ihrer Gesundheit und Lebensqualität berauben.

Den politisch betrogenen Lichtenradern darf man ebenso wie den gutgläubigen Flugroutenhubern, den nimmermüden Aktivisten gegen Nachtflug, gegen 3. Start – und Landebahn, gegen Kapazitätsbeschränkungen, kurz gesagt den Gläubigen an Politik immer wieder zurufen: Wer den Schienenlärm verhindern will, den Fluglärm verbannen will, der muss sich vom Glauben an Gutes von der Politik entfernen und massiv gegen den Standort kämpfen, Schluss machen mit zermürbenden Auseinandersetzungen mit dem Ziel durch „Verschlimmbesserungen“ den Flug- und Schienenlärm erträglicher zu machen.
Es geht um den Kampf für das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit gegen Verfassungsfeinde in allen politischen Parteien, die mit dem BER Zehntausende Menschen bewusst krank machen und Hunderttausende das Recht auf Lärmschutz und Nachtruhe streitig machen. Hoffentlich haben die Bürgerinitiativen, die von den Fluglärmfolgen Betroffenen, jetzt die Einsicht, nach der guter Glaube fatal ist. Darum weg mit einer Vergangenheit, die die Betroffenen endsolidarisiert hat und zur Resignation führte. Ein sicher probates Mittel den Spuk, das Desaster, die Geldverschleuderei, die Fehlplanung des BER und die Resignation zu beenden passt unter BERliga!

Mit dem Ende der Träumereien über einen Bahntunnel in Lichtenrade, der sicheren Annahme der Schließung von Tegel, muss für die Bürgerinitiativen eine neue Zeitrechnung beginnen.

Lärmschutz für Tegel – was kommt da

Zunächst „brennt die politische Bude“, weil die BER-Lobbyisten bei Änderungen des Fluglärmschutzgesetzes zu kurz gesprungen sind. Sie haben in der sogenannten „Lex Tegel“ im Bundestag im § 4 die Regelung verabschiedet, nach der die 300 000 Fluglärmbetroffenen in der Region Tegel für den „Bestandsflughafen“ Tegel (TXL) keinen Anspruch auf passiven Lärmschutz haben, wie immer der Fluglärm auch gesundheitsschädigend sein mag. Zur Wahrung des Gesichtes der Abgeordneten, die diese brutale Entscheidung trafen, setzten diese eine Frist, ab der dann doch ein Anspruch auf passiven Lärmschutz besteht. Ganz beseelt von der Überzeugung, nach der „Tegel“ innerhalb von 10 Jahren geschlossen wird, weil in diesem Zeitraum ein neuer Großflughafen als „Ersatz“ in Betrieb sei, formulierten die Bundestagsabgeordneten im Fluglärmsch(m)utzgesetz (§4;Abs.7)
…“ Für einen Flugplatz nach Absatz 1 ist kein Lärmschutzbereich festzusetzen oder neu festzusetzen, wenn dieser innerhalb einer Frist von zehn Jahren nach Vorliegen eines Festsetzungserfordernisses nach den Absätzen4 und 5 geschlossen werden soll und für seine Schließung das Verwaltungsverfahren bereits begonnen hat“…


Nach Fristsetzung muss darum TXL bis spätestens 31 Oktober 2017 geschlossen sein. Diesem Datum der dafür notwendig vollzogenen Fertigstellung des Pannen-BER trauen wohl selbst die Verantwortlichen Dobrindt (CSU), Müller (SPD) und Woidke (SPD) nicht mehr. Darum befassen sich ihre Winkeladvokaten mit einer Rechtsauslegung dieses §4, die es ermöglichen soll, dem notwendigen Lärmschutz bis 2019 zu entrinnen. Diese Advokaten blenden eine Entscheidung des Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) einfach aus. Das Gericht hat in einem Urteil vom Juni 2014 ausdrücklich auf die bestehende Frist hingewiesen ab der passiver Lärmschutz für 300 000 Betroffene unabdingbar ist. Die Winkeladvokaten sollen Zeit gewinnen, weil ihre verantwortungslose und unfähige Mandantschaft, Dobrindt, Müller, Woidke hoffen, bis 2019 endlich die Aufnahme des Flugbetriebs am BER bewerkstelligt zu haben.


Die Versager können getrost davon ausgehen, dass schon bald Betroffenen vorsorglich Lärmschutz einklagen. Dobrindt, Müller und Woidke, und mit ihnen alle Protagonisten des BER Debakels in CDU, SPD, Grüne und Linke, müssten schon jetzt in Panik geraten. Vorsorglich müssen sie damit rechnen, dass es 2017 mit einem betriebsbereiten, genehmigten BER nichts wird. Schlimmer noch, es ist auch realistisch einzukalkulieren, dass der BER als TXL-Ersatz überhaupt nicht in Betrieb geht und TXL darum bis zum St. Nimmerleinstag weiter betrieben werden muss. Dann werden für den Lärmschutz der „Fluglärmregion Tegel“ Milliarden von Euro fällig, die ein Lärmschutz kostet, der entsprechend den Schutzwerten die für die Betroffenen der BER-Region festgelegt ist (=X55dBA in Innenräumen).


Sicher ist aber, dass die Betroffenen sich nicht darauf verlassen können, dass die festgelegten Schutzrechte, auch für Tegel, noch Gültigkeit haben, wenn nach bestehendem Recht der Lärmschutz bezahlt werden muss. Sie und die Öffentlichkeit werden dann erleben, wie die Verantwortlichen, bis hin zur Mehrheit der Bundestagsabgeordneten, im Schnellverfahren (Artikelgesetz) den Lärmschutz für Tegel ganz aufheben und kaltschnäuzig, vorsätzlich, die betroffenen Menschen, besonders Alte und Kinder, krank durch Fluglärm machen. Da werden diese Verfassungsfeinde sich den Teufel um Artikel 2 Abs, 2 Grundgesetz kümmern, indem das Recht und die Pflicht zur Sicherung der körperlichen Unversehrtheit festgeschrieben ist.


In stiller Genugtuung werden dann die jetzt unter dem Damoklesschwert BER lebenden Fluglärm-Betroffenen feststellen dürfen, dass sich die Bewohner der Einflugschneise Tegel mit dem St. Floriansprinzip selber ausgetrickst haben. Als 2001 der BVBB die dortige Bürgerinitiative unter ihrem Sprecher Haunschild darauf aufmerksam machte, dass es notwendig sei, gemeinsam gegen den Standort Schönefeld zu kämpfen ernteten die BVBB Vertreter schriftlich und mündlich nur Häme. Ganz im Sinn von Wowereit und Co ging es der Tegeler BI nur darum, dem BER Erfolg zu wünschen, damit man selber den Fluglärm loswird. Jetzt, im Ergebnis von St. Florian, haben die Anwohner von Tegel „den Salat“.


Tunnel für "Dresdner Bahn“ – kommt nicht


Wer erinnert sich nicht an die Versuche, nach dem Jahr 2000 Lichtenrader Bürgerinitiativen davon zu überzeugen, dass ihr Traum von einer Untertunnelung der Dresdener Bahn in Lichtenrade ein Alptraum wird. Warnende Stimmen - auch auf Veranstaltungen für den Tunnel und für den BER Standort Schönefeld - „wurden vom Hof gejagt“. Abgehoben von allen Realitäten wollten diese „Lichtenrader Wohltäter“ beides: Den schönen Tunnel in dem S-Bahn und ICE zum ebenfalls gewollten neuen BER rollen sollten. Da haben die Bürgerinitiativen schöne Pläne gemacht, sich politisch in den Sack stecken lassen, Warnungen ignoriert. Es ging nur darum den Schienen- und Fluglärm von Lichtenrade fernzuhalten und den BER Standort zu retten.

Den Lärm von Schiene und Flughafen hatte sie den Mahlowern und Blankenfeldern zugedacht, denn die Dresdener Bahn geht auch mittig durch diese Gemeinden. Die von den Lichtenradern eingeforderte Solidarität, die Hinweise, dass sie mit ihren Forderungen auf Wowereit (SPD) und seine Lautsprecher, auch in der CDU, hereinfallen, werden und wurden als Quatsch abgetan. Der Glaube an Wowereits Zusagen zum Tunnel, den Segen des BER auch für Lichtenrade, war unausrottbar. Demonstrationen vor Wowereits Haus, gegen den Standort Schönefeld, gegen Flug- und Schienenlärm, wurden von den Lichteradenern und ihren „Tunnelaktivisten“ ignoriert und bekämpft. Selbst als sich der „liebe Klaus“ in Lichtenrade vom Acker machte, dahin zog, wo ihn weder Lichtenradener noch Fluglärm erreicht, hatten die „Tunnelaktivisten“ immer noch nicht begriffen, was kommen musste.


Jetzt, seit dem 19. Januar 2015 ist die Katze endgültig aus dem Sack. Eiskalt verkündet der neue Berliner Bausenator Senator Geisel (SPD): die Tunnellösung ist vom Tisch. „Für Verwunderung sorgte seine Aussage zur so genannten "Dresdner Bahn". Sie soll den Hauptstadtflughafen anbinden. Er sagte, dass sich Berlin einen Tunnel weder zeitlich noch finanziell leisten könne. Eine ebenerdige Trasse, die 2023 fertig sein könnte und nun in Lichtenrade gebaut werden soll, ist umstritten. (Morgenpost) Gewundert haben dürften sich da nur die Aktivisten der zwei Bürgerinitiativen, die über Jahre auch den Ton angegeben haben, als es um „den Segen“ des BER für Berlin und Lichtenrade ging. Jetzt kann man in Leserbriefen erleben, wie „Krokodilstränen“ vergossen werden. Da ist von „bitterer Verärgerung“, von den Lichtenradern „in den Rücken fallen“ und immer noch von der Aufforderung die Rede, mit der Tunnelplanung, Geisel hin oder her, sofort zu beginnen. Dämmern tut es wohl dem Vorsitzenden des Bürgerforums „ Zukunft Lichtenrade e.V. Dr. Wagner-Lohse. Er lässt sich zitieren:“ Offensichtlich geht er (gemeint ist Geisel) davon aus, dass die Dresdener Bahn als Zubringer zum Flughafen nicht mehr benötigt wird.“ Gut spekuliert kann man sagen. Dann gibt es eben den Schienenlärm für den BER nicht wie geplant und die BER begeisterten Lichtenrader bekommen auch den Fluglärm vom geliebten BER nicht ab.

Man darf gespannt sein, ob in Tegel und bei den Lichtenrader Tunnelaktivisten jetzt ein Lernprozess einsetzt.

Redaktion - Neue Aktion
NA


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Kom Jahreswechsel 2015-01-01

2015 Jahr der Einsichten – oder des weiter so

Zu jedem Jahreswechsel nicht nur Glück gewünscht, sondern auch die Glaskugel betätigt in der ja, so das Märchen, die Zukunft zu sehen sei. Außerhalb der Glaskugel gibt es Realitäten die Schlussfolgerungen auf die Entwicklung des neuen Jahres zu lassen und erlauben. Diese Realitäten, wie das BER – Desaster, sind auch Biotope die Rückschlüsse auf Komplexe Probleme und Verantwortungslosigkeiten herausfordern und belegen.

Im Ergebnis von Fakten die auch Biotope bestimmen werden dann auch politische Verwerfungen, verfassungsfeindliche Maschen, bis hin zu Gründen erkennbar die unter Pegida oder BERgida die öffentliche Aufregung aktuell bestimmen. Immer geht es bei solchen Aufregungen um das Gesetz von Ursache und Wirkung, der Erfahrung, dass „von Nichts auch Nichts kommt“.

Wer betroffen ist vom Fluglärm, erlebt noch zusätzlich wie durch Fehlplanung und Unfähigkeit Milliarden an Steuergeldern für die BER Fehlplanung in den märkischen Sand gesetzt werden. Wer erleben darf, was er zu den Folgen seines geplanten Angriffs auf seine körperliche Unversehrtheit, die Entwertung in seines private Eigentums erdulden soll, der kann nur als kranker Masochist daran glauben, dass die für diese fatalen Eingriffe in seine Grundrechte verantwortlichen Politiker Garanten für den Rechtsstaat sind und als Volksvertreter noch ernst genommen werden können.
Sie sind ganz schlicht Betrüger, wenn sie vor dem Hintergrund nur dieser Verschleuderung von Steuergeld und der Eingriffe in die Grundrechte von erfolgreicher Politik schwafeln.

Keine falschen Hoffnungen, Zweiklassengesellschaft und Betrug zum Lärmschutz gehen auch in 2015 weiter

Tatsache, und damit wird gleich zu Beginn 2015, wie nur ein Beispiel des nun veröffentlichte Lärmaktionsplan für Berlin zeigt, die Spaltung der Gesellschaft mit aller Konsequenz ebenso weiterbetrieben wie Verfassungsverstöße praktiziert werden. Jetzt darf der Berliner lesen, dass der Senat mit Lärmschutz ernst machen will. 100 000 Berliner, so die Propaganda, sollen durch unsinnige und teure Maßnahmen vom Straßen– und Schienenlärm entlastet werden. Gleichzeitig wird aber die aktuelle und kommende Belastung der Größten, weil im hohen Maße gesundheitsgefährdenden Lärmquelle - dem Fluglärm - für 200 000 Berliner und Brandenburger die reale Erlebniswelt der verlogenen Lärmentlastungspolitik.

Die einfache Wahrheit: Fluglärm, selbst der gesundheitsgefährdende ist zumutbar und erträglich weil der wirtschaftliche Zweck des Flugbetriebs wichtiger ist als die Folgen für Menschen. Da haben sich SPD, CDU, Grüne und Linke eine Zweiklassengesellschaft geschaffen die kaltschnäuzig auch noch als Lärmschutzerfolg verkündet wird. Die eine Klasse, die mit Straßenlärm verlärmt ist, ist die schutzwürdige Sonderklasse.

Sie muss geschützt werden, soll in ihrer Nachtruhe nicht gestört werden. Die andere Klasse, die vom Fluglärm Betroffenen wird nicht gegen Lärm geschützt. In schlimmsten Fällen dürfen sie in Akustikkäfigen leben und ihre Fenster nicht mehr öffnen. Das ändert nichts an der Tatsache, das 200 000 Menschen überhaupt keinen Lärmschutz bekommen und Lärm am Tage und in der Nacht aushalten müssen gegen den Straßenlärm in der Regel ein Säuseln ist.

Nicht nur in der Pegida Bewegung treiben sich Verfassungsfeinde rum – sie sind mitten unter uns

Nichts zeigt die Verkommenheit gegenüber Menschenrechten, dem Recht auf Nachtruhe und der Schutzverpflichtung aus den Grundrechten so deutlich, wie diese Zweiklassengesellschaft, die sich die Politiker schaffen, die in Wahrheit keine Achtung vor den Menschen haben.

Darum ist dieser Lärmaktionsplan Hohn und Ausdruck praktizierter Verfassungsfeindlichkeit. Da sollten nun auch die BIs in 2015 nachdenken ob sie weiterhin glauben im Kampf um Nebenkriegsschauplätze die Ursache des Fluglärms beseitigen können. Die Ursache ist natürlich auch der falsche Standort von dem immer, in Zukunft immer mehr, gesundheitsgefährdender Lärm ausgeht. Diese Ursache hat aber ihren Grund in Politikern die sich unter dem Deckmantel der Verfassungstreue als Verfassungsfeinde mit dramatischen Folgen für die Gesundheit von Kindern, Erwachsenen und älteren Menschen betätigen.

Es sind diese Politiker in sogenannten etablierten Parteien, die reichlich Gründe für die Abwendung von 50% der Bürger von Parteien liefern. Es sind Gründe die sich gegen Bürgerwillen auswirken und nun im Krampf gegen Pegida als Ablenkungsthema von eigener Schuld an Pegida lauthals propagiert werden. Wer Pegida bekämpft weil in dieser Bewegung sicher auch Fremdenhasser am Werk sind, aber nichts für den Schutz vom Fluglärmbetroffener tut, hat jedes Recht verloren sich als Beschützer auch von Asylsuchenden aufzuspielen.

Denn: Vom Fluglärmbetroffene, um ihrer Gesundheit bangende Menschen sind genau so wertvoll wie Verfolgte die bei uns in Deutschland Schutz suchen. Wer sich dieser Tatsache verschließt betreibt weiter die Spaltung der Gesellschaft und züchtet die Gesinnung, die es auch bei Pegida gibt.

Redaktion Neue Aktion
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Jahresende 2014 KomAnstand231214


Unanständige fordern Anstand

Die Ursachen von Pegida sind im Versagen der politisch Verantwortlichen zu finden


Als Antwort auf 50% Wahlverweigerung bei den letzten Parlamentswahlen, einer Krise des Parteiensystems, weil Parteien ihre Glaubwürdigkeit verloren haben, einer Gesellschaft, in der Werte kein Maßstab mehr für Handeln sind, gibt es nun „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida). Weil Werte kein Maßstab mehr für politisches Handeln sind, wird zum Aufstand der Anständigen gegen die Unanständigen in Pegida mobilisiert. Ausgerechnet von „politischen Eliten“, die sich selbstgerecht „super-anständig“ aufspielen, kommt jetzt der Ruf, die Unanständigen, die sich hinter Pegida sammeln, zu diskriminieren und zu diskreditieren. Der Ruf kommt ausgerechnet von Personen und aus Parteien, die immer, wenn es um Unanständigkeit, Eigennutz, Kommunikationsverweigerung aus Feigheit, Unanständigkeit in all ihren Auswüchsen praktiziert haben. Sie ignorieren ein Echo aus Tönen, die sie selber abgelassen haben. Anders: Diebe rufen „Haltet den Dieb!“

Zur Ablenkung Beschimpfung
Die Forderungen aus der Pegida sind das Produkt politischen Versagens und von unglaubwürdigen und unterlassenen Antworten auf Probleme, deren Ursachen mit einer Islamisierung des Abendlandes nur in der Propaganda etwas zu tun haben. Wenn nun diese Versager die Demonstranten an Pegida-Demonstrationen als „Angstbürger, Nationalisten, Rassisten und Nazis in Nadelstreifen“ bezeichnen, offenbaren sie ein mangelndes Demokratie- und Verfassungsverständnis. Sie spielen sich aber als „Super-anständige“ auf, um zu vertuschen, wo sie gefehlt haben. Wie immer, wenn es die Chance gibt, gegen „Rechts“ oder „Konservativ“ die moralische Keule zu schwingen, spielen sich „Gutmenschen“ als super-super-anständig auf. Es sind immer die gleichen Verdächtigen, auch Theologen der evangelischen Kirche, die diese leergepredigt haben, die mit wüsten Beschimpfungen ihre Wichtigkeit als Moralinstanz beweisen wollen. Wie immer treffen sie sich in Ton und Aktion mit Linken, die darauf achten ihre eigene politische Vergangenheit durch moralinsaure Belehrungen gegen Rechts und mit Aktionen zu vertuschen. Da, wo es um den Schutz der körperlichen Unversehrtheit von Opfern geht, die z. B. mit Fluglärm krank gemacht werden, um Kinder, die bewusst durch ihre Vertreter in ihrer Gesundheit Schaden erleiden, in ihrer Lernfähigkeit gestört werden, da sieht und hört man diese Gutmenschen nicht. Da stehen sie auf der Seite der Verfassungsfeinde, die die körperliche Unversehrtheit wirtschaftlichem Profit opfern.


Die Koalition der „super-anständigen“ Gutmenschen

Jetzt, wo auch anständige, desorientierte, fehlgeleitete, ängstliche Menschen Opfer von Unanständigkeit sind, geht es um Vertuschung von Ursachen. Fakt ist: durch jahrelange Kommunikationsverweigerung, der Unterdrückung von Betroffenheiten als Folge politischer Entscheidungen, Erlebnisse die störend in ihr Leben eingriffen, Zukunftsängste, haben Gutmenschen und super-anständige ihr Thema gefunden. Straßenproteste als Waffe und falschen „Propheten“ nachlaufen haben die selbsternannte Super-anständigen als illegitime Maßnahme gegeißelt, denen sie mit legitimen Protesten ihrer Klientel begegnen. Sie können oder wollen so verkleistern, was Folgen ihres Tuns sind.
Ausgerechnet Figuren wie Putin-Versteher und Profit-Abgreifer Schröder, Bundeskanzler a. D., die Woidkes (SPD), Özdemirs und Roths (Grüne), Linke wie Riexinger und Wagenknecht, die Bundeskanzlerin (CDU), alles was sich als intellektuelle Klugscheißer aus Kunst, Kirchen und Kultur berufen fühlt, schlägt jetzt auf Menschen ein, denen für ihre auch dumpfen Gefühle ein Ventil geboten wird. Montag für Montag, insbesondere in Straßen und auf Plätzen in Dresden „beglücken“ sich 10 000e im Gefühl der Solidarität von Unverstandenen. „Pegida“ wird platt als fremdenfeindliche Anti-Islambewegung mit bekannten politischen Phrasen nun von den Superanständigen bekämpft. Dagegen ist „Klartext ist angesagt“ und nicht „Gesülze“, was von anderen Superanständigen abgelassen wird - so der selbstgerechte Alleswisser Özdemir (Grüne). Ramelow führt sich als neuer Ministerpräsident von Thüringen mit dem Diktum: „Mit Rassisten in Nadelstreifen haben wir nicht zu reden“ als Frontkämpfer in die Debatte ein. Solche Pauschalurteile und Besserwissereien erinnern daran, wie viel es an pauschaler Verhöhnung, dumpfen Parolen, vorgeführten Sündenböcken aus dem Mund einer Minderheit der Anständigen kommt.


Wahrheit kann wehtun

Die „Superanständigen“ können nicht leugnen, vergessen machen oder als undramatisch darstellen, was täglich in Fernsehsendungen an Folgen eines missbrauchten Islam, aber im Namen des Islam an Verbrechen der IS von Repräsentanten eines „Islamischen Kalifats“ zu sehen ist. Die „Superanständigen“ können auch nicht unterdrücken, was sich in Schwerpunkten von Wohngebieten in Gemeinden abspielt, in denen der Islam die Werte des Zusammenlebens von Menschen bestimmt, die integrationsunwillig sind. Man habe es hier mit „einer schleichenden Landnahme zu tun“. Muslime trügen die Religion so weit in den Alltag hinein, dass eine Parallelgesellschaft entstehe, sagt der SPD-Bürgermeister von Berlin Neukölln, Heinz Buschkowsky.
Es sind diese Fakten, die auch da Ängste erzeugen, wo es die Herrschaft von IS-Tyrannen oder integrationsunwilligen Islamisten noch nicht gibt. In Wohnvierteln, wo es die Zustände noch nicht gibt, für die Neukölln oder Duisburg-Hochfeld ein Beispiel sind, gibt es Angst vor diesen möglichen Zuständen auch in ihrem Viertel. Diese Ängste, gepaart mit erlebten oder erkannten politischen Fehltritten, Verstößen gegen die Verfassung, politischer Selbstbedienung, das ist der Nährboden für einen Widerstand, den die „Super-anständigen“ nun verhöhnen, mit dem sie das Unkraut abdecken wollen, das sie selber über Jahre hinweg gesät haben.


Wo bleiben die „Superanständigen“, wenn es um den Schutz von Verfassungsrechten geht

Auch am Beispiel einer menschenunwürdigen, die körperliche Unversehrtheit von Hunderttausenden mit Füßen tretenden Politik ist zu beweisen, warum es den Geist von Pegida gibt. Dass es bisher in der Region rund um den kommenden Fluglärm in Berlin und Brandenburg, oder in den Fluglärmregionen rund um Köln und Düsseldorf noch keine Bewegung zum Schutz von Verfassungsrechten gibt, ist ebenso unerklärlich wie der plötzlich Ausbruch der Pegida-Bewegung, wie er insbesondere in Dresden praktiziert wird. Neben Erlebnissen, Erkenntnissen oder Praktiken, wie sie von allen Anständigen erkannt sind, werden die Erkenntnisse von Bürgern in den Einflugschneisen des geplanten BER oder des Flughafens Tegel noch von direkten Verstößen gegen Grundrechte geprägt, die von den „Superanständigen“ und den Gutmenschen bewusst betrieben werden. Hier gibt es schon reale Ängste und Ahnungen dazu, was kommt, wenn nach politischem Willen jede Minute Flugzeuge gesundheitsgefährdenden Lärm für die nächsten 75 Jahre jede Lebensqualität von mehr als 200 000 Menschen zerstört.


Bis heute kein Pegida als Antwort auf Verfassungsfeinde

Bis heute haben die verantwortlichen Politiker in SPD, CDU, Linke und Grüne den Dialog mit den Betroffenen verweigert, nach dem sie aber rufen, wenn sie Angst vor einer Bewegung bekommen, von der sie bisher verschont wurden. Man muss sie namhaft machen, wenn es darum geht, sie an den Pranger zu stellen. Es sind und waren: Wowereit (SPD); Diepgen, Henkel, Schönbohm, Schierack (CDU); Stolpe (SPD), Platzeck (SPD), Woidke (SPD), Görke (Linke), diverse Bundesverkehrsminister (SPD und CDU), Künast, Vogel (Grüne). Sie, wie ihre Hilfstruppen in Parteien und Parlamenten, haben sich 15 Jahre lang geweigert, den Betroffenen ihrer Flughafenpolitik die Wahrheit zu sagen, mit ihnen zu kommunizieren.
Wer darum Politiker als Verfassungsfeinde bezeichnet, als "Volksverräter" klassifiziert, sie nicht mehr wählt, ist doch kein rechtsradikaler Wirrkopf oder ein tumber Nazi. Wer sich beklagt über eine jahrelange Berichterstattung, die Propaganda und Lügen aus der PR-Küche von Politik und Flughafengesellschaft (FBB) als Hofberichterstattung und einseitig einordnet, ist doch kein Feind von Presse und Pressefreiheit. Wer von Betroffenen politischer Fehlleistungen, Lügereien, Arroganz und Rücksichtslosigkeit nun „Kampfbegriffe“ nutzt, um gehört zu werden, ist doch kein Antidemokrat oder ein Feind der Verfassung. Die Demokratie, die Meinungsfreiheit, halten Wahrheiten, wenn sie noch so hart ausgesprochen werden, eher aus als Politiker, die sich mit dem Etikett „ Super-Anstand“ in Wahrheit eine Untergrabung des Rechtssystems und der Demokratie leisten. Sie sind nun durch die „Wehrhaftigkeit“ von wütenden und enttäuschten Bürgern in Panik geraten. Aus dieser Panik, die Pegida ausgelöst hat, können die Bürgerinitiativen gegen Standort und BER-Fluglärm lernen. Was die Politiker, auch in Berlin und Brandenburg, wirklich verstehen, sind Demonstrationen mit klaren Zielen, an richtigen Orten, gegen ihre Politik und gegen ihre Arroganz und Ignoranz. Was in Leipzig der Marktplatz ist, sind in der Flughafenregion die öffentlich zugänglich geschützten Flughäfen Tegel und Schönefeld. Die Betroffenen dürften sicher sein, die Politik zur Vernunft zwingen zu können, wenn sie auch 15 000 oder mehr „Anständige“ Samstag für Samstag als Demonstranten zu und in die Flughäfen bekommen. Solange es diesen „Spirit“ nicht gibt, werden die „Superanständigen“, auch als Verfassungsfeinde, ihr Unwesen weiter treiben. Solange aber brav Symptome und nicht die Ursache Denken und Handeln in Bürgerinitiativen bestimmen, so lange wird es aus Anlass des brutalen Versuchs, in Schönefeld einen BER zu betreiben, hier zur Freude der „Superanständigen“ auch 2015 keine „Pegida“ geben.


Eine Frage

Fehlt den Parteien auch in Berlin und Brandenburg ein „Franziskus“? Ausgerechnet zum Fest des Friedens und der Erinnerung an die Geburt Jesu, geißelt er seine „direkten Zuarbeiter“ in der römischen Kurie, dem Machtstreben verfallen zu sein, der Geldgier zu frönen, an Krankheiten wie Exhibitionismus, Karrieremacherei, Arroganz, Hartherzigkeit und Geschwätzigkeit zu leiden. Da fordert er dann auch, „sich von Neid und Lüsternheit zu befreien, von Hass und negativen Gefühlen“, weil sie den inneren Frieden auffressen und Menschen zu zerstörerischen Personen verwandeln. Diejenigen, die sich anderen überlegen fühlen und ihnen nicht dienen, litten an der „Pathologie der Macht“. In ihrem Karrierestreben, ihren Intrigenspielen, hätten sie sich mit „geistlichem Alzheimer“ infiziert. Es brauche Umkehr, Buße und Selbstkritik, so der Papst weiter.
Nun, es gibt auch für Berlin und Brandenburg, für die Betroffenen einer Politik des Versagens, keine Hoffnung auf einen Politiker, der auch nur im Miniformat dem Papst Franziskus das Wasser reichen könnte. Aber, alles was der Papst an die eigene Adresse gesagt hat, hat er im universellen Verständnis der katholischen Kirchenlehre auch den Politikern ins Stammbuch geschrieben, deren Verhalten sich von einer Kurie nicht unterscheidet, wie sie Franziskus analysiert hat.
Hoffnungen für 2015 sind erlaubt. Ob daraus ein Neuanfang auch für den BER wächst, ist dann geboten, wenn es eine Pegida auch in Berlin und Brandenburg gäbe.

Ferdi Breidbach
für NA - Neue Aktion

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19. Dezember 2014 KomMehdornzumLetzten171214


Es kam wie es kommen musste
Das Ende des Hartmut M.



Wer die Abgesänge auf Mehdorns unrühmlichen kommenden Abgang auf Raten (bis Juni 2015) als Geschäftsführer der Flughafengesellschaft (FBB) liest, kommt zu dem Schluss, dass nirgendwo so viel gelogen wird wie an den Gräbern, in die abgehalfterte Manager geworfen werden.

Es ist Chronistenpflicht, dieses Ende zum Anlass für Würdigung von Tatsachen und Wahrheiten zu nehmen. Nicht nur das, das Wirken von Mehdorn wird nun auch verklärt, verbrämt und mit verlogenen Abschiedsgesängen garniert. Eigentlich, so die Melodie, brauchte er doch gar nicht hinzuschmeißen. In der Aufsichtsratssitzung (21.12.14) hat er doch geliefert, was verlangt wurde.
Es kam ein „Terminband“ zur BER-Inbetriebnahme und ein „überzeugendes Konzept“ zur Lösung aller Probleme, die das BER-Desaster bisher bestimmten. Natürlich dient solch ein Abgesang auch dazu, um die Wahrheit und das eigene Versagen bei der Auswahl von Mehdorn und seiner permanenten Weigerung der Kontrolle durch die Aufsichtsräte hinter seinem Abgang verstecken zu können. Deshalb nun das vergiftete Lob über sein Wirken.

Wer schon kritisch und warnend zu seiner Berufung auf das jeweils unrühmliche Ende seiner vorherigen „Jobs“ hinwies, fand kein Gehör oder wurde als „Nestbeschmutzer“ abgetan. Seine bekannte Sprunghaftigkeit, sein Umgang mit Mitarbeitern, seine unzureichenden sachlichen und menschlichen Qualitäten wurden durch Lobgesänge der Platzecks (SPD) und Wowereits (SPD) oder mit Hilfe von Hofberichterstattung weggejubelt. Dabei war von Anbeginn jedem, der zu sachlichem Urteil fähig ist, klar, wohin es mit Mehdorn führen sollte. Zumindest NA hat fortlaufend die Entwicklung zum Ende drölfzigmal kommentiert und begründet.

Wer bereit war zu lesen, was NA auch zu Mehdorn öffentlich machte, war weder vom Ende überrascht noch von den Gründen, die Mehdorn zur Niederlegung seiner vertraglichen Verpflichtungen anführte. Richtig ist, dass Mehdorn sich treu geblieben ist - vom ersten bis zum letzten Tag seiner unrühmlichen Tätigkeit für die Flughafengesellschaft (FBB). Die Kernprobleme aus den Folgen der falschen Standortentscheidung hatte er wohl gesehen, den Standort, die Ursache des Desasters, aber nie in Frage gestellt. Auch darum ist er gescheitert.
Seine Versuche, aus den Planungsfehlentscheidungen den BER in Betrieb zu nehmen, waren nur Versuche, das Grundübel wegzuschummeln. Mit dieser Schummelei konnte er einen Aufsichtsrat nicht überzeugen. Dieser war nie bereit war anzuerkennen, dass er letztlich jeden Manager verheizt, den er auf Problemlösungen festlegt, die in Wahrheit das Grundübel nicht beseitigen. Wer diesen BER in Betrieb nehmen will, ihn betriebsreif bastelt, der muss, wenn er Qualität besitzt, sofort mit der Neuplanung beginnen. Der größte Fehler von Mehdorn war darum, dass er „basteln“ wollte und nicht den Mut besaß, die Wahrheit anzumahnen. Seine kreativen Versuche, den BER durch Aufgabe des Konzeptes „Single Airport“ zukunftsreif zum Fliegen zu bringen, lassen es erahnen: Er wusste, dass der Standort keine Zukunft hergab.

Der BER ist nur eine Übergangslösung ohne Zukunft! Auch Mehdorns Versuche, ihn auf notwendige Kapazitäten für die nächsten 75 Jahre auszubauen, landen in der Absiedlung von Blankenfelde/Mahlow, Bohnsdorf und Teilen von Eichwalde und Schulzendorf und außerdem in einem Milliardengrab. Wir hätten allerdings zu seinem Abgang nun den Mut erwartet, sich zu dieser Wahrheit zu bekennen. Dann wäre er zwar als gescheitert abgefeiert worden, für die Fachwelt aber ein „Großer“ geworden.

Gemessen an seinen eigenen Ankündigungen, seinem aufgelegten „Sprintprogramm“ zur Beseitigung von Chaos und Desaster hat er auch bei seinem letzten Job nun etwas hinterlassen, das in Erinnerung bleiben wird: Unvollendetes! Er ist gescheitert, und das war absehbar. Es bleibt aber auch, dass er vieles, vor allem die Folgen aus dem falschen Standort, richtig verstanden hat. Nur, das half ihm nichts, weil er mit unfähigen Aufsichtsratsmitgliedern „Kontrolleure“ hatte, die bis heute nicht verstehen wollen, was sie anrichten.

Es bleibt auch, dass Mehdorn genauso wie die politischen Vertreter - seine Kontrolleure aus SPD, CDU, Linke und Grüne - die betroffenen Menschen eines Flugbetriebs als Menschen ohne Rechte klassifizieren. Anders kann man die Praxis, nach der selbst gesundheitsgefährdender Fluglärm im Interesse wirtschaftlichen Erfolgs des BER als zumutbar hingenommen wird, nicht werten. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und das Menschenrecht auf Nachtruhe wurde gnadenlos, auch von Mehdorn, zur Disposition gestellt. Darum gehörte Mehdorn zum „Club der Verfassungsfeinde“, der im Fall BER durch die Gesellschafter gepflegt wird. Diese haben ihr Mitglied mit ca. 750 000 Euro/Jahr fürstlich bezahlt - bis zum Ende seiner Anwesenheit.


Die ganze Wahrheit über Mehdorns Wirken

In Erfüllung der Chronistenpflicht, in Erinnerung an Wahrheiten, die den Weg bis zum Ende des einst hochgejubelten „Supermanagers“ kennzeichnen, führt NA folgende Kommentare an, die sein „Sein“ und „Wirken“ aufzeichneten. Sie waren so gut wie nie Anlass für eine kritische, aber der Wahrheit und Information dienenden Berichterstattung. Wer an Fakten Interesse hat, hat die Chance zu einem wahrhaftigen Bild über Mehdorn in unseren Kommentaren. Mehdorn und die Fakten seines Wirkens können aber nur im Zusammenhang mit dem Versagen seines Aufsichtsrates, der diesen als letzte Waffe verstand, beurteilt werden.
Darum bringt NA hier die Kommentare in Erinnerung, die diesen Zusammenhang dokumentieren, eingeführt mit Zitaten. Hinter jedem Zitat aus den Kommentaren stehen unglaubliche Geschichten und Fakten, die beweisen, dass diese Heuchler, Lügner und Versager nur eine Disziplin ausreichend beherrschten: Bürger und Medien mit Lügengeschichten an der Nase herumzuführen, die im Bestand eine Halbwertzeit von nur Wochen hatten.


12. März 2013:
„Mehdorn als Aufräumer“….
Zitat:

….Zur Not frisst der Teufel Fliegen, das war die Perspektive, als sich Platzeck (SPD) und die anderen Versager im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft (FBB) entschlossen, den erst vor Jahresfrist unrühmlich als Vorstand von „Air Berlin“ ausgeschiedenen H. Mehdorn zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der FBB zu berufen. Immerhin konnte bekannt sein, wie Mehdorn managt und dass er auch etwas von Flughafen und Flugbetrieb versteht. Dass Mehdorn gleich am ersten Arbeitstag (11.03.2012) sein Wissen nicht verbarg und gleich seine Methoden zum Besten gab, war sicher nicht nur für Platzeck eine Überraschung. Getreu dem Motto "Nach mir gibt es für den Aufsichtsratsvorsitzenden nur den Abgrund" tat er gleich kund, wo er ansetzt und wo er eine fachlich begründbare Position durchsetzen will. Da bekam Platzeck dann öffentlich zu hören, was Mehdorn unter einer Lösung zum Problem „BER zu klein“ und BER „Nachtflugregelung“ versteht ….“Diesen dümmlichen Versuch, Mehdorn als Trottel hinzustellen - aus Sicht von Platzeck als seinen Lehrling - wird Mehdorn ihm nie vergessen“…..


16. März 2013 (KomTegelNeuh160313)
„Mehdorns öffentliches Bekenntnis zum unrealistischen Single Airport“
Zitat:
„Hält nun endlich „Neues Denken“ Einzug bei den Verantwortlichen? Es ist erstaunlich, welche Resonanz der neue Flughafenchef erreicht hat, als er laut über ein Offenhalten von Tegel nachdachte. Ein vielstimmiger Chor aus Parteien und Wirtschaft ist voll des Lobes über Mehdorn. Er habe wohl erkannt, dass der BER am Standort Schönefeld eine Wachstumsbremse sei: zu klein, um die Wunschträume und Forderungen nacheinem Flughafen zu erfüllen, der auch in seinen Dimensionen mit den Flughäfen anderer Hauptstädte wettbewerbsfähig ist“…...


25. März 2013 (KomMehdRombergTegel25.0313) Heizer Mehdorn und Lobbyist Romberg - Gemeinsames Ziel: Tegel offen halten“
Zitat:
….“Aus Anlass des Jungfernfluges der Air Berlin nach Chicago (23.03.2013) haben Flughafenchef Mehdorn und sein früherer Kollege (in Funktion eines Vorstandes der Flughafengesellschaft) H. H. Romberg, dem abfliegenden Regierenden Bürgermeister Wowereit (SPD) eine Botschaft nachgerufen: Wowereit, schauen Sie sich die Entscheidung,Tegel mit Inbetriebnahme vom BER dicht zu machen, noch einmal an. Dieser Nachruf ist die neue Variante des Drucks, den Mehdorn mit Dienstantritt so formulierte:
"Muss man Tegel wirklich schließen, oder kann man nicht die Last ein bisschen gleich auf die Stadt verteilen?" Mit weiterem Druck, der gegenüber seinem Aufsichtsrat mehr als unüblich und zudem auch unangemessen ist, kann gerechnet werden. Dieser Druck ist Mehdorns Stärke und Mentalität geschuldet. Er weiß doch, dass nach ihm für Platzeck und Wowereit (beide SPD) nur den Abgrund gibt. Mehdorn ist „un(ver)kündbar“ - gleichgültig, was er sagt und tut!“….


13. April 2013 (KomARSprint130413) FBB-Aufsichtsrat: vom Elefanten zur Mücke oder Außer Spesen nichts gewesen - nur Verschleierung von Problemen und Widersprüchen“.
Zitat:
…“. Dass Mehdorn mit der angezettelten Diskussion in Wahrheit die Axt an das Single-Airport-Konzept angelegt hat, haben Platzeck und sein Aufsichtsrat noch nicht begriffen. Mehdorn weiß, dass am BER-Standort Schönefeld die vom Aufsichtsrat verschuldeten Kapazitätsprobleme (zu klein und zu teuer) ebenso wenig zu lösen sind, wie auch das gewollte Zukunftswachstum nicht realisiert werden kann. Darum muss eben ein zweiter Standort her“….
... Zur Wahrung seines Gesichtes spielt Platzeck jetzt mit. In bekannter Manier seiner Problemlösungstaktik gilt: ein bisschen „Ja“, ein bisschen „Nein“, ein bisschen „Vielleicht“. Dass Mehdorn mit der angezettelten Diskussion in Wahrheit die Axt an das Single-Airport-Konzept angelegt hat, haben Platzeck und sein Aufsichtsrat noch nicht begriffen.. Mehdorn zu unterstellen, er wolle die Offenhaltung von Tegel“…


3. April 2013 (KomPack030413) „Wird Mehdorns „Sprint“ ein Amoklauf oder Pack schlägt sich - Pack verträgt sich?“

Zitat:
…..“Denn, die Katastrophe der Fehlplanung ist zum einen - grundsätzlich - der falsche Standort, zum anderen aber auch die fehlende Planung der Funktionen, die Voraussetzung sind, um den reibungslosen Flughafenbetrieb für bis zu 40 Mio. Passagiere/Jahr sicherzustellen. Zu diesem gravierenden Punkt gibt es auch bei Mehdorn Fehlanzeige. Darum wird am Ende seines Wirkens auch kein erstrebter Zieleinlauf erfolgen, es wird-aufgrund unumkehrbarer Tatsachen absehbar-heißen: „Der unvollendete BER“. Es gibt kein bekanntes Beispiel in der neueren Wirtschaftsgeschichte in Deutschland, das belegt, wie ein Vorstand einen Aufsichtsrat vorführt und ihn zum Gespött der Fachwelt macht. Es kam, wie es kommen musste: Durch eigenes Versagen ausgelöst hat sich der FBB-Aufsichtsrat zum Deppen für Mehdorns „Sprinterei“ gemacht“….


Wer die Reaktionen des Berliner Senates oder auch der brandenburgischen Landesregierung auf das „Sprint-Programm“ des FBB-Chefs Mehdorn zur Sicherstellung der baldigen Inbetriebnahme des Pleiteflughafens BER liest, dem verschlägt es den Atem. Mehdorn will jetzt ausgerechnet die Architekten des BER-Terminals -Gerkan & Marg, sowie deren Planer von „pg bbi“-als Problemlöser in das Projekt zurückholen. Bekanntlich wurden diese im Juli 2012 mit Schimpf und Schande vom BER verjagt. Nach allen Erkenntnissen des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft (FBB) undden in Stein gemeißelten Aussagen der Vorsitzenden des Aufsichtsrates Wowereit (SPD) und Platzeck (SPD) waren es diese Architekten und Planer, die durch schwerste Fehler die Nicht-Fertigstellung und die Nicht-Inbetriebnahme des BER verschuldet haben“...


28. Juni 2013 (KomMehdIrrsinn280613)
Mehdorn, Zampano oder Luftikus - die Wahrheit über Zustand und Aussichten zum BER und die Verantwortungslosigkeit der Parteien“

Zitat:
„Täglich beschäftigt der große Zampano Mehdorn („Die Zeit“: Luftikus) in seiner Funktion als BER-„Lebensretter“ die Öffentlichkeit mit immer neuen Botschaften einer möglichen Rettung des BER. Dabei verkündet er schöne Aussichten auf eine Teilinbetriebnahme des BER, einen Sprint für eine Voll-Inbetriebnahme nun in 2015, eine Offenhaltung des Flughafens Tegel (TXL) - nach Zeitungsberichten seinen Ausbau zum „Premiumflughafen“ jetzt so zu tun, als gäbe es diese Planung nicht, als hätten böse Journalisten einer angesehenen Wochenzeitung (Die Zeit), Strategiepapiere erfunden, ist so unglaubwürdig wie alles, was von Mehdorn, Wowereit oder Platzeck zum BER abgelassen wird. Dazu kommen dann noch die nächsten Klagen vor Verwaltungsgerichten - mit Zustimmung von SPD, CDU und Linke - zur Verhinderung eines rechtlich entschiedenen Lärmschutzes. Natürlich, so Mehdorns Diktum, gibt es einen Umzug von Tegel und Schönefeld zum BER nicht in einem Tag, sondern nur in drei Tagen - wann auch immer. Geld spielt keine Rolle, Wowereit und Platzeck werden es beschaffen. Sie verfügen über den Steuerzahler.

FBB finanziell am Abgrund
In seiner Interpretation des Geschäftsberichtes der FBB zeichnet Zampano/Luftikus Mehdorn ein „sonniges Bild“ für seine Gesellschaft, in der Schulden und Verpflichtungen das Eigenkapital aufgefressen haben. Wie diese am Abgrund stehende Gesellschaft in den nächsten 30 Monaten die „Stillstandskosten“ von monatlich wenigstens 35 Mio. Euro finanzieren und 700 Mio. Euro für die Schallschutzkosten aufbringen soll, Schadensersatzkosten in Größenordnungen von mehreren Hundert Millionen erwirtschaften will und zusätzlich für den Betrieb von drei Betriebsstätten (TXL, SFX, BER-Pier) die Betriebs- und für den Betrieb nun auch noch die erforderlichen Investitionskosten in unkalkulierbarer Größenordnung beschafft, das verschweigen der Zampano und seine Aufsichtsräte. Es wird verschwiegen, dass zur Bewältigung dieser Finanzierungsrisiken, der Abwendung des FBB-Bankrotts, Kredite, eine Aufstockung des Eigenkapitals in Milliardenhöhe erforderlich sind, die auch noch der EU-Genehmigung bedürfen. Da passt es dann, dass die unabweisbare Unwirtschaftlichkeit der FBB/BER die jährliche zig-millionenschwere Subvention zur Abwendung des Konkurses zur Regel werden lässt“….


27. Juni 2013 (KomMehdornKlagt270613)
Ist Mehdorn ein Faschist? - Oder nur durchgeknallt?“

Zitat
…“ Mit dieser Arroganz - der Missachtung der Gesundheit von Hunderttausenden und der durch Fluglärm bis zur Enteignung entwerteten Immobilien von Zehntausenden - befindet sich Mehdorn aber im Club. Darum darf er ihnen um die Ohren hauen, wie dämlich sie waren, als sie die Schutzrechte in den Planfeststellungsbeschluss geschrieben haben und dann mit Klagen gegen sich selbst vor Gericht gescheitert sind. Nicht nur Mehdorn weiß, dass Platzeck, Wowereit und die Abgeordneten in Berlin und Brandenburg, die seit Jahren versuchen, den BER „ans Netz“ zu bekommen, heimlich aber unheimlich hoffen, dass Mehdorn Erfolg haben wird. Dann haben auch sie ihr Ziel erreicht: Lärmschutz nicht zum Schutze der Gesundheit, sondern bewusst Menschen krank machen, um die Kasse zu schonen. Das Mittel: Recht muss solange gebogen werden, Gerichte solange genötigt werden, bis Entscheidungen unsere verfassungswidrige Politik verrechtlichen! Derweil kämpfen die „Etablierten“ als Ablenkungsmanöver gegen Rechts, weil dieser Kampf vertuscht, dass es permanenten Verfassungsbruch aus der Mitte politischer Machtzentren gibt. So lange, so die Taktik, wie die Medien fleißig gegen Rechtsradikalismus berichten, so lange merkt niemand, was wir von der körperlichen Unversehrtheit, dem Recht an privatem Eigentum und von Lebensängsten halten. Darum ist es wunderschön, glauben zu machen, dass zehn - oder fünfzehntausend Rechtsradikale die Republik gefährden und die Verfassung aushebeln“.


25. Juni 2013 (KomMehdorn/Spiegel250613) Mehdorn ist endlich in seiner Lieblingsrolle angekommen!“

Zitat
…“
Jetzt, in einem Interview des Magazins „Spiegel“ (26.06.13) und auch noch nachgelegt in einem Frühstücksvortrag vor der IHK Berlin am gleichen Tage, hat Mehdorn allen seinen seit 107 Tagen vorangegangenen -auch kryptischen -Schwätzereien die Krone aufgesetzt. Wohl der Eitelkeit erlegen, die Ehre eines Spiegel - Interviews bekommen zu haben und den Granden der Berliner Wirtschaft das Frühstück zu garnieren, hat er so richtig ausgepackt und sich komprimiert aus dem Hirn geredet, was ihn so umtreibt in seinem Pensionärsjob als Flughafenchef einer Gesellschaft, die - in Verantwortung von Wowereit (SPD), Platzeck (SPD) und ihren berufenen Kontrolleuren in den Parlamenten -auch betriebswirtschaftlich ruiniert ist.
Jetzt sieht Mehdorn darum die Chance eigener Überhöhung, wenn er alles niedermacht, was vor seiner Zeit das Pleite - Projekt BER ausgemacht hatte. Diese Masche ist unter Managern nicht unüblich und auch für Politiker kein Neuland. Das Publikum wird immer wieder nach Wechseln von Verantwortung von den Nachfolgern mit Botschaften beglückt, die die Blödheiten, Unfähigkeiten und Verantwortungslosigkeiten von Vorgängern „entlarven“. Damit wird dem Publikum -den Medien und allen Beobachtern gleichzeitig - klargemacht, wie blöde es selber war, dass es die Vorgängerblödheiten nicht gemerkt, ja sogar auch noch gefeiert hat“…..


6. Juni 2013 (KomMehdnSau060613) Wieder neue „Säue“, die Mehdorn durchs Dorf treibt““ - Diesmal soll es die 3. Start -und Landebahn sein

Zitat
…“Im Gegensatz zu einem Aufsichtsrat, der selbst unfähig ist, einen Vorstandsvorsitzenden zu disziplinieren und ihm klarzumachen, wie ungehörig sein Mobbing gegen einen anderen Vorstand ist, wie dreist er außerdem diesen Aufsichtsrat selber vorführt, hat es die Öffentlichkeit schon lange gemerkt: Mehdorn ist nur gut und glücklich, wenn er in immer kürzeren Abständen eine neue BER - Sau durchs Dorf treiben kann. Wer liest, was er vor dem Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses (05.06.13) zum Besten gegeben hat, der kann nur fordern: Entweder fliegt Mehdorn oder der auch in seinem Amt total überforderte Vorsitzende des Flughafen - Aufsichtsrates (FBB) Platzeck (SPD). Beide sind verantwortlich für die Verrücktheiten, die Mehdorn seit seinem Amtsantritt abgelassen hat. Der Eine, weil er wohl triebhaft anecken will, der Andere, der ihn geholt hat und nun selber vorgeführt wird. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: die 3. Start -und Landebahn muss her“….


18. Juli 2013 (KomMehdornsNordp180713) „
Die ganze Wahrheit zu Mehdorns Spinnereien einer vorzeitigen – gescheiterten –Teilinbetriebnahme“
me“Zitat:
Wochenlang wurde unkritisch über Mehdorns „Frühstücksidee“ einer Teilinbetriebnahme des BER durch Nutzung des - zur Vertuschung von Planungsfehlern – an das Hauptterminal angehängten ca.350 m langen und nur 18,75 m breiten Nordpiers in allen Medien berichtet. Dass diese fixe Spinnerei schon aus technischen Gründen, nämlich die der Dimensionierung des Piers und seiner gedachten Funktion, nicht ohne Neuinvestitionen und den Einsatz von weiteren zig Mio. Eurogehen kann, konnte jeder interessierte Laie erkennen.
Erkennen konnte man auch, dass es wohl keine Fluggesellschaft gab, die sich ohne dicke Subvention, sprich Sonderkonditionen bei Start-und Landegebühren, auf Mehdorns fixe Idee einlassen würde. ……… wenn später alles, was für die Abfertigung von Gepäck, Passagieren und Sicherheitskontrollen im Zusammenhang mit der Vollinbetriebnahme wieder abgerissen werden musste?
Das hat Mehdorn wohl auch nicht bedacht. Bewiesen hat er aber mit seiner fixen Idee, dass er von Funktionsabläufen auf einem Flughafen nicht viel versteht. Der Nordpier als Trainingscamp. Im Sinne von Mehdorns Aktionismusdrang musste am BER schon ab Herbst 2013 etwas passieren. Die Welt sollte sehen und erleben, dass jetzt am BER der Flugbetrieb dank Zampano Mehdorn losgeht“….


5. Juli 2013 (DasLetzte050713) „Das vorläufig Letzte von und über den Zampano Mehdorn und seine hilfslosen Aufsichtsräte - CARGO - in neuer Halle“
Zitat:
Mit klingendem Spiel und Fahnen, sowie „Häppchen“ für Platzeck (SPD) und eine Vielzahl von BER-Liebedienern als geladene Kulisse ließ Mehdorn feiern. Das neue Frachtzentrum (CARGO Umschlag) sollte das erste sichtbare Zeichen des Sprints zur Inbetriebnahme des BER sein. Vorab -so der Propaganda -Sachstandsbericht für Juni 2013 -waren schon Bauzäune um den BER und andere Verschönerungsmaßnahmen fällig. Das Frachtzentrum vom SXF zum BER als ersten Erfolg gehört zu Mehdorns Konzept der kleckerweisen Inbetriebnahme des BER. Was Mehdorn seinen Gästen und der Öffentlichkeit natürlich vorenthielt, ist die totale Bedeutungslosigkeit dieses Frachtzentrums - des CARGO – Geschäfts für SXF heute und für den BER nach dessen Inbetriebnahme. Dieser, so Chefpropagandist Mehdorn, „elementare Baustein für die Gesamt-Inbetriebnahme“ ist in Wirklichkeit nur eine Fracht-Lachnummer. Vervollständigt wurde die Lächerlichkeit von „Platzeck (SPD) - Ahnungslos“…..


3. Juli 2013 (KomHanswurste030713 „
Für Mehdorn sind seine Aufsichtsräte nur Hanswurste - Oder: Mehdorn lässt die Puppen tanzen“
Zitat:
Es wird sich, so die sichtbare Entwicklung, noch bitter rächen, dass sich der (Noch) - Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafengesellschaft (FBB) als BER - Retter den für seine Managermethoden, mit denen er bei Bahn und Air Berlin schon leidlich aufgefallenen ist, H. Mehdorn aufschwatzen ließ. Wie Platzeck an diesen „Schröder-Spezi“ gekommen ist, ist sicher eine eigene Geschichte. Es wird sich aber noch bitter rächen, dass der gesamte Aufsichtsrat den aufgeschwatzten Mehdorn als Nachfolger des mit Schimpf und Schande weggejagten Vorstandssprechers Schwarz widerstandslos mit einem Dreijahresvertrag bediente, dessen Kostenauch noch weit über zwei Mio. Euro liegen sollen.
Wie gehabt: auch Mehdorn wurde als weißer Ritter gefeiert“…..
Er sprintet, so sein Plan, von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen, von einer Besserwisserei zur nächsten. Dazu kommt dann auch noch die öffentliche Degradierung seines Technik - Vorstandes, des noch vor Jahresfrist allseits geliebten Amann. Diesen Herrn will er nicht neben sich haben, den hält er für einen Versager, weil er der BER-Baustelle eine von ihm erkannte „Schockstarre“ verpasst hat und sich an der Fehleridentifikation festhält. Alles macht und verkündet selbstverständlich Mehdorn - ohne Abstimmung mit seinem Aufsichtsrat, denn es handelte sich ja um Details, die dieses Gremium nichts angehen“…...


21. August 2013 (Kom MehdornEnde210813) „Mehdorn endgültig entzaubert - Die Nordpier-Nummer bringt es an den Tag
Zitat:
Die Berichterstattung zur tatsächlichen Dramatik der Sitzung des „BER -Sonderausschusses“ (Polit-Jargon „Pech-und Pleitenausschuss“) des Brandenburger Landtags hat aufgedeckt - in Medien beschönigend beschrieben - wie es um Mehdorn wirklich bestellt ist. Der Mann hat sich selbst entzaubert, darum muss er fliegen bevor je ein Flugzeug vom Nordpier fliegt. Von Sachwissen ungetrübt nach übereinstimmenden Aussagen von Teilnehmern der Sitzung (Landtagsabgeordneten) hat sich Mehdorn auch als Zampano endgültig entzaubert. Seine Ausführungen zum Fortgang der Behebung von Baumängeln, zu den Kosten und Finanzierungsfragen bewiesen, dass er von Ahnung und auch von Sachwissen auf keinen Fall erhellt ist. Er blieb auf Befragen jede konkrete Auskunft zum Ermittlungszustand der baulichen Anlagen und den Kosten seines Testmodells „Nordpier“ schuldig. Wortreich begründete er die Notwendigkeit, mit vielleicht bis zu 10 am Tage abzufertigenden Flugzeuge, also ca. 1000 Passagieren/Tag, 80% der Systeme zu testen und bei Mitarbeitern einzuüben, die im Vollbetrieb eines laufenden BER reibungslose Abläufe für 10 000 Passagiere/Spitzenstunde garantieren müssen“…..


28. September 2013 (KomARMacht280913) „Kasperltheater“ um den Dödel vom Dienst

Zitat
….“Was die Aufsichtsratsfiguren, deren Hauptdarsteller namens „Partybürgermeister“ (SPD), im Gefolge sein immer überschätzter und oft überforderter „Platzmeister“ (SPD), wegen intellektueller Überforderung nicht wussten, ist, dass im Kasperltheater - wie im wirklichen Leben - ein Zampano und ein Rambo auf einer Bühne nur für Schmierentheater geeignet sind. In Eigen- und Fremdlob erstickend ließen sich die Aufsichtsratsfiguren mit ihren gefundenen Rambo und Zampano feiern. Theaterkritiker wurden ignoriert oder erhielten erst gar keine Eintrittskarten. Jetzt haben die Aufsichtsratsfiguren gemerkt, was sie angerichtet haben - was sich auf der Bühne abspielt, aber nicht abspielen darf. Das hatte so nicht im Drehbuch gestanden. Wie jeder gute Kindergärtner, der seinen Kindern Theaterstücke zeigt, erging jetzt die Warnung an Zampano und Rambo: Vertragt euch endlich, sonst nimmt die Aufführung kein gutes Ende. Haltet durch - so der weinerliche Appell an Rambo und Zampano - weil wir euch Geldsäcke gegeben haben, für die ihr euer Stückchen weiter aufführen müsst. Schließlich kann ja das zahlende Publikum sonst auf die Idee kommen, uns die Schuld an eurer Kinderei in die Schuhe zu schieben. Nein, so geht das nicht…“


21. Februar 2014 (NordpierEnde210214) „Mehdorn hat sich totgesprintet“
Zitat:
. …….“Jetzt, nachdem sich die Fachwelt und Comedians über diese „Bonsai -Inbetriebnahme“ ausreichend lustig gemacht haben, erkennt er, dass ein sperriger und uneinsichtiger Aufsichtsrat seine Pier -Träumerei in den Winter verschieben wollte. Flugs kam ihm die Erkenntnis: Eine Betriebsaufnahme für einen Probetrieb von 3 oder 5 An- und Abflügen - abgefertigt im Pier - das geht im Winter nicht. Natürlich hat er für diese Erkenntnis keine Begründung, die auch vor den Augen der Fachwelt Gnade finden kann. Dieser weitere Absturz hat natürlich andere Gründe. Diese Wahrheit musste vertuscht werden: Die verschreckten Aufsichtsräte wollten vor Wahlkampfbeginn in Brandenburg aus Angst vor dem Wähler für Mehdorns fixe Ideen nicht mehr 7 oder 10 Mio. Euro genehmigen. Eigentlich kam Mehdorn dann die Angst von Woidke (SPD) vor dem Wähler gerade recht. Damit wollte er vertuschen, dass es nicht er, sondern die ihm gnädigen Aufsichtsräte waren, die die Inbetriebnahme versiebt hatten. Mit seiner „Sprinterei“ hat er es bis heute nicht fertiggebracht, die Umplanung des Piers genehmigungsfähig fertigzustellen“…...


12. Februar 2014 (KomSXF120214) „Mehdorns neuester Coup“
Zitat:
Dieser Tage fällt dem großen Vorstandsvorsitzenden ein, dass eine von ihm getroffene Personalentscheidung dummes Zeug war. Neues Opfer in dieser Kette ist eine Planungschefin, die Mehdorn vor Halbjahresfrist mit der Ankündigung ins Amt hievte, sie sei es, die den BER fertigbekommt. Nun, ein halbes Jahr später, wurde die Dame, wie ihre geschassten Vorgänger ruchlos und nun im Ruf beschädigt, in die Wüste geschickt. Ein inkompetenter Aufsichtsrat sowie die zur Kontrolle aufgerufenen Parlamentarier in Berlin und Brandenburg werden auch nach dieser Mehdornschen Personalentscheidung die Folgen nicht zur Kenntnis nehmen. Wer glaubt, dass noch irgendeine qualifizierte Fachkraft oder Manager für den BER, für Mehdorn, arbeiten will, der lebt im Wolkenkuckucksheim“….


9. März 2014 (KomMehdorngerecht090314) „Gerechtigkeit für Mehdorn - Eine Würdigung
Zitat:
….“ Mehdorn hat alle Erwartungen erfüllt, die NA analysiert hat. Es waren die Fehler am Anfang, die die gesamte Entwicklung Mehdornscher Managementleistungen bestimmten. Kein Interesse an der Vergangenheit. Sachliche Kritik und sachdienliche Hinweise zur Person Mehdorn und seinen bekannten Managerleistungen in anderen Funktionen wurden ignoriert und durch Jubelperser-Getue vertuscht und verschwiegen.
Hauptsache war, dass nach zig Absagen einer an Bord kam, der auch noch politisch opportun ist. NA hat dagegen offen geschrieben, was man von dem hochgelobten Messias halten kann und muss und was der Aufsichtsrat hätte wissen müssen. Mehdorn legte dann ganz im Sinne seiner Vita auch gleich los und zeigte, was er von dem Aufsichtsrat hielt, der ihm zu seinem gut dotierten Job im Ruhestand verholfen hatte: Es gibt kein bekanntes Beispiel in der neueren Wirtschaftsgeschichte in Deutschland das belegt, wie ein Vorstand einen Aufsichtsrat vorführt und ihn zum Gespött der Fachwelt macht.
Nach einem Jahr des Wirkens - besser ausgedrückt: seiner unübersichtlichen und widersprüchlichen Werkelei - und seinen Auseinandersetzungen mit einem inkompetenten Aufsichtsrat werden nun auch in den Medien Noten an den einst gefeierten neuen „weißen Ritter“ in Gestalt des Vorstandes der Flughafengesellschaft (FBB), Mehdorn, vergeben. Treffend:„der umstrittenste Manager Deutschlands (BamS09.03.14)“…..


1.März 2014 (KomKriseGespr010314) „
Der letzte Schuss“. Mehdorn hat laut Wowereit „unser Vertrauen“

Zitat:
„Jetzt ist es heraus! Am 28.02.14 hat der große Vertrauensspender Wowereit dem Flughafenchef Mehdorn das Vertrauen ausgesprochen. Begründung: ...“.Er ackert mit allen Kräften, damit dieses Projekt zum Erfolg geführt wird.".... „Wir sind uns einig, dass wir ein Ziel haben: den Flughafen so schnell wie möglich fertigzustellen. Da gibt es keinen Dissens“, sagte Wowereit. Ein tolles Ergebnis einer Krisensitzung! Weiter liest dann der verehrte Leser in Berichten diverser Medien über die Aussage des Gesellschaftervertreters von Brandenburg, Woidke (SPD):...“
Anders als der Bund und Berlin verzichtete er auf den Hinweis, Mehdorn genieße sein Vertrauen.“ Dann darf man auch noch lesen, worüber sich die Gesellschaftervertreter, Staatssekretär Bomba (CDU) für den Bund und seine Kumpane Wowereit und Woidke (beide SPD) mit dem „Ackermann“ Mehdorn sonst noch im Klartextunterhalten haben. Nur heraus gekommen ist aus dieser Unterhaltung nichts was auch nur im Ansatz nach Aufklärung der immer größer werdenden Probleme erwartet werden musste.
Nichts zum Inbetriebnahmetermin, nichts Fassbares zur finanziellen Situation der Flughafengesellschaft, nichts Konkretes über eine Lösung der Lärmschutzverpflichtungen, nichts Konkretes über die notwendige Sanierung der Nordbahn, nichts Konkretes über schuldhaftes Verhalten zur Aufgabe eines Probebetriebs am Nordpier….


3. April 2014 (KomMehdornJammer030414) „Mehdorns Horrorgeschichte zum Zustand des BER“

Zitat:
„Wer sich die Redereien des Flughafenchefs Mehdorn, Vorgeladener vor dem „Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr“ (02.04.2014) des Berliner Abgeordnetenhauses, über zwei Stunden anhören musste, erlebte ein Opfer der Behörden, Medien und sonstiger böser Geister. Die bösen Journalisten und solche, die ihnen glauben, haben Schuld am Zustand des BER. Nur sollten die Abgeordneten nicht so dumm sein und glauben, was da alles an Bösem in die Welt gesetzt wird. Dabei war der Sinn der Anhörung ein anderer als dämliche Belehrungen durch den Anzuhörenden.
Die Abgeordneten erhofften sich Auskünfte über den Stand zur Fertigstellung des BER, zur Frage, welche Expertise der BER noch braucht, zum Fluglärm und zur Frage eines Ausschlusses einer dritten Start-und Landebahn. Antworten Fehlanzeige………Zwangsläufig sollte Mehdorn dann Fragen beantworten, die ihm nicht passten. Die Abgeordneten erhofften sich, endlich konkrete Antworten zum laufenden Desaster am BER und seiner Inbetriebnahme zu bekommen. Dreist erklärte Mehdorn zum Einstieg seines Palavers und seiner Jammerei, dass er sie enttäuschen werde, weil er die Antworten, die die Abgeordneten erwarten, nicht geben werde.“


5. Juni 2014 (KomWowiMehdRäuberpistolen050614) „Mehdorn und Wowereit außer Kontrolle“
Zitat:
……“Wie viel sich die BER-Versager Wowereit (SPD) und sein Freunderl Mehdorn (Vors. GF FBB) weiterhin an Lügen und Täuschungen leisten können, demonstrierten sie unbeschadet im Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am 04.06.14…………Ohne Nach weis erklärte Mehdorn den Abgeordneten, dass Korrupti Großmann, den er selbst zum hochdotierten Technikchef gemacht hatte und nun geschasst hat, vor der Korruptions-Staatsanwaltschaft Neuruppin seine Schuld „halbwegs“ eingestanden hätte……….. Wowereit und Mehdorn zum zigten Male eine Hilfestellung zu geben, die es ihnen erlaubte, den Ausschuss und die Öffentlichkeit wiederum mit Schauermärchen zu bedienen.
Dass weder Mehdorn noch Wowereit, der Aufsichtsrat, die Gesellschafter oder die Abgeordneten, die die Regierungen „tragen“, ein Konzept haben, um auch unter den Folgen von Korrupti eine Inbetriebnahme des BER sicherzustellen, ist auch nach dieser Sitzung des Hauptausschusses“ ,nicht zu bestreiten“…….


5. August 2014 (Korruptionsexperte050814) „
Die Flughafengesellschaft (FBB) ist mit ihrem BER - Desaster eine Melkkuh 1.Klasse“
Zitat:
……“
Immer mehr Finanzierungsdetails erblicken nun das Licht der Öffentlichkeit. Zu den horrenden Summen für Gutachter und den Einsatz von teuersten „Beschleunigungsaufträgen“ an Architekten und Bauleister am BER gibt es zwei Schlussfolgerungen:
Erstens: Das Desaster am BER ist eine unerschöpflich Finanzierungsquelle für Gutachter, Abkassierer von Beschleunigungshonoraren, beauftragte Rechtsanwälte, Ingenieurs - Firmen und diverse Baufirmen.
Darum stellt sich zweitens die Frage,
ob es bei allen Beauftragten überhaupt ein Interesse gibt, diese Quelle durch zügige Erfüllung ihrer Vertragspflichten versiegen zu lassen………Flughafenchef Mehdorn ließ die Peinlichkeit veröffentlichen, dass europaweit kein Beratungsunternehmen mehr gefunden wurde, das zu einem dramatisch fürstlichen Honorar von 33 Mio. Euro die Generalplanung für die Fertigstellung von nur noch angekündigten 4% offener Bauleistung die Generalplanung übernehmen sollte“…….

19. September 2014( KomWahrheit190914)
BER: Die Wahrheit gegen Lügen, Vertuschung und Verschweigen“
Zitat:
…..“ Wenn Mehdorn nun glauben machen will und der Aufsichtsrat auf seine neue Volte hereinfällt, dass er mit Weiterbetrieb von SXF auch nur zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des BER die selbstgemachten Kapazitätsprobleme löst, dann ist er entweder ahnungslos oder ein Täuscher. Es bleibt dabei: Passagierabfertigungskapazität, Gepäckabfertigungskapazität und die Kapazität der Vorfelder beschränken sich auf die Abfertigung von 21 Mio. Passagiere/Jahr - mit der Peitsche auf etwas mehr. Keinesfalls wird mit diesen „Verschlimmbesserungen“ ein geplantes Service-Level gesichert, das nach internationalen Bestimmungen für moderne Flughäfen gefordert ist.
Unterirdisch ist die Annahme, dass mit den nun geplanten Maßnahmen 31 Mio. Passagiere/Jahr durch das Terminal, den Check-in und die Gepäckabfertigung, getrieben werden können. Reservekapazitäten für kommendes prognostiziertes Wachstum sind selbst für 5 Jahre nach Inbetriebnahme durch die neuen Verrücktheiten der Planung nicht gegeben. Alles wird so schlimm und noch schlimmer, als es heute in Tegel (TXL) ist.
Und dann noch Tegel: Es wird über das Jahr 2016 so oder so weiter genutzt. Es gibt keine Lösung, dies zu verhindern. Vor dem Hintergrund des Fluglärmschutzgesetzes, des „Schönefeld-Urteils“ des Bundesverwaltungsgerichtes (2006), gibt es Hürden für Mehdorns „Verschlimmbesserungen“, die dann nur durch Manipulation am bestehenden Recht überwunden werden können.
Fazit Das „Weiter so“, die Ignoranz von Fakten, hat nur ein Ziel: Neuplanung für einen anderen zukunftssicheren Standort mit geringster Belastung für die Flughafennachbarn darf es nicht geben. Wie mit der falschen Standortentscheidung gewollt, sollen Menschen durch Fluglärm für Generationen weiter krank gemacht werden. Wie mit der falschen Standortentscheidung gewollt, soll der Steuerzahler weitere Milliarden berappen und dafür auf wichtigste Projekte der Daseinsvorsorge verzichten.
Man darf darum die Flughafenpolitik von SPD, CDU, Linke und Grüne auch als verbrecherisch und verfassungsfeindlich bewerten. Die Frage ist: wie lange noch dürfen uns Verbrecher und Verfassungsfeinde regieren?.......


6. Oktober 2014 ( KomMarksMurks061014 ) Vom Sprint ins Nirwana - Mehdorn „Klappe, die nächste“ „Weiter so“ geht aber nicht mehr“
Zitat:
Wenn der FBB-Aufsichtsrat noch bei Trost ist, dann sind Mehdorns Stunden gezählt. Kein Aufsichtsrat kann sich gefallen lassen, was Mehdorn an Angriffen, Täuschungen und Personalverschleiß in der Führungsebene zumutet. Die großkotzigen Ankündigungen des „Hoppla, jetzt komme ich“ und seine „Sprinterei“ landen erkennbar im Nirwana. Mehdorn weiß dies. Darum wäre er nicht traurig, wenn die Aufsichtsräte aus seinem Versagen die Konsequenzen ziehen.

Mit Vertragserfüllung seiner Gage könnte er sich dann mit ca. 1,5 Mio. € in der Tasche auf seinen Weinberg nach Süd-Frankreich absetzen. Für diese Annahme seiner wahren Absichten spricht seine Zustimmung zu einem Brief seines neuen „Technikchefs“, das Siemens-Gewächs Jörg Marks. Marks hat 100 am BER-Projekt beteiligten Mitarbeitern dargelegt, dass auch unter Mehdorn - außer der Verbreitung von heißer Luft und „Kunkelei“ - nichts geschah, was einen Inbetriebnahmetermin sichern kann. Mit diesem Brief hat Mehdorn sein Versagen bestätigen lassen. Jetzt darf er im Sinne eines Abflugs nur noch hoffen, dass der Aufsichtsrat Konsequenzen zieht, damit er in seiner Lebensplanung ein neues Kapitel beschreiten kann……..
Niemand ist bei „Weiter so“ in der Lage zu belegen, ob dieser BER noch finanzierbar ist, woher das Geld kommen soll und was er den Steuerzahler erst kosten wird, wenn er wirklich in Betrieb geht.

Sicher wäre dann nur: Das Wachstum an Passagieren und Flugbewegungen erfordert eine dritte Start- und Landebahn. Das Ausmaß des Lärmteppichs erreicht dann Potsdam und den Berliner Süden. Diese Folgen werden vertuscht und ignoriert. Entgegen jeden Sachverstand und jede mögliche Problemlösung wollen die verantwortlichen Regierungen in Berlin und Brandenburg, die Abgeordneten in den Parlamenten dieser Länder, die Wahrheit verdrängen. Ein Großflughafen für die Region muss für einen anderen Standort neu geplant werden (
Siehe hier). Die Flughafengesellschaft (FBB) muss geordnet in die Insolvenz. Die verbleibende Masse ist das Angebot an private Investoren, die dann mit privatem Geld einen neuen Flughafen bauen müssen. Nur so geht’s redlich - im Sinne der Betroffenen und aller Steuerzahler“…...


7. November 2014 ( KomKlartext071114) Mehdorns Wahrheiten - Menschen finden in der BER-Zukunft nicht statt“
Zitat:

„Was Mehdorn nun als letzte seiner Weisheiten auf seiner Pressekonferenz am 06.11.2014 verkündet hat, zeigt die „Denke“, mit der er und alle Protagonisten, medialen Jubelperser und rücksichtslosen Vertreter von Wirtschaftsinteressen die BER-Zukunft sehen. Diese Zukunft entspringt frühkapitalistischem Denken und reaktionärem Verhalten ohne jede Achtung vor Grund- und Menschenrechten. Mit wie viel Brutalität dieses „Jahrhundertprojekt“ BER für die Öffentlichkeit propagandistisch und verlogen nieder- oder besser gesagt hochgeschrieben wird, zeigt die Analyse…….. Nach Mehdorn ist der Bau einer dritten Start- und Landebahn „unnötig“. Vertrauliche Pläne, die es zwar zum Bau gäbe, seien „uralte Papiere“. In der „aktuellen Planung“ findet der Bau einer dritten Piste nicht statt. Zwei Start- und Landebahnen reichten auch langfristig. Begründung: In London Heathrow werden auf zwei Start- und Landebahnen 95 Mio. Passagiere/Jahr abgefertigt. „Warum sollen wir das nicht können“ so seine rhetorische Frage…… Mehdorn steht für eine verachtenswerte Managergeneration, wie auch die verantwortlichen Politiker für eine verachtenswerte Politikergeneration stehen, denen Ethik, Moral und Achtung vor Menschen abhanden gekommen sind. Beide, Politiker ohne Ethik und Moral und Wirtschaftsführer ohne Verantwortung für jene Menschen, die „Wirtschaft“ ausmachen, wissen, dass sie treiben können, was sie treiben wollen, weil auch die Mechanismen der öffentlichen Kontrolle versagen. Denn, was sich die Mehdorns und Amsincks erlauben, erlauben sie sich nur, weil sie wissen: dafür kommen wir nicht an den Pranger. Was für eine Schande!
Es ist gleichgültig, wer nun auf Mehdorn folgen wird. Dieser Nachfolger kann zwar nicht bei Trost sein, diesen Job zu übernehmen, aber er wird in diesem BER-Sumpfloch viel (Steuer)Geld verdienen. Er wird kaum so wie Mehdorn für eine Nachrichtenlage sorgen, die praktisch wöchentlich Kommentare provoziert. Denn wer, wie Mehdorn, ohne notwendigen Realitätssinn permanent Absichten verkündet und sich dabei auch immer für den „Größten“ hält, so einer steht nicht vor der Türe eines Aufsichtsrates, dessen Qualität Versagen heißt. Die üblichen Jubelperser werden den „Neuen“ ( wer immer das wird) über alle Maßen loben. Die „Kunkelei“ wird weitergehen.

Redaktion
Neue Aktion (NA)

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10. Dezember 2014 KomNeuerBERAR101214



BER: Ein Aufsichtsrat als neue Fehlbesetzung und Fortsetzung verfassungsfeindlicher Handlungen


Der aufgefüllte Aufsichtsrat (12.12. 2014) steht nicht nur vor dem Problem, die Insolvenz der Flughafengesellschaft (FBB) beantragen zu lassen, Mehdorn zum Amtsgericht zu schicken oder wieder einmal gnädige Nickaffen in den Parlamenten zu finden, die weiterhin bereit sind, noch gutes Geld dem schlechten im Fass der FBB hinterherzuwerfen. Dabei ist für alle Zukunft klar, dass die FBB ein Dauerfall der Insolvenzgefahr bleibt, weil der Kapitaldienst für die Milliardenkredite heute und in Zukunft eine Größenordnung erreicht, die den Umsatz des Unternehmens (300 Mio. Euro) beansprucht. Im Klartext: die FBB ist ein permanenter Konkursfall.

Gravierender als der Konkursfall sind aber die Folgen für die Menschen
Der BER-Aufsichtsrat, seine Mitglieder, sind Zyniker und Verfassungsfeinde, die für alle Folgen des BER verantwortlich sind. Gemeinsam ist diesen Zynikern der geballte Wille, mit Fluglärm Menschen krank zu machen, Kinder krank zu machen und in ihrer Entwicklung zu benachteiligen, weil der Fluglärm auch noch die Lernfähigkeit herabstuft.
Der Skandal ist, dass sie wegen ausbleibenden Aufstands der Betroffenen, der Öffentlichkeit, der sich als anständig fühlenden Bürger, der Kirchen, die für den Schutz der Betroffenen als Gottes Ebenbild - der Kinder Gottes – da sein sollten und die milde Berichterstattung der dritten Gewalt (Medien) ihre Verfassungsfeindlichkeit ungeschoren praktizieren können. Ob Christdemokraten, SPDler, Grüne oder Linke - alle sind aus dem gleichen Holz, verachten Menschenrechte und verurteilen Menschen dazu, krank zu werden. Dabei können sie sich auch noch auf Gerichtsentscheidungen berufen, in denen Richter, die verfassungsfeindliches Handeln als zumutbar bezeichnen, weil sie das Recht, einen Flugbetrieb zu organisieren, über das Recht auf körperliche Unversehrtheit stellen. Diese Richter waren mit der Frage konfrontiert „Ist Gesundheitsgefährdung zumutbar“? Sie entschieden „Ja“! Damit stellen sie sich selbst in eine Vergangenheit, die sie verdrängen.
Zynismus und Verfassungsfeindlichkeit sind Produkt eines reaktionären Denkens und Handelns, das um die Menschenverachtung, den missachteten Schutz der körperlichen Unversehrtheit (Art.2/2 GG) weiß, ihn aber zum Schutze von wirtschaftlichen Interessen für zumutbar hält. Konkret: Menschen krank zu machen, den Schutz für Kinder aufzugeben, ist zumutbar, weil der Flugbetrieb als Mobilitätskomfort das höhere, schutzwürdigere Gut ist. Nur: Nirgendwo in der Verfassung gibt es ein Grundrecht auf Schutz des Flugbetriebes, für einen Flughafenstandort, von dem die Verstöße gegen die Verfassung organisiert werden.
Jetzt, wo nicht mehr zu vertuschen ist, welchen Schaden das BER-Desaster komplex anrichtet, wäre die letzte Stunde gekommen um zu fragen: Soll es so weitergehen mit der Verfassungsfeindlichkeit, mit der Inbetriebnahme eines Flughafens, der Menschen für Generationen krank macht, ihre Heimat und ihr Wohnumfeld zerstört und dessen wirtschaftlichen Misserfolg sie auch noch mit ihren Steuergeldern subventionieren müssen?


Wieder ohne Kompetenz

Mit der Benennung von Personen zur Auffüllung des Aufsichtsrates auf seine 15 Sitze soll eine bessere Qualität der Aufsicht und Kontrolle der Geschäftsführung gesichert werden. Diese Propagandabehauptung darf man als schlechten Witz bezeichnen. Auch dieser Aufsichtsrat, in dieser Zusammensetzung, hat kein Mitglied, das die Kernprobleme des Desasters BER beurteilen oder kontrollieren kann.


Worum geht es?

Der BER ist, beginnend mit der falschen Standortentscheidung, fortgesetzt mit Fehlplanungen und Versagen der Architekten, unfähigem Projektmanagement, der Unfähigkeit, die Funktionen eines Flughafens zu planen und zu begreifen, der Unfähigkeit, die Sicherheitstechnik sicher zu installieren und dabei noch ein Kostenmanagement zu betreiben, das die Einhaltung der geplanten Endkosten sichert, vor die Wand gefahren. Daran trägt das Kontrollgremium im Verein mit den Gesellschaftern und der „Oberkontrolle“ durch die Parlamente die unbestreitbare Schuld. Dies unabhängig davon, dass auch das aktuelle Management, die teuren Berater, an der Spitze der sich selbst so bezeichnende „Dödel“ Mehdorn, wegen Mangels an Sachkenntnis nicht in der Lage sind, die Probleme zu lösen, die bisher die Inbetriebnahme verhindert haben. Erste Aufgabe dieses Aufsichtsrates wäre es darum, Mehdorn und seine Berater zu entfernen, die mit der Lösung der Probleme überfordert sind.


Mitglieder mit Feld-, Wald- und Wiesen-Kenntnissen

Wer sich ansieht, was den Gesellschaftern - dem neuen RegBgm Müller (SPD), dem neuen Brandenburger MP Woidke (SPD) und dem ebenfalls unfähigen Staatssekretär Bomba (CSU) - zu Ergänzungsbesetzung eingefallen ist, der fasst sich an den Kopf. Auch in dieser Besetzung gibt es weder die fachlich notwendige Qualität noch die Erfahrung im Urteil zu den zu lösenden Problemen. Da gibt es nicht die Persönlichkeiten, die bereit wären, einen Neuanfang einzuleiten, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu fortgesetzten Fehlern der Zukunft zu machen. Es ist doch keine bösartige Unterstellung, sondern nur eine Feststellung, die weisungsgebundenen Staatssekretäre, Arbeitnehmervertreter oder einen unbedeutenden Geschäftsführer einer unbedeutenden Industrie- und Handelskammer (IHK Cottbus) und einen Hotelmanager als Laienspielschar zu titulieren. Die politischen Drückeberger in Brandenburg stellen sich dann auch vor, dass sich der Regierende Bürgermeister von Berlin, sein Stellvertreter, von Brandenburger Staatssekretären mit der Qualität „unteres Mittelmaß“ sagen lassen, wo es lang gehen muss. Unglaublich!
Einer, so die Jubelbotschaft des Gesellschafters Brandenburg, soll es richten. Wir haben, so die Fanfarentöne, einen Spitzenmann gewonnen, der aus Liebe zu einem Projekt im Sumpf für einen Entlohnung von 125 Euro Sitzungsgeld nun die Verantwortung übernimmt. Soll der Öffentlichkeit weisgemacht werden, dass Arendt aus „Liebe zum Vaterland“ zum Ende seines Berufslebens kostenlos ein Himmelfahrtskommando übernimmt? Vielleicht besitzt er ja die Fähigkeit, den BER irgendwann in Betrieb zu bekommen und einem Aufsichtsrat ein sachliches Profil zu verpassen? Nur: Dass Axel J. Arendt, 65 Jahre alt, die Erfindung zur Lösung des Desasters und die Sicherung von Qualität für den Aufsichtsrat ist, das ist schon eine mutige Behauptung. Mit einer Vita, die Management-Erfahrung in der Branche Luftfahrtindustrie ausweist, wird er nun zuerst lernen müssen, was Flughafenplaner mit Studium und jahrzehntelanger Erfahrung aufweisen, um einen Flughafen zu verstehen. Er wird auch lernen müssen, was erforderlich ist, um ein Bauprojekt voller Technik beurteilen und managen zu können. Erst wenn er diese Anforderungen erfüllt, ist er der Fachmann, der gebraucht wird. So ist er nur ein Mehdorn in anderer Funktion. Mehdorn letztes Gefecht ist daran gescheitert, dass er auch nicht wusste, wie ein Flughafen funktioniert und wie man mit sachlich unfähigen und politisch durchgeknallten Gesellschaftern umgehen muss. Ausgezeichnet hat er sich aber durch „Sprints“ auf Kurzstrecke und Kapitalvernichtung auch durch gnadenlose Rausschmisse von Managern und Vertragspartnern.


Der Aufsichtsrat ist auch ein Produkt politischer Drückebergerei

Was sich im Zusammenhang mit der Besetzung „seiner Aufsichtsräte“ das Land Brandenburg leistet, ist eine Drückebergerei vor der Verantwortung, die ihresgleichen sucht. Ministerpräsident Woidke (SPD) und Minister Görke (Linke) erklären, dass ihnen die Zeit dafür fehlt, das wichtigste Infrastrukturprojekt für Brandenburg in Verantwortung von Mitgliedern des Aufsichtsrates zu kontrollieren. Zudem müsse im Aufsichtsrat im Sinne der Forderung des Landesrechnungshofes mehr Sachverstand vertreten sein. So begründen die Drückeberger die Entsendung von Staatssekretären als „Ersatz“. Diese entsprechen aber nicht den Ansprüchen des Rechnungshofes. Ihnen fehlt die geforderte Fachqualifikation. Sie sind keine Fachkompetenz, sondern in der Aufsichtsratshierarchie unter einem Regierenden Bürgermeister Müller (SPD) - weisungsgebundene Hampelmänner.
Diesen Aufsichtsräten fehlt ebenso wie ihren politischen Kontrolleuren im Gewand der Regierungen Berlin, Brandenburg und Bund, den Parlamenten - der sich so fühlenden politischen Klasse in SPD, CDU, Linke und Grüne - die Treue zur Verfassung, die ihnen sagt: Wir können uns nicht an einem Projekt beteiligen und dafür die Verantwortung übernehmen, wenn das entscheidende Ergebnis lautet: Wir machen zugunsten eines zweifelhaften wirtschaftlichen Zwecks über Generationen hinweg Menschen krank und verpulvern das Geld des Steuerzahlers.

Fazit:
Dieser Aufsichtsrat ist nur die Fortsetzung für Versagen, für eine verfassungsfeindliche Einstellung seiner Protagonisten und für den Versuch, einen Flughafen fertigzustellen, der ein „
Fluchhafen“ werden wird.

Redaktion
Neue Aktion (NA)

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2. Dezember 2014 KomWoidkeRücktritt021214


Woidke muss zurücktreten
... und mit ihm der gesamte unfähige Aufsichtsrat


Ideen und Mut für einen Neuanfang überfordern den Aufsichtsrat. Woidke vertuscht die Wahrheit und pfeift nur kläglich im Wald.

Wenn sich am 12. Dez. 2014 der Aufsichtsrat zu seiner Sitzung zusammenfindet, dann kann er bei ehrlicher Arbeit nur seinen kollektiven Rücktritt beschließen. Die seit Jahren fällige Selbstentsorgung dieses Gremiums muss endlich stattfinden. Unbestreitbar sind die aktuellen Mitglieder mit der Kontrolle des BER-Projektes überfordert. Sie sind mitschuldig am Gesamtdesaster. Zunehmend bestätigt sich nicht nur die Lügerei zu den geplatzten Eröffnungsterminen des BER im Oktober 2011 und Juni 2012. Auch zeigten sie sich unfähig, unter Einhaltung bekannter Kündigungsfristen dem Bauernopfer, Flughafenchef Schwarz, den Stuhl vor die Türe zu setzen. Diese Unfähigkeit und die Tatsache, dass Wowereit (SPD) spätestens Anfang Februar 2012 bekannt gewesen sein musste, dass es am 3. Juni 2012 keine Inbetriebnahme geben würde, sind nur zwei Puzzleteile vom jämmerlichen Gesamtbild des Versagens. Letzteres hat das Landgericht Berlin in seiner „Schwarz-Entscheidung“ (23. Okt. 2014) dokumentiert. Im Gegensatz zur Wahrheit haben dann Wowereit und Platzeck (SPD), assistiert von Schwarz, auf ihrer berüchtigten Pressekonferenz Anfang Mai - und schlimmer noch: Wowereit am 18. Mai vor dem Abgeordnetenhaus - erklärt, dass sie erst Ende April vom Desaster erfahren haben wollen, aufgrund dessen die Inbetriebnahme scheitert. Mit dieser Lüge wurde so auch bekannt, dass der Aufsichtsrat kollektiv von Wowereit und Platzeck an der Nase herumgeführt werden sollte. Nur, für die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat konnte die „Überraschung“ zu den Folgen des Desasters auf der BER-Baustelle, des geplatzten Termins der Eröffnung, keine Entschuldigung sein. Sie hätten schon im August/September 2011 wissen müssen, dass sich Techniker, Elektriker und Planer auf der Baustelle über den Termin der Inbetriebnahme im Juni lustig machten.
Im Detail hat NA alle Einzelheiten belegt, die die Lügengeschichte „Eröffnungstermin 03. Juni 2012 entlarven. (
12.November2014KomErkenntnissezuInbetriebnahmelüge12111) Nachzulesen in „Beweise zur BER-Inbetriebnahme-Lüge haben Konjunktur“.


Vor dem Hintergrund der Lügen macht die Regierungserklärung von Woidke Sinn

Wer die Regierungserklärung von Woidkes Rot/Rot in Brandenburg liest und realistisch wertet, was aus den „Amtsstuben“ Berlins und des Bundes zum Flughafen BER verbreitet wird, der betrügt sich weiter selbst, wenn er glaubt, seine Situation als Betroffener von Fluglärm und Umweltverschmutzung würde eine Wende zum Besseren nehmen. Dies, weil ihm weiterhin unverbindliche Geschichten zur Besserung seiner Lebensbedingungen durch Maßnahmen angekündigt werden, die in Wahrheit nichts von dem beseitigen, was an Betroffenheit mit Einschränkung der Lebensqualität und -grundlage kommt. Das Gegenteil ist der Fall. Der Betroffene heute, aber noch viel schlimmer der Betroffene der Zukunft, wird zu allen Folgen aus einem geplanten Betrieb des BER weiterhin belogen und betrogen.
Die Lügereien zum Lärmschutz und die Vertuschung von Fakten gedeihen und kommen vom gleichen Mist, von dem auch die Inbetriebnahmelüge kommt.


Verschlimmbesserungen sind keine Lösung, sondern nur fauler Zauber

Nicht zu glauben, aber wahr: Die immer wieder seit 2010 lauthals vorgetragenen Verkündungen, den Betroffenen mit anderen Flugrouten, Nachtflugverboten, Flugbetriebseinschränkungen oder Lärmschutz helfen zu können, sind die gängigen Parolen für einen BER-Flugbetrieb am Standort Schönefeld. Alle geschürten Hoffnungen unter dem Motto „Es wird schon nicht so schlimm“: Lärmschutz und Flugverbote, nur zwei Start- und Landebahnen, mehr Nachtruhe und Begrenzung des Flugverkehrs machen das Leben unterm Fluglärmteppich von 70 km x 45 km schon erträglich! Das alles hat mit der kommenden Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Zu den Hoffnungen ohne Realität gehörte/gehören auch Aktionen, die als Volksinitiative politische Positionsänderungen erzwingen wollten.
Was bei Verkündung dieses „faulen Zaubers“, dieser Betrugsparolen und Betrugsangebote, verschwiegen wird und ganz einfach in eine Schweigespirale kommt, das sind die Tatsachen und Fakten! Nirgendwo, an keinem Flughafen der Welt, haben andere Flugrouten, weniger Start- und Landebahnen, Lärmschutz u. u. dazu geführt, dem Fluglärm als gesundheitsgefährdende Körperverletzung auch nur einige faule Zähne zu ziehen. Überall in der Welt wurden aber die Fluglärmbetroffenen, die Nachbarn an den Flughäfen, mit den gleichen Hoffnungen betrogen wie sie sich für die BER-Region nun wiederholen. Da ist es tragisch, dass die Betroffenen - entweder aus Desinteresse am eigenen Schicksal, aus mangelndem bürgerlichem Selbstbewusstsein oder Glauben an Wichtigtuer in den eigenen Reihen - die Realtäten wohl erst zur Kenntnis nehmen werden, wenn der Leidensdruck durch den Flugbetrieb ihnen keinen Fluchtweg in den Selbstbetrug ermöglicht und sie gegen die Betrüger dann gar keine Chance mehr haben.


Die Lösung heißt Neuanfang - neue Ideen!

Zunächst muss die Erkenntnis greifen, dass der BER beim Versuch, seinen Betrieb für 50 und mehr Jahre zu sichern, noch Milliarden kosten wird. Das ergibt sich aus heutigen und zwangsläufig weiterhin anstehenden Kreditaufnahmen für Sanierungen und Investitionen in Kapazitätserweiterungen und dem sich daraus ergebenden Schuldendienst (
Siehe hierzu 30. März 2014 KomKapitalFBBklar300314).
Die immer wiederkehrende Propagandabehauptung, nach der die BER-Ruine in Betrieb gehen muss, weil schon Milliarden für den Bau verschlungen wurden, ist eine Schutzbehauptung der Verantwortungslosen, die für das Desaster einstehen müssen. Außerdem ist es eine Dummeinschätzung von Laien, die sich ein Urteil erlauben, ohne die notwendige Kenntnis zur Komplexität des Projektes zu haben. Da sei daran erinnert, wie schnell Politik Milliarden in den Sand setzt, wenn sie will. Ist denn schon vergessen, wie viele Milliarden die Schließung der Kernkraftwerke kostet, für wie viele Milliarden nun ebenfalls die Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden sollen? Wer sich darüber nicht aufregt, ist dann auch nicht ernst zu nehmen, wenn er anmahnt, dass am BER Geld in den Sand gesetzt wird, wenn der nicht in Betrieb gehen sollte. Dass, ohne weiteres Geld in den Sand zu setzen, aus der BER-Ruine mehr zu machen ist als seine heraufbeschworenen Sprengung, ist auch bewiesen. Hier gibt es ein bisher nicht widerlegtes Konzept zur
Nachnutzung .


Wege aus der Falle der Unfähigkeit - hin zur Problemlösung durch Neuanfang

Es gäbe die Lösung aller Probleme, die der Standortfehlentscheidung geschuldet sind. Vorausgesetzt, es gibt doch Persönlichkeiten in den politischen Parteien in Berlin und Brandenburg, die sich zu Fehlern ehrlich bekennen. Daraus ergäbe sich die Basis für einen Neuanfang im Sinne einer Neuplanung für einen Großflughafen an einem raumverträglichen Standort. Solche Persönlichkeiten dürfen mit Anerkennung rechnen, denn nichts macht so glaubwürdig und sympathisch wie das Eingeständnis von gemachten Fehlern und der Wille, daraus zu lernen.
Ohne auf den Inhalt zahlreicher Veröffentlichungen/Kommentare auf dieser Webseite als Lesestoff zu verweisen, reichen folgende Stichworte, um einen Weg aufzuzeigen, wie die Hauptstadt durch eine mutige Entscheidung Brandenburger Politiker doch noch zu einem Großflughafen kommen kann.

1.
Es wird für die nächsten 15 Jahre sichergestellt, dass Berlin/Brandenburg in der Lage ist, einen Flugbetrieb für bis zu 35 Mio. Passagiere/Jahr abzufertigen.

2.
Im Sinne dieser Sicherung bleibt Tegel (TXL) so lange offen, bis ein neuer Großflughafen alle Kapazitäten für die nächsten 50 - 75 Jahre bewältigen kann. Mit Nachrüstungsinvestitionen wird darum eine Abfertigungskapazität für 15 Mio. Passagiere für diesen Zeitraum sichergestellt. Hierzu werden die rechtlichen und planungsrechtlichen Voraussetzungen unverzüglich geschaffen.

3.
Der „Regierungsflughafen“ bleibt auf dem Gelände in Tegel.

4.
Ohne Kapazitätsausweitung wird der BER für eine Abfertigung von bis zu 17 Mio. Passagiere/Jahr in Betrieb genommen. Zunächst wird geprüft, ob das vor dem Hintergrund des Baupfusches überhaupt möglich ist, und wenn ja, ob es auch
kurzfristig zu bewältigen ist.

5.
Falls der BER nur noch einen Wert als Ruine oder zur Nachnutzung für andere Zwecke hat, wird Schönefeld-Alt (SXF) für die Abfertigung von 10 Mio. Passagieren ertüchtigt. Die Billigflieger werden auf den Flughafen Neuhardenberg verlegt. Hier wird eine Kapazität für bis zu 10 Mio. Passagiere/Jahr sichergestellt.

6.
Mit jeder Variante muss eine Kapazität für über 30 Mio. Passagiere abgesichert werden. Gegenstand jeder Variante ist Schallschutz für die betroffene Bevölkerung oder Bar-Entschädigung als Ausgleich für die weitere temporäre Belastung durch Fluglärm.

Die Entscheidungen 1. - 6. bedeuten „gekaufte Zeit“ für Neuplanung und Neubau eines Großflughafens mit einer notwendigen Kapazität von über 100 Mio. Passagieren/Jahr.
Die politischen Entscheidungsträger schreiben den Gesellschaftervertretern der FBB vor, dass sie in Form einer Aktiengesellschaft (AG) eine Gesellschaft gründen, die ausschließlich zuständig ist für die Entscheidung zu einem Flughafenstandort, für die Planung und Kontrolle eines privat zu finanzierenden und privat zu betreibenden Großflughafens.
Diese AG kauft die Flächen für den neuen Großflughafen und stellt sie mit Auflagen im öffentlichen Interesse den Investoren zur Verfügung.
Die FBB sichert den Flugbetrieb bis zu ihrer Entschuldung und Auflösung zur Inbetriebnahme des neuen Großflughafens.

Im Memorandum 2003 (siehe auf dieser Seite) sind weitere detaillierte Schritte benannt, die Voraussetzung für einen Neuanfang zu Planung und Bau eines zukunftsfähigen und wettbewerbsfähigen Großflughafens sind.

Redaktion
Neue Aktion (NA)

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2. Dezember 2014 Selbstbetrug231114



Ein Ende mit Schrecken
So wird’s wohl kommen

So dürfen wir es formulieren: Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird der BER nicht mehr in Betrieb gehen.
Dies, weil sachliche Gründe eine mögliche Inbetriebnahme eines dann schon zu kleinen und zu teuren BER nach 2018 nur noch theoretisch möglich machten. Die zusätzlichen Investitionskosten für einen notwendigen Ausbau der Kapazitäten auf 40 Mio. Passagier/Jahr gingen in die Milliarden. Die Folgen auch durch den zwangsläufigen Bau einer dritten Start- und Landebahn sind unverantwortlich. Aber bei den Versagern - Mehdorn und der FBB-Aufsichtsrat, wohl auch unfähige Berater - ist auch ein „Weiter so“ nicht unmöglich. Die Frage lautet nur noch: Wer verliert sein Gesicht, weil es als verantwortlich für das Desaster ausgemacht wird. Es geht nur noch um einen Schrecken ohne Ende oder ein Ende mit Schrecken!


Die Nordbahnsanierung - das nächstes Debakel

Mit gleicher Sicherheit ist auch festzustellen, dass die Nordbahn nicht vor Spätherbst 2015, wenn überhaupt, saniert werden kann. Obwohl andere Flughäfen (Wien, Stuttgart, weltweit sicherlich 50) vorgemacht haben bzw. noch vormachen, dass Start- und Landebahn-Sanierungen zwischen 22:00 und 6:00 Uhr möglich sind, gibt es keine nachvollziehbare Erklärung, warum die in Schönefeld (SXF) nicht möglich sein soll. Die angegebenen höheren Kosten als Grund sind eine Milchmädchenrechnung, weil die Südbahnnutzung enorme Kosten verursacht (von Flughafenfeuerwehr bis Lärmschutz), die verschwiegen werden.


Warum ist der Termin zum Start der Sanierung (März/April 2015) eine Luftnummer?

Bisher gibt es durch die Flughafengesellschaft (FBB) und die Fluglärmkommission (FLK - Schönefeld/SXF) keine Informationen darüber, ob und wann das Verfahren zur Festlegung neuer Flugrouten eingeleitet bzw. abgeschlossen ist. Neue Flugrouten für den Luftraum Berlin sind aber Voraussetzung für die Nutzung der Südbahn. Diese Nutzung fordert Flughafenchef Mehdorn ein, weil er sich außerstande sieht, die notwendige Sanierung der jetzt genutzten Nordbahn in den Nachtstunden zu bewerkstelligen. Weil es aber bis März keine neuen Flugrouten geben wird, die Voraussetzung für den Südbahnbetrieb wären, ist es Vortäuschung falscher Tatsachen, wenn Flughafenchef Mehdorn weiterhin behauptet, die Sanierung der Nordbahn sei ab März 2015 gesichert und notwendig.
Wenn die Südbahn den Flugbetrieb von Schönefeld (SXF) als Ersatz für die Nordbahn aufnehmen soll, müssen für den Luftraum Berlin, auch für Tegel (TXL), neue An- und Abflugrouten geplant und durch die Deutsche Flugsicherung (DFS)/Bundesamt für Flugsicherung (BAF) genehmigt werden. Über die Planung muss zunächst und zwingend die Fluglärmkommission (FLK) informiert werden. Nach Information und abgegebener Stellungnahme der neuen Flugrouten durch die FLK werden dann auf Antrag durch das BAF diese Routen in den internationalen Pilotenhandbüchern (AIP) veröffentlicht und als zwingende Berücksichtigung bei An- und Abflug von der Südbahn (SXF) und neu für Tegel (TXL) vorgegeben. Nach Information an die FLK und die Genehmigung durch das BAF dauert es wenigstens 6 Monate, bis die neuen Flugrouten im Handbuch stehen und in die Flugcomputer eingespeist sind.

Bisher gibt es durch die FBB und die FLK keine Informationen darüber, ob und wann das Verfahren zur Festlegung neuer Flugrouten eingeleitet bzw. abgeschlossen ist. Darum ist es Vortäuschung falscher Tatsachen, wenn Flughafenchef Mehdorn weiterhin behauptet, die Sanierung der Nordbahn sei ab März 2015 gesichert. Es geht also (auch) beim Termin um die Sanierung der Nordbahn um den St.-Nimmerleinstag.


Der Schrecken wird/ist real

Es geht also sowohl bei der Sanierung der Nordbahn als auch bei einem Termin zur Eröffnung des BER nur noch um die Frage: Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende. So wie die Probleme liegen, bleibt jedoch nur das Ende mit Schrecken. Das alles war absehbar und ist schon auf dem Anhörungstermin zum BER-Bauantrag 2001 in Berlin-Schöneweide begründet und angekündigt worden. Nur: Alle Argumente, die belegten, dass das Projekt am falschen Standort und an Versagern scheitern würde, wurden negiert und über ein Jahrzehnt mit einer unsäglichen und millionenteuren Propaganda übertüncht. Schlimmer noch: Weil es nicht sein darf, dass kritische Bürger, Vertreter von Bürgerinitiativen, fachlich richtige Aussagen machen dürfen, es auch nie um Wahrheiten ging oder Entscheidungen, die die öffentliche Meinung beeinflussen durften, deshalb wurde vertuscht und gelogen, aus einem Problemfall von Anbeginn sollte eine „eierlegende Wollmilchsau“ namens BER - Willy Brandt werden. Über 15 Jahre hinweg wurden gutgläubige Bewohner am Nasenring durch Berlin und Brandenburg gezogen. Dabei wurden Unwahrheiten und Vertuschungen immer begleitet von vielstimmigen Chören aus gekaufter Pseudowissenschaft, Politik und Wirtschaft, die die Kathedrale des 21. Jahrhunderts besungen haben.


Heute stehen Chorknaben und Versager im Dunklen - nun der Ruf nach Erhellung durch Experten

Heute sind die Chorknaben aus „der Wirtschaft“ und die gekauften Gutachter vom Acker. Man hört und sieht sie nicht mehr! Die Unternehmens- und Arbeitgeberverbände, die IHKs, die gekauften Schönrechner und Gewerkschaftsvertreter machen sich unsichtbar. Jetzt stehen diese Jubelperser hinter der Ecke und hören, wie der politische Abgesang auf den BER eingeleitet wird, ohne dass auch sie mit Schuld belastet werden...
Mehr als 15 Jahre hatten die Berlin/Brandenburger Wirtschaft und die Gesellschafter der Flughafengesellschaft ausreichend Gelegenheit, die Fachleute für den FBB-Aufsichtsrat zu benennen, nach denen sie heute lauthals schreien. Fakt ist aber, sie entsandten in den Aufsichtsrat nur „Räte“, die schon wegen mangelnder beruflicher Qualifikation nicht in der Lage waren, für ein Projekt der Größenordnung und Komplexität eines Flughafenneubaus auch nur im Ansatz Kontrollpflichten wahrnehmen zu können.
Somit ist die aktuelle Besetzung dieses Aufsichtsrates praktisch identisch mit Mitgliedschaften der Vergangenheit und ein Spiegelbild für organisierte Unfähigkeit.
Zunächst geht es da um Juristen, denen wohl der Status von Alleskönnern zugeschrieben wird. So sollen sie auch über Kenntnisse zu Funktionalität und Bau von Flughäfen verfügen (Wowereit, Henkel, Bretschneider), weiterhin handelt es sich um „Finanzexperten“ (Sudhoff, Görke, Gatzer), deren Aufgabe die Verhütung der Pleite wäre und zusätzlich zweitrangige „Wirtschaftsexperten“ (Zehden, Christoffers, Krüger), die das Lied vom Aufschwung singen wollen. Nur bei einem Mitglied kann die notwendige Sachkenntnis für die Beurteilung zum Stand eines Bauprojektes vorausgesetzt werden (Bomba). Ausgerechnet dieser Versager verfügt mit dem Fachministerium für Bauen über die notwendige Expertise, um den ganzen Pfusch beurteilen zu können.
Als Anhängsel des „Rates“ gibt es dazu die sogenannten Arbeitnehmervertreter, die zwar als Betriebsräte oder Gewerkschaftssekretäre (Rößler, Lindner, Heinrich, Munsonius) ihr Brot verdienen, aber wie auch die Vertreter der Gesellschafter weder über Erfahrung noch Persönlichkeit verfügen, die Voraussetzung dafür wäre, um die geforderten Kontrollpflichten wahrzunehmen. Schlimmer noch: Diese Arbeitnehmervertreter hatten offensichtlich keinen Kontakt zu ihren Kolleginnen und Kollegen auf der BER-Baustelle. Von denen hätten sie aus erster Hand über all die Jahre erfahren können, welche Zustände tatsächlich in der Projektumsetzung BER vorhanden waren. Stattdessen waren sie große Schweiger und Dulder, denen politisches Wohlverhalten über Wahrheiten ging. Nie haben sie sich gemeldet und berichtet, welches Chaos da herrschte, wo ihre Kollegen/innen tätig waren.


Jetzt ist alles nur noch peinlich, dafür aber ein Projekt für Spaßmacher

Es ist darum mehr als peinlich, wenn jetzt insbesondere von „Oberkontrolleuren“ der Parlamente in Berlin, Brandenburg und dem Bund und aus „der Wirtschaft“ die Forderung kommt, doch weiterzumachen und den BER schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen - mit neuem Personal im FBB-Aufsichtsrat. Ausgerechnet die politischen Versager auf allen Entscheidungsebenen überfallen die Öffentlichkeit nun mit der gewonnenen Erkenntnis: Mit wirtschaftlichem und Bau-Sachverstand, der nun in den Aufsichtsrat muss, ist die Lösung gefunden, die die Inbetriebnahme des BER sicherstellt. Jetzt, nachdem die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund 15 Jahre lang offenbar nur Versager aus der Wirtschaft in den Aufsichtsrat berufen haben, kommt nun der Geistesblitz und damit der Ruf nach notwendigem Sachverstand in Sachen Wirtschaft für die Mitgliedschaft im FBB-Aufsichtsrat. Das ist peinlich und lächerlich!
Es ist dann kein Wunder, dass diejenigen, die sich selbst über Jahre hinweg überschätzt haben, an der Spitze Wowereit (SPD), Stolpe (SPD) und Platzeck (SPD), nie auf die Idee kamen, sich wenigstens durch ein für den Aufsichtsrat installiertes Controlling beraten zu lassen, um eine sachliche Beurteilung zu erhalten über das, was auf „ihrer“ Baustelle, „ihrem“ BER-Projekt, getrieben wird und wie das Steuergeld zum Fenster hinausfliegt. In ihrer Arroganz, alles besser als Private zu können, haben sie Verstand, Vernunft und Übersicht verloren.
Da ist jetzt die Frage erlaubt: Warum nicht gleich so? Warum nicht schon vor 15 Jahren Sachverstand im Aufsichtsrat oder Controller des Aufsichtsrates, die in der Lage wären, kontrollierend und beratend das Großprojekt BER zu begleiten? Grund für die Berufung von Pfeifen - neben der Arroganz von Macht und Überheblichkeit – war sicherlich auch die gesellschaftsrechtliche Konstruktion der FBB. Sie macht es nicht möglich, Aufsichtsräte angemessen zu bezahlen, sondern nur Mitglieder zu berufen, die für satte Bezahlung von Vorständen und hinausgeworfene Vorständen ein wohlwollendes Augenzwinkern haben.
Erinnern müssen wir daran, dass diese Unterqualifikation des Kontrollgremiums namens Aufsichtsrat bisher auch nie ernsthaft Gegenstand öffentlicher Kritik war. Umso mehr dürfen wir nun gespannt sein, was den Gesellschaftervertretern (Müller/SPD, Woidke/SPD und Dobrindt/CSU) für die Aufsichtsratssitzung am 12. Dez. 2014 einfällt, wenn es um die Berufung neuer Mitglieder und eines neuen Vorsitzenden für das Kontrollgremium geht. Wir werden dann sehen, welche Persönlichkeiten mit Sachverstand aus der Wirtschaft bereit sind, sich für das „Himmelfahrtskommando BER“ für ein Sitzungsgeld von 125 Euro rekrutieren lassen.
Wir ahnen Schlimmes: Berufen werden wieder Unqualifizierte, die eine Problemlösung, einen Neuanfang ausschließen. Gesucht sind Vertreter für einen Schrecken ohne Ende. Nur: Alle Fakten sprechen dagegen.

Redaktion
Neue Aktion (NA)

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Unsere älteren Kommentare sind heute so aktuell, wie sie schon zum Erscheinungsdatum waren.
Ein kleines bisschen stolz sind wir schon auf unsere Prognosen, die zu 100% eingetroffen sind.


KomMängelBER270712Planungspfusch am BER – Folgen und Lösungsmöglichkeiten


"Der Kommentar, veröffentlicht von NA im Juli 2012, ist heute so aktuell wie damals.

Alle Fakten waren richtig.Es kam in der Entwicklung so, wie es kommen musste. Das BER-Desaster mit seinen Folgen und Lösungen zur Beendigung sind also seit dieser Zeit öffentlich.

Darum wiederholen wir die Veröffentlichung als Erinnerung und Hinweis darauf, was seit dieser Zeit gelogen, vertuscht, an Irreführung in den Medien gestanden hat oder in Schweigespiralen verschwand."

Planungspfusch am BER

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Der BER hat fertig - will nur ( noch ) keiner zugeben

"Mehdorn verkündet aktuell, was nicht mehr zu vertuschen ist. Der BER ist zu klein.
Aber auch hier wieder nur die halbe Wahrheit.

Das ganze Ausmaß der Fehlplanung, das Baupfusches und die einzige Lösung - die Abwicklung durch geordnete Insolvenz, Neuplanung für einen zukunftsträchtigen, privat finanzierten und privat betriebenen BER an einem raumverträglichen Standort -verschweigt Mehdorn ebenso wie die Politiker, die durch Ignoranz vor Fakten nur noch Schuldige suchen, die von der eigenen Verantwortung ablenken.


NA hat alle Fakten schon im März 2012 (!! ) öffentlich gemacht. Hier, wie immer, wenn es um die Wahrheit der BER-Fehlplanung ging: verschweigen, vertuschen, lügen... und ab in die Schweigespirale".

KomPassgierLuft28-1


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30. September 2013

BER-Inbetriebnahme auf der KippeKeine Antworten auf Fragen zum Finanzierungsproblem"


"Aktuell können das Finanzdesaster, die immer noch ungeklärte Finanzierung, und die noch kommenden Kosten von Mehdorn nur scheibchenweise öffentlich gemacht werden. Das ist ein Skandal. Natürlich erlaubt das IT-gestützte Buchungssystem der FBB auf Knopfdruck jederzeit einen präzisen Status zur aktuellen Finanzsituation der Flughafengesellschaft. Offensichtlich akzeptieren aber alle Kontrolleure, bis hinein in die Parlamente, dass Mehdorn nicht auf den Knopf drücken lässt oder bewusst verschweigen darf, wie es um die FBB steht.


NA hat die Fakten, die nun weiter vertuscht werden, aber als Problem weder bestritten noch widerlegt werden können, u. a. schon im September 2013 belegt. Dabei gehen wir davon aus, dass Mehdorn alles Geld bekommt, was er fordert und die EU alles genehmigt, was die Bundesregierung in Brüssel anmeldet. Mehdorn kann ungestraft alle verantwortlichen Politiker zur Durchsetzung seiner Forderungen in Geiselhaft nehmen.

Genehmigen sie nicht das, was er will, dann sind sie dafür verantwortlich, weil Mehdorn dann beim Amtsrichter die Insolvenz der Flughafengesellschaft (FBB) beantragen muss. Da heißt dann die Parole: Lieber dem Steuerzahler Milliarden anhängen, als durch verantwortliches Handeln das Gesicht zu verlieren".

Kom"PleiteFBB300913"


Redaktion
Neue Aktion


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DER HAMMER Ein Insider packt aus - Die BER Lügengeschichten entlarvt! Auch was NA in den letzten 18 Monaten, auf dieser Web, zum Desaster der BER - Pleite geschrieben hat, wird in einem unstreitig qualifizierten Interview des Insiders, Dr. Schulitz nun eindrucksvoll bestätigt. Wer in Kenntnis der nun gesammelten Fakten immer noch glaubt, dass "böse Geister" Schuld und Verantwortung für den Pleiten-Pech-und Pannen BER tragen, der will weiter lügen um seine Verantwortung zu leugnen."

(
Hier der Text des Interviews.)
und hier als Download
Interview_mit_Dr._Schulitz
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Bitte lesen, die Antworten des Senats sind einen einzige Frechheit.

Mit einer fundierten "Großen Anfrage" haben die Berliner Piraten den Versuch unternommen, den Senat von Berlin darauf festzulegen, was das Pleiten-, Pech - und Pannen-Unternehmen BER bisher gekostet hat.

Unabhängig davon, dass natürlich SPD und CDU - bedingt sicherlich auch Linke und Grüne - kein Interesse daran haben, dem Steuerzahler jemals offen zu belegen, was das BER-Abenteuer bisher gekostet hat und noch kosten wird, hat der Senat frech und dreist die 32 gestellten Fragen mit der Behauptung notwendiger Geheimhaltung von Betriebsgeheimnissen nicht nur verschleiert, sondern auch irreführend beantwortet. Damit ist die wohl unbestreitbare Absicht der Piraten aufgegangen, öffentlich zu machen, dass ohne jede Verantwortung für den Umgang mit Steuergeldern seit Jahren ein in sich gescheitertes Projekt aus Haushaltsmitteln bezahlt wird.

Im Ergebnis ist nach erster Analyse der Antworten nicht ermittelbar, wie viel Milliarden für den BER bisher herausgeschmissen wurden. NA will aber trotzdem den Versuch machen zu beweisen, dass im gesamten Lug- und Betrugssystem - zu Behauptungen und Angaben über den BER - System steckt.

Hier bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Wenn Sie beim "Studium" der Antworten zur Großen Anfrage der Piraten zu Erkenntnissen kommen, die unsere Annahme bestätigen, oder Sie in der Lage sind, die tatsächlichen Kosten des Investments aus den Antworten zu ermitteln, dann schreiben Sie uns bitte eine
Mail.
Danke!

Redaktion
Neue Aktion (NA)



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